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Freundschaftsspiel wird zum Schützenfest

 

Bülach, 30. Dezember 2011  –  Die Eisbären zeigen sich im Freundschaftsspiel gegen den EHC Wallisellen in Torlaune und gewinnen mit dem Kanterresultat von 16:3 Toren (5:1/4:1/7:1).

 

Trotz der Ausfälle von Thomas Auböck, Captain Lukas Baumgartner, Michael Burch und Michael Sommer geben die Eisbären über die vollen 60 Minuten Gas. Da das Team seine grosse spielerische Überlegenheit auch in Tore ummünzen kann, wird das Testspiel zum Schützenfest.

 

Rückkehrer Dominik Gantner feierte mit 3 Treffern ein tolles Comeback in die 1. Mannschaft. Die weiteren Treffer erzielten Christian Bentele (2), Ken Künzli (2), Corsin Riatsch (2), Ramon Schaufelberger (2), Pascal Vögeli (2), Andre Eichmann, Alexander Kobert und Benjamin Solenthaler.

 

Das Team von Christian Wohlwend zeigte sich mit viel Pep und Spielfreude, es scheint während der einwöchigen Weihnachtspause die Akkus wieder aufgeladen zu haben. Der Schwung kann jetzt mitgenommen werden nach Dübendorf, wo es am Mittwoch (4. Januar) bereits einen Spitzenkampf um den 2. Tabellenplatz zu absolvieren gilt.

 

 

 

Dominik Gantner mit Comeback bei den Eisbären

 

Bülach, 22. Dezember 2011  –  Der EHC Bülach teilt mit grosser Freude mit, dass der Flügelstürmer Dominik Gantner (26) in die 1. Mannschaft zurückkehren wird.

 

Dominik Gantner war nach der letzten Saison aus beruflichen Gründen zurückgetreten. Nachdem er das Eishockey sehr vermisste und sich ein 1. Liga Engagement nun wieder mit seinem Beruf vereinbaren lässt, kehrt Gantner per sofort in das Team von Christian Wohlwend zurück. Er befindet sich derzeit im Aufbautraining und soll ab Anfang Januar erste Einsätze erhalten.

 

Gantner stammt aus dem Bülacher Nachwuchs und wohnt in Hochfelden, nur einen Steinwurf von der Hirslen entfernt. Aus der vereinseigenen Elite-B Mannschaft schaffte es der pfeilschnelle Flügel in der Saison 2002/03 erstmals in die 1. Mannschaft und avancierte in den letzten Jahren zu einer Teamstütze und einem konstanten Skorer. Seit der Saison 2005/06 bestritt Gantner 170 Meisterschaftsspiele und erzielte dabei 109 Skorerpunkte (65 Tore und 44 Assists).

 

Das Comeback von Gantner hängt auch mit den Kadermutationen in den letzten vier Wochen zusammen. Nach den Abgängen von Marcel Kündig (Beruf) und Robin Ganz (Clubwechsel), sowie den Verletzungen von Michael Burch (Schulterverletzung und Saisonende) und Thomas Auböck (Kieferbruch, Comeback Mitte bis Ende Januar), war der Stürmerbestand auf zehn gesunde Angreifer geschrumpft.

 

Sportchef Sebastian Schumacher: „So schade wir seinen Rücktritt zum Ende der vergangenen Saison fanden, so sehr freuen wir uns jetzt über sein Comeback. Ganti ist Teil unserer Familie und es war klar, dass die Tür immer für ihn offen steht, wenn er es noch einmal wissen will. Wir haben realistische Erwartungen an ihn, nämlich Speed, Leidenschaft, Härte, Geradlinigkeit und Freude, wieder Eishockey zu spielen. Dann kommt alles andere von alleine. Er wird unser Kader im Hinblick auf die Masterrunde sowie die Playoffs sicher nochmals qualitativ verstärken und uns ausserdem wieder mehr Tiefe im Angriff verleihen.“

 

 

 

Eisbären beenden das Jahr mit weiterer Heimniederlage

 

Bülach, 21. Dezember 2011  –  Die Mannschaft ist in Sachen Engagement nach dem Auswärtssieg in Winterthur nicht wiederzuerkennen und verliert gegen den HC Chiasso mit 1:4 Toren.

 

Es scheint fast so, als käme die Pause für die Eisbären genau richtig. In den letzten fünf Spielen setzte es vier Niederlagen. Es bleibt zu hoffen, dass die Büli-Boys die Batterien wieder aufladen werden, um im Januar wieder so richtig durchstarten zu können. Bereits im ersten Match kommt es in Dübendorf zum Spiel um den 2. Platz.

 

Die Mannschaft bedankt sich bei allen Fans und Helfern für die tolle Unterstützung im abgelaufenen Jahr und freut sich bereits jetzt auf ein Wiedersehen.

 

 

 

Auswärtssieg im Spitzenkampf

 

Winterthur, 17. Dezember 2011  –  Eine hervorragende Kulisse von 1'217 Zuschauern wollte sich den 1. Liga Spitzenkampf in Winterthur nicht entgehen lassen und wurde von den beiden Kontrahenten auch nicht enttäuscht. In einem hochklassigen 1. Liga Spiel, welches an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten war, setzten sich die Eisbären schliesslich mit 4:3 Toren durch. Im gesamten Spiel hatte der einheimische Leader zwar die grösseren Spielanteile, Bülach konnte sich aber auf einen überragenden Brenno Zucchetti verlassen, spielte seinerseits einfach und schnell nach vorne und zeigte sich konsequent im Abschluss.

 

Winterhur startete mit der Selbstverständlichkeit in die Partie, zu Hause als Leader das Spiel zu gestalten. Bülach stand kompakt, und erspielte sich ebenfalls einige hochkarätige Torchancen. Und bereits in der 7. Spielminute wurde Corsin Riatsch mit einem Traumpass von Michael Sommer bedient und bezwang Remo Oehninger mit einem flachen Schuss. In der 15. Minute kam es dann noch besser als Alexander Kobert, welcher ein starkes Spiel zeigte, die Scheibe in der Offensivzone behauptete und Raphael Eisenegger im Slot bediente, welcher Oehninger mit einem haltbaren Direktschuss bezwang. 

 

Im zweiten Drittel wurde es dann sehr hektisch und die Ereignisse überschlugen sich. Zuerst erhält Rafael Geiser nach einem harten Check gegen den Kopf von Ramon Schaufelberger zurecht eine Spieldauerstrafe, dann beschwert sich der Coach der Winterthurer so lautstark, dass er eine Bankstrafe dafür erhält. Damit erweist er seiner Mannschaft einen Bärendienst, können die Büli-Boys doch nun während zwei Minuten in doppelter Überzahl spielen. Auch hier zeigen sich die Gäste effizient und nutzen diese Chance durch Raphael Eisenegger's zweiten Treffer des Abends eiskalt aus (27.). Mit einer 3:0 Führung lassen die Bülacher aber nun etwas nach und leisten sich innert kürzester Zeit drei völlig unnötige Stockfouls. Winterthur zeigt in den folgenden Powerplays seine grosse Klasse und kehrt mit einem Doppelschlag innert 42 Sekunden in die Partie zurück (35.). Bülach ist nun wie gelähmt, die Kräfte scheinen zu schwinden, Winterthur macht mit dem Momentum auf seiner Seite weiterhin mächtig Druck und drängt auf den Ausgleich. Es sind aber die Gäste, welche mit einem Entlastungsangriff den nächsten Treffer erzielen können. Wiederum ist es Sommer, der Riatsch herrlich freispielt. Und der quirlige Bülacher Center verwertet seinen eigenen Abpraller, mit seinem zweiten Treffer des Abends kann er die Gäste kurz vor der Pause zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt wieder zu einer 2-Tore Führung schiessen (38.).

 

Die Geschichte des letzten Drittels ist dann schnell erzählt. Winterthur zeigt, warum es der Leader ist und eine Angriffswelle nach der anderen rollt auf das Bülacher Tor zu. Mit drei weiteren Strafen schwächen sich die Gäste zudem massiv. Marco Tanner reüssiert zum dritten Powerplay Treffer des Abends (55.) und leitet die dramatische Schlussphase ein. Brenno Zucchetti steht aber heute während 60 Minuten wie eine Wand im Tor der Eisbären und hext sein Team mit einigen mirakulösen Paraden zum Sieg.

 

Unter dem Strich ein fantastischer Eishockeyabend mit super Leistungen beider Teams. Winterthur findet keinen Weg, Brenno Zucchetti zu bezwingen, Bülach spielt mit totaler Leidenschaft und zeigt sich konsequent vor dem Gästetor. Am Mittwoch steigt nun das letzte Heimspiel des Jahres in der Hirslen gegen Chiasso. Mit einem Sieg ist Bülach in der oberen Masterrunde dabei und bereits zu Weihnachten für die Playoffs qualifiziert. Kommen Sie und unterstützen sie unsere Eisbären...!

 

 

 

Marcel Kündig beendet Karriere

 

Bülach, 14. Dezember 2011  –  Der EHC Bülach teilt mit, dass sein Spieler der 1. Mannschaft, Marcel Kündig, per sofort seinen Rücktritt vom Eishockey erklärt hat.

 

Der 33-jährige Stürmer hat in den letzten Wochen und Monaten grosse Fortschritte im Berufsleben erzielen können. Aufgrund von mehr Verantwortung und Zusatzausbildungen wird ein Engagement als 1. Liga Spieler nicht mehr weiter möglich sein.

 

Marcel Kündig war im Sommer nach 13 Saisons in Arosa zu seinem Stammklub nach Bülach zurückgekehrt. Aufgrund seiner 1-jährigen Wettkampfpause während der Saison 2010-11 kam er aber bisher hauptsächlich im Partnerteam des EV Dielsdorf-Niederhasli zum Einsatz.

 

Sportchef Sebastian Schumacher: „Die Zeit mit Mäsi war kurz aber schön. Wir freuen uns sehr über seinen beruflichen Aufstieg und respektieren selbstverständlich seine Entscheidung. Nun wünschen wir ihm alles erdenklich Gute für seine Zukunft und sind überzeugt, dass wir ihn schon bald in einer anderen Funktion in der Eisbärenfamilie erleben können.“

 

 

Dritte Niederlage in Folge

 

Romanshorn, 10. Dezember 2011  –  Die Eisbären unterliegen den Pikes verdient mit 1:2 Toren. Diese Schlappe sorgt für das ein oder andere Novum, leider in negativer Hinsicht: Bülach verliert zum dritten Mal in Folge, zum ersten Mal in der regulären Spielzeit, sowie zum ersten Mal auswärts.

 

Die Eisbären müssen sich von Beginn weg dem Anfangsdruck der Gastgeber beugen und finden zuerst kaum ein Mittel, um ins Spiel zu gelangen. Mit vielen Scheibenverlusten in der eigenen Vorwärtsbewegung, zu riskantem Spiel in der Mittelzone und vor allem mit zu vielen taktischen Eigenfehlern macht man den Hechten das Leben einfach. Dass es nach zwei Dritteln "nur" 2:0 für die Pikes steht ist vor allem der guten Leistung des Bülacher Torhüters Lasse Leeger zuzuschreiben. Zwar hätten auch die Gäste die ein oder andere Möglichkeit zum Torerfolg gehabt, die Stürmer präsentieren sich aber derzeit zu harmlos.

 

Erst im letzten Drittel schalten die Eisbären zwei Gänge hoch, es spielt jetzt praktisch nur noch Bülach, und sie kommen ihrerseits nun zu guten Chancen. Ramon Schaufeberger hat zweimal Pech, nachdem er den Goalie angeschossen hat und die Scheibe an der Latte abspickt. Kurz vor Schluss reüssieren die Büli-Boys dann im Powerplay, Corsin Riatsch hatte einen Schuss von Andre Eichmann unhaltbar abgelenkt (58.). Ein sechster Feldspieler ersetzt schliesslich Goalie Leeger und man will den Ausgleich erzwingen. Diesmal leider ohne Erfolg, es will kein Treffer mehr fallen. Speziell jetzt rächt sich die schwache Chancenverwertung aus den ersten beiden Dritteln.

 

Trotz der drei aufeinanderfolgenden Niederlagen können die Eisbären den zweiten Platz noch halten, auch wenn der Vorsprung stark geschmolzen ist. Somit kommt es zum Spitzenkampf des Ersten gegen den Zweiten am Samstag in Winterhur. Die Büli-Boys müssen sich dort wieder steigern, wenn man der Affiche gerecht werden will. Wenn man wieder zum Siegeswillen, zur taktischen Disziplin und vor allem zur bis anhin gewohnten Zweikampfstärke der guten Leistungen in der Hinrunde zurückfindet, dann werden die voraussichtlich vielen Zuschauer im Deutweg ein ähnliches Hockeyspektakel erleben können wie es im Hinspiel der Fall war.

 

 

 

Michael Burch mit schwerer Schulterverletzung

 

 

Bülach, 8. Dezember 2011  –  Nach Thomas Auböck hat es den nächsten Eisbärenakteur erwischt. Center Michael Burch hat sich in der gestrigen Partie gegen Chur schwer an der Schulter verletzt.

 

Nach eingehender Untersuchung wurde beschlossen, dass sich der momentan dienstälteste Eisbärenspieler, welcher bereits in seiner zehnten Saison das Eisbärendress trägt, bereits Anfang der kommenden Woche einer Operation unterziehen muss. Momentan wird die Ausfalldauer auf zwei Monate geschätzt.

 

Sportchef Sebastian Schumacher: „Mit Michi verlieren wir nach Thomas Auböck einen weiteren wichtigen Spieler und unseren zweiten Assistenzcaptain. Es tut uns extrem leid für ihn, er hatte sich nach einer Hüftoperation und der damit komplett verpassten Saison 2009-10 eindrucksvoll zurückgekämpft und seitdem einen riesen Job für unser Team erledigt. Es bleibt ihm und dem Team zu wünschen, dass die Operation gut verlaufen wird, und er es diese Saison nochmals auf das Eis zurückschafft. Das wäre sehr wichtig für uns.“

 

 

 

Schwache Eisbären gegen Chur

 

Bülach, 07. Dezember 2011  –  Die Eisbären zeigen im Vergleich zur begeisternden Partie gegen Arosa heute ein völlig anderes Gesicht und verlieren gegen den EHC Chur mit 2:3 Toren in der Overtime. Dabei präsentieren sich die Büli-Boys in unerklärlich schwacher Verfassung, ohne jede Leidenschaft und ohne Siegeswille. Da sich auch die Bündner Gäste bedächtig zurückhalten, können die Einheimischen am Schluss noch einen Punkt für die Tabelle auf der Habsenseite verbuchen.

 

Die ersten beiden Drittel sind nicht der Rede wert, beide Teams präsentieren sich saft- und kraftlos. Erst im letzten Drittel zeigen die Kontrahenten eine Regung. Bülach kommt mit Tempo aus der Garderobe und geht durch Michael Sommer schnell in Führung (42.). Dieser Gegentreffer weckt dann auch endgültig die Gäste, welche fortan druckvoller werden und durch einen Doppelschlag von Gerhard Schneller in Führung gehen (51./56.). Als Trainer Christian Wohlwend kurz vor Schluss Goalie Zucchetti aus dem Kasten nimmt, gelingt Captain Lukas Baumgartner eine Minute vor dem Ende noch der Ausgleich (59:02). Nur fünf Sekunden später nimmt Doppeltorschütze Schneller eine Strafe und Bülach kann sich nochmals im Powerplay versuchen, diese grosse Chance auf den Sieg wird aber jedoch leider fahrlässig vergeben. So geht es schon wieder in die Overtime, dies bereits zum sechsten Male im achten Heimspiel. Und bereits zum fünften Male jubelt dann am Ende der Gegner. Roger Lüdi schiesst die Bündner Hauptstädter mit einem wunderschönen Treffer zum Sieg (64.).

 

Die Mannschaft ist nun klar gefordert, bei den Pikes eine deutliche Reaktion auf diese schwache Darbietung zu zeigen und wieder mit Leidenschaft und Kampfbereitschaft Eishockey zu spielen. So wie sie es in dieser Sasion bereits oftmals demonstriert hat.

 

 

 

Spektakel pur in der Hirslen

 

Bülach, 03. Dezember 2011  –  Vor einer lautstarken und mitfiebernden Kulisse zeigen die beiden Kontrahenten ein spektakuläres 1. Liga Spiel. Arosa setzt sich letztlich glücklich mit 2:1 in der Overtime durch.

 

Von Beginn weg hält die Affiche, was sie versprochen hat. Arosa muss dringend eine deutliche Reaktion zeigen auf die deftige Derbyniederlage in Chur und die daraus resultierenden Proteste aus dem eigenen Fanlager. Die Bündner zeigen sich hoch motiviert und sehr bissig. Die Eisbären nehmen diesen Kampf buchstäblich an und gehen aus den vielen harten Duellen zudem als Sieger hervor. Sie landen harte Checks und gewinnen in Form Captain Lukas Baumgartner oder Pascal Vögeli auch in den Faustkämpfen.

 

Bülach versäumt es, an die gute Ausbeute im Powerplay aus den letzten Partien anzuknüpfen und lässt auch eine doppelte Überzahl während zwei voller Minuten erfolglos verstreichen. Zu wenig wird die Scheibe laufen gelassen und die abgefeurten Schüsse gehen allesamt neben oder über das Tor. Zudem sind beide Torhüter voll auf dem Posten und machen jegliche Torchancen auf beiden Seiten zunichte. 

 

Somit geht es mit torlosem Spielstand in ein letztes Drittel, welches an Spannung und Emotionen seinesgleichen sucht. Der wiedergenesene Bündner Captain Pierino Bigliel bringt die Gäste in der 44. Minute mit einem listigen Treffer unter die Latte in Führung, nachdem die Eisbären soeben eine Unterzahl überstanden hatten. Die Gastgeber wehren sich aber nun mächtig und drücken vehement auf den Ausgleich. Raphael Eisenegger ist es letztlich, der mit seinem 4. Saisontreffer den vielumjubelten Ausgleich erzielen und Gästegoalie Klingler endlich überwinden kann (55.). Bülach's Powerflügel Pascal Vögeli krönt hierbei seine tolle Leistung mit einer energischen Vorarbeit. In der Folge nimmt sich der Bülacher Captain Lukas Baumgartner den Gästestürmer Marco Schlup zur Brust, welcher auch heute wieder mit seiner schmutzigen und provozierenden Spielweise auffällt. Baumgartner zieht ihn dafür zur Rechenschaft und geht unter dem Jubel der Zuschauer als klarer Sieger aus diesem Boxkampf hervor. 

 

Bülach drückt bis zum Schluss auf den Siegtreffer, Klingler ist aber weiterhin auf dem Posten. Mit der Schlusssirene lässt sich aber Remo Sägesser zu einer völlig unnötigen Strafe verleiten und wandert zurecht in die Kühlbox. Arosa, bekannt für sein starkes Powerplay, welches sie in der letzen Saison zum Meister machte, lässt sich nicht zweimal bitten und seine exzellenten Einzelkönner Bonorand und Bigliel schiessen Arosa zum Sieg. Wenn auch glücklich, Bigliel misslingt eigentlich sein Versuch zum Direktschuss, Bonorand lauert aber am langen Pfosten und schiebt ins leere Tor ein.

 

Unter dem Strich ein tolles 1. Liga Spiel, die Zuschauer bekommen alles geboten, was das Hockeyherz begehrt. Das Team von Christian Wohlwend zeigt zudem zum wiederholten Male in dieser Saison, dass es eine tolle Moral besitzt, nie aufsteckt und bis zum Schluss immer an den Ausgleich sowie auch an den Siegtreffer glaubt. Der Tisch ist bereitet für den nächsten Krimi in der Hirslen am Mittwoch gegen den bisher toll aufspielenden Aufsteiger aus Chur. Man erwartet einen ähnlich gradlinigen und kampfstarken Gegner wie Arosa. Das sollten sich die Fans und Zuschauer nicht entgehen lassen.

 

 

 

Thomas Auböck mit Kieferbruch -- Robin Ganz wechselt nach Thurgau

 

Bülach, 28. November 2011  –  Der EHC Bülach muss den Sieg gegen Uzwil teuer bezahlen. Thomas Auböck wurde von einem Schuss unglücklich im Gesicht getroffen und erlitt einen Kieferbruch. Der technisch versierte Stürmer wurde bereits heute morgen im Unispital Zürich operiert und wird aller Voraussicht nach bis Ende Januar ausfallen.

 

Sportchef Sebastian Schumacher: „Es tut uns extrem leid für ihn, er ist unser Assistenz-Captain und ein super Mannschaftskamerad, wir werden ihn sehr vermissen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als ihm eine möglichst schmerzfreie und rasche Genesung zu wünschen. Wir freuen uns schon jetzt auf seine Rückkehr und hoffen, ihn noch in der Masterround oder spätestens in den Playoffs wieder einsetzen zu können.“

 

Aus anderen Gründen wird der junge Stürmer Robin Ganz nicht mehr in Bülach auflaufen. Der 19-jährige entschied sich zu einem Vereinswechsel und spielte bereits am vergangenen Wochenende für die Elite-B Junioren des HC Thurgau.

 

„Robin hatte das Gefühl, er würde bei uns nicht genug spielen. Dabei kam er sowohl in der 1. Liga als auch bei den Junioren immer regelmässig zum Einsatz“, berichtet ein enttäuschter Schumacher. „Ein Spieler im Juniorenalter muss auch einmal etwas Geduld aufbringen und sich innerhalb einer Spitzenmannschaft der 1. Liga realistisch einschätzen. Wir haben uns in den letzten beiden Jahren immer sehr bemüht, ihn auf seinem Weg zu begleiten und ihn in die 1. Mannschaft zu integrieren. Alles war auf einem guten Weg, leider hat er das aber anders gesehen.“ 

 

 

 

Endlich wieder ein Heimsieg nach regulärer Spielzeit

 

Bülach, 26. November 2011  –  Dem EHC Bülach gelingt auch daheim endlich wieder ein Heimsieg nach regulärer Spielzeit, der erste 3er seit der Saisoneröffnung am 24. September gegen Ceresio. Beim 3:1 Sieg machen die Special Teams den Unterschied.

 

Wie gewohnt starten die Eisbären sehr gut in die Partie und kommen bereits im ersten Einsatz nach wenigen Sekunden durch Thomas Auböck zu einer Riesenchance. Kurz darauf ein Powerplay, welches auch heute wieder exzellent funktioniert, und Ken Künzli kann einen Schuss von Captain Lukas Baumgartner entscheidend in die Maschen bugsieren (6.).

 

Im zweiten Drittel läuft noch eine Strafe gegen einen Gästespieler, als Remo Sägesser kurz nach Wiederanpfiff wiederum bei numerischer Überlegenheit den Vorsprung erhöht (20:40). Während die Eisbären noch jubeln, erzielen die St. Galler aber postwendend den Anschluss durch Stoob, welcher nicht konsequent genug angegriffen wird und den ansonsten sehr sicheren Goalie Lasse Leeger mit einem Flachschuss durch die Beine düpiert (20:57). Zur Spielmitte baut Bülach dann den Vorsprung aus, Pascal Vögeli ist mit einem "Buebetrickli" erfolgreich (29.). Derselbe Spieler hätte in der 32. Minute die Vorentscheidung erzwingen können, scheitert aber am Pfosten.

 

In der Folge wehrt sich Uzwil kämpferisch gegen die Niederlage, das Spiel ist intensiv, es geht zur Sache. Sowohl die Hausherren wie auch die Gäste lassen aber gute Möglichkeiten aus, so dass die Eisbären den Heimsieg letztlich über die Zeit bringen. Den Unterschied machen heute die Special Teams aus. Beide Mannschaften dürfen es jeweils fünfmal im Powerplay probieren, Bülach trifft doppelt, Uzwil nicht.

 

Am kommenden Samstag (3. Dezember) gastiert nun der amtierende Meister aus Arosa in der Hirslen, welcher die Ausfälle seiner Topspieler Bonorand und Bigliel nicht kompensieren konnte und derzeit im unteren Teil der Tabelle anzutreffen ist. Diese sind aber nun wieder an Bord, man darf sich auf einen Gegner mit Rückenwind gefasst machen, auch wenn das Bündner Derby am Samstag in Chur deutlich verloren ging. Die Bündner Hauptstädter, als Aufsteiger sicher bisher eine positive Überraschung in der diesjährigen Saison, geben dann am 7. Dezember (Mittwoch, 20:00 Uhr) ihre Visitenkarte in der Hirslen ab.

 

 

 

Die Serie hält an -- 7. Auswärtssieg in Frauenfeld

 

Frauenfeld, 19. November 2011  –  Die Eisbären zeigen sich wieder siegeswillig und bereit. Mit viel Selbstvertrauen und einem guten Spiel schlägt man auch Frauenfeld in deren Halle mit 3:2 Toren.

 

Die Partie ähnelt vom Spielverlauf her extrem derjenigen vom Dienstag in Herisau. Bülach startet hellwach und macht von Beginn weg Druck. Nach nur 5 Sekunden hat Christian Bentele die Führung auf dem Stock, verzieht aber seinen Schuss am langen Pfosten vorbei. Die ersten zehn Minuten gehören den Gästen, nach einer höchst fragwürdigen Strafe gegen Michael Sommer und dem anschliessenden Powerplay kommen die Thurgauer dann aber besser ins Spiel. Es ist jedoch Bülach, welches einen Konter fährt, und Ken Künzli bedient den mitgeeilten Captain Lukas Baumgartner. 1:0 für Bülach (15.). Während die Gäste aber noch jubeln, erzielt Frauenfeld durch Pargätzi bereits den Ausgleich (16.).

 

Im zweiten Abschnitt sehen die für Frauenfelder Verhältnisse sehr wenigen Zuschauer dann eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die Gastgeber gehen äusserst glücklich in Führung, als eine ins Drittel gelupfte Scheibe noch vor Brenno Zucchetti auftipst und durch eine komische Richtungsänderung an dem verduzten Bülacher Schlussmann vorbei ins Tor hüpft. Wie bereits in Herisau reagiert Bülach aber prompt und vehement und drängt auf den Ausgleich. Mit Erfolg: Corsin Riatsch bedient Ramon Schaufelberger in einer 2:1 Situation mustergültig und der Bülacher Scharfschütze bezwingt den langjährigen Thurgauer NLB-Goalie Andreas Schoop mit einem Gewaltschss durch die Beine (37.). Und kurz vor Drittelsende kommt es noch besser. Bülach erzwingt 5 Sekunden vor Ablauf ein Bully in der Frauenfelder Zone. Riatsch gewinnt das Bully zu seinem Verteidiger Lukas Baumgartner, welcher einen sehenswerten Hammer auspackt, der ganze 3.3 Sekunden vor Drittelsende im oberen Toreck einschlägt.

 

Wie in Herisau gelingt den Eisbären also ein Comeback im zweiten Drittel, und der Führungstreffer kurz vor Schluss. Diesmal waren es 3.3 Sekunden, in Herisau hatte Raphael Eisenegger ebenfalls nur 5 Sekunden vor Ablauf des zweiten Abschnitts mit einem Gewaltschuss den Siegtreffer erzielt. Und ebenso wie in Herisau halten die Eisbären gekonnt mit einfachem und effizientem Spiel auch der Schlussoffensive der Thurgauer stand. Die Gäste lassen wenig zu, und Brenno Zucchetti ist immer auf dem Posten wenn es ihn braucht.

 

Der zweite Roadtrip der Saison kann also mit 9 Punkten aus 3 Spielen innert 7 Tagen wiederum höchst erfolgreich gestaltet werden. Es folgen nun drei Heimspiele en route gegen Uzwil, Arosa und Chur. Die Büli-Boys werden sehr bemüht sein, ihren Fans dieses Mal mehr Freude zu bereiten als in den bisherigen Heimspielen. Die Mannschaft freut sich auf ihre zahlreiche Unterstützung, verdient hat sie es sich allemal.

 

 

 

Eisbären nehmen auch drei Punkte aus Herisau mit

 

Herisau, 15. November 2011  –  Der EHC Bülach gewinnt auch in Herisau mit 4:3 Toren und behält seine weisse Weste in der Fremde. Ein höchst interessantes 1. Liga Spiel, und ein hartes Stück Arbeit für das Team von Christian Wohlwend, die Partie steht lange auf des Messer's Schneide.

 

Die Eisbären beginnen stark und zeigen sich effizient im Powerplay. Alexander Kobert (2.) und Remo Sägesser (6.) bringen die Gäste früh in Führung. Herisau zeigt aber Moral und steigert sich, Hendry bringt die Appenzeller mit einem Sonntagsschuss wieder heran (13.). Das Spiel wird deutlicher hektischer, auch aufgrund eines äusserst schwachen Schiedsrichters, der völlig überfordert ist mit dem Tempo. Nachdem in kurzem Abstand Lukas Baumgartner und Pascal Lamprecht blutüberstromt ausscheiden, wird Bülach immer passiver. Herisau nutzt das gnadenlos aus und geht bis zur Spielmitte durch Diacon und Rohner in Führung (27./31.). Anschliessend sind es aber wieder die Eisbären, welche sich wie so oft in der bisherigen Saison wieder aufbäumen und tolle Moral zeigen. Corsin Riatsch (37.) und Raphael Eisenegger nur 5 Sekunden vor der zweiten Sirene (40.) schiessen die Gäste wieder in Führung, welche im letzten Drittel beherzt nach Hause gekämpft wird. Brenno Zucchetti ist in dieser schwierigen Spielphase der gewohnt sichere Rückhalt und entschärft einige Geschosse, während die Büli-Boys es versäumen, mit vielversprechenden Kontern die Vorentscheidung herbeizuführen.

 

 

5. Sieg im 5. Auswärtsspiel -- Wichtiger Sieg in Ceresio

 

 

Lugano, 12. November 2011  –  Der EHC Bülach setzt seine Siegesserie in der Fremde fort und gewinnt auch sein 5. Auswärtsspiel der laufenden Saison in der Resega Lugano gegen Ceresio verdient mit 3:2 Toren.

 

In einem exzellenten 1. Liga Spiel, geprägt von Tempo, Einsatz und Spannung starten die Eisbären von Beginn weg konzentriert und präsentieren sich in guter Verfassung. Bereits nach 6 Minuten kann Raphael Eisenegger mit einem platzierten Weitschuss im Powerplay die Gäste in Führung schiessen. In der Folge setzt auch Ceresio seine Duftmarken, Cerinotti scheitert aber zweimal aus guter Position am Aluminium (12./16.).

 

In der Anfangsphase des zweiten Drittels wird dann Ricardo Basarte herrlich von Eisenegger zu einem Alleingang lanciert und lässt dem langjährigen NLB-Goalie Mantegazzi mit seinem 1. Saisontreffer, einem Schuss durch die Beine, keine Chance (23.). Ceresio kann aber postwendend reagieren als die Bülacher Verteidigung zu weit aufgerückt ist und Masa enteilen lässt. Auch er nutzt seinen Alleingang und lässt Zucchetti gekonnt aussteigen (25.). Den Unterschied machen die Büli-Boys aber heute im Powerplay, welches mit zwei Toren aus drei Möglichkeiten eine hervorragende Quote aufweist. Ramon Schaufelberger's missglückter Schuss wird von Remo Sägesser zurückerobert und auf Christian Bentele weitergespielt, welcher aus Nahdistanz den letztlichen Gamewinner realisiert (29.).

 

Im letzten Drittel kommen die Tessiner nochmal vehement aus der Garderobe und machen mächtig Druck. Brenno Zucchetti präsentiert sich abermals als starker Rückhalt und kann die Führung seiner Mannschaft bis in die 53. Minute retten, bis Schena im Powerplay mit einem tollen Treffer die Tessiner in Schlagdistanz bringt. Anstatt das der Treffer die Tessiner weiter nach vorne peitscht, passiert aber das Gegenteil. Bülach wirkt nicht geschockt, sondern wird wieder aktiver und spielt das Resultat letztlich gekonnt nach Hause.

 

Unter dem Strich eine kampfstarke und engagierte Leistung der gesamten Mannschaft gegen einen sehr schwer zu spielenden Gegner. Auch ein auffällig parteiischer Tessiner Schiedsrichter im Tessin kann die Büli-Boys nicht aus dem Konzept bringen. Sie nehmen den Challenge an und holen drei imminent wichtige Punkte in dieser richtungsweisenden Saisonphase. Bereits am Dienstag reist man zum Spitzenkampf nach Herisau, und am Samstag gastiert man beim wiedererstarkten Frauenfeld.

 

 

 

 

Wieder Overtime -- Diesmal mit dem besseren Ende für die Eisbären

 

 

Bülach, 05. November 2011  –  Zum vierten Mal in Folge muss Bülach vor heimischem Publikum in die Overtime. Diesmal gehen die Eisbären als Sieger hervor, schlagen Wetzikon mit dem Sudden Death in der 64. Minute mit 4:3 Toren.

 

 

Dass das oft gehörte Statement, die 1. Liga sei sehr ausgeglichen und jeder könne jeden schlagen, nicht nur eine Floskel ist, bewahrheitete sich heute in der Hirslen. Der Zweitletzte präsentierte sich dem Zweiten ebenbürtig. Wetzikon hat durch den 1:0 Heimsieg gegen Arosa am Mittwoch Blut geleckt und macht den Eisbären das Leben schwer. Im ersten Drittel hat Bülach mehr Spielanteile und geht auch bereits in der 7. Minute durch Corsin Riatsch nach schönem Solodurchbruch in Führung. Pascal Vögeli hatte ihn wunderbar auf die Reise geschickt. In der Folge beisst man sich aber am starken Gästehüter Sarkis die Zähne aus. 

 

Im zweiten Drittel wird Wetzikon immer gefährlicher, und kommt im Powerplay zum Anschluss (25.). Auch Bülach zwingt Sarkis zu mehreren Glanzparaden, Ken Künzli kann ihn aber letztlich mit einem Abstauber im Powerplay bezwingen (34.).

 

Im letzten Drittel dann zwei Gesichter der Eisbären. Innert kurzer Zeit lassen sie durch defensive Nachlässigkeiten einen Doppelschlag zu (46./48.), wehren sich aber in den letzten zehn Minuten wiederum vehement gegen die drohende Niederlage und beweisen abermals Moral. Remo Sägesser gibt sich einfach nicht geschlagen und beschert den Eisbären mit einer Willensleistung und seinen ersten beiden Saisontreffern doch noch einen Sieg. Lediglich 2,7 Sekunden vor Schluss staubt er ab zum Ausgleich und bricht die Wetziker Moral, denn in der folgenden Overtime spielt nur noch Bülach und drückt vehement auf den Siegtreffer. Zweimal Riatsch, Baumgartner, Schaufelberger und Sommer haben allesamt den Matchpuck auf der Schaufel, scheitern aber aus bester Position. Wiederum Sägesser macht es dann besser, nach tollem Doppelpass mit seinem Backpartner Baumgartner schiebt er ins leere Tor ein (64.).

 

Somit resultieren aus zwei Heimspielen innert weniger Stunden nur drei Punkte. Bedeutet für die Eisbären, dass sie sich diese Punkte nun unbedingt wieder auf dem bevorstehenden Roadtrip (Ceresio, Herisau und Frauenfeld) wiederholen müssen, wenn sie nicht in den Strichkampf um den 6. Platz verwickelt werden möchten. Dass die Büli-Boys auswärts heiss und erfolgreich sind, haben sie in dieser Saison mit 4 Siegen in 4 Spielen unter Beweis gestellt. Die grössten Prüfungen warten aber noch.

 

 

Dritte Heimniederlage in Folge im Penaltyschiessen

 

Bülach, 02. November 2011  –  Wie bereits gegen die Pikes und Winterthur verloren die Eisbären auch gegen den EHC Dübendorf im Penaltyschiessen. Letztlich muss man sehr froh sein, durch Captain Baumgartner's Geschoss in doppelter Überzahl kurz vor Schluss überhaupt einen Punkt gewonnen zu haben, verdient war dieser nicht.

 

Bülach zog die schwächste Leistung der bisherigen Saison ein, ausser ein paar wenigen Lichtblicken zwischendurch war man dem Gegner von Anfang bis Ende unterlegen und gewann kaum einmal einen Zweikampf. Brenno Zucchetti sah nicht weniger als 50 Schüsse auf seinen Kasten fliegen. Bemerkenswert war, wie der Bülacher Goalie nach zwei haltbaren Treffern gleich zu Spielbeginn (Doppelschlag in der 3. Minute) mentale Stärke bewies und in der Folge Parade über Parade zeigte. So gab er seinem Team am heutigen Abend überhaupt die Möglichkeit, noch zu punkten.

 

Die Büli-Boys müssen dringend über die Bücher. Mit einer solchen Leistung wird man auch gegen Wetzikon in arge Bedrängnis geraten. Der Gegner vom Samstag wird zudem mit seinem gestrigen ersten Saisonsieg (1:0 über Arosa) Selbstvertrauen geschöpft haben.

 

 

Starke Leistung -- Eisbären krallen sich 3 Punkte im Südtessin

 

Chiasso, 29. Oktober 2011  –  Der EHC Bülach gewinnt zwar knapp, aber verdient, mit 4:2 Toren im abermaligen 1. Liga Spitzenkampf beim direkten Konkurrenten Chiasso.

 

Nach den zwei Heimniederlagen vor Wochenfrist war die Affiche im Südtessin gegen das starke Chiasso ein kapitaler Match, ein so genanntes 6-Punkte Spiel. Ein Sieg würde Bülach in der vorderen Tabellenregion manifestieren, mit einer Niederlage würde man ins Mittelfeld abrutschen. Die Eisbären waren sich dieser Ausgangslage bewusst und starteten stark in die Partie. Die Abwehr stand sicher und man erarbeitete sich Chance um Chance, zeigte sich aber schwach in der Verwertung. Kurz vor Drittelsende stellte dann Luca Balerna das Spielgeschehen auf den Kopf, als er einen Bülach Verteidiger düpierte und mit einem Shorthander abschloss (19.).

 

So gab man den Hausherren Luft und neuen Mut für das 2. Drittel, Chiasso erspielte sich spielerische Vorteile. Die wenigen Bülacher Chancen wurden nun aber konsequenter genutzt: Thomas Auböck staubt vor dem Tor ab (22.) und der starke und aufsässige Michael Burch bedankte sich für einen krassen Abwehrfehler in der Tessiner Hintermannschaft ebenfalls mit einem Shorthander, diesmal für Bülach (27.). Er liess Goalie Beltrametti bei seinem Alleingang keine Chance. Doch auch Chiasso konnte nochmals einnetzen, als nochmals ein Bülacher Verteidiger schlief (32.).

 

So kam es im letzten Drittel zum Showdown, welchen die Unterländer für sich entscheiden sollten. Pascal Vögeli, vor einer Woche gegen Winterthur noch der Pechvogel, als eine Strafe kurz vor Schluss ein doppeltes Überzahlspiel und den Ausgleich von Winterthur ermöglichte, rehabilitierte sich mit einem beherzten Auftritt und dem so wichtigen Bülacher Siegtreffer in der 52. Minute. Er setzte zu einem Sturmlauf an und nichts und niemand konnte ihn aufhalten, als er seinen eigenen Abpraller im Flug in die Maschen drosch. In einer hektischen Schlussphase hielten die Gäste dem Aufbäumen der Tessiner souverän stand und kamen durch Michael Burch's zweiten Treffer des Abends ins leere Tor zur endgültigen Siegsicherung (59.).

 

Eine starke Leistung der Büli-Boys, welche nun seine Fortsetzung finden muss, wenn man die bevorstehenden zwei Heimspiele innert 60 Stunden erfolgreicher gestalten will als die beiden letzten gegen die Pikes und Winterthur. Mit Dübendorf gastiert wieder ein starker Gegner in der Hirslen, und auch Wetzikon darf keinesfalls unterschätzt werden, ansonsten geht der Schuss schnell nach hinten los. Man kann sich wieder auf spannende Spiele freuen.

 

 

Spektakel pur im Spitzenkampf

 

Bülach, 22. Oktober 2011  –  Der Zweite gegen den Ersten. Die Affiche sollte halten, was sie auf dem Papier versprochen hatte. Winterthur setzt sich letztlich im Penaltyschiessen durch. Die 572 Zuschauer (bisheriger Saisonrekord) bekommen heute alles geboten, was das Hockeyherz begehrt. Spannung und Spektakel pur, vom Anfang bis zum Ende. Teilweise überschlagen sich gar die Ereignisse.

 

Bereits in der vierten Spielminute kann Michael Sommer mit seinem ersten Saisontreffer die Eisbären im zweiten Powerplay dieses Spiels in Führung bringen. Andre Eichmann lässt hierbei einen Knaller von der blauen Linie los, Remo Oehninger kann den Abpraller nicht kontrollieren und Sommer staubt ab ins leere Tor. Das Spielgeschehen geht hin und her, nach einem nachlässigen Fehlabspiel im Aufbau in der eigenen Zone profitiert Sebastian Guidotti und überlistet Brenno Zucchetti mit einem Weitschuss (13.).

 

Im zweiten Abschnitt dann mehr Spielanteile für Bülach, da die Gäste sich mit vielen Strafen immer wieder selber schwächen. Die Eisbären verpassen aber die erneute Führung, sündigen im Abschluss und bringen ihre Abschlüsse nicht auf das Goal.Winterthur hat zudem Glück, dass Michael Sommer mit einem Lattenkracher scheitert (34:00).

 

Ken Künzli macht es im letzten Drittel besser und reüssiert im Powerplay, als er einen Schuss von Captain Baumgartner entscheidend ablenkt (48.). Die Emotionen sind spürbar, beide Mannschaften wollen unbedingt den Sieg. In einer sehenswerten Boxeinlage knockt Corsin Riatsch Eric Geiser um, zeitgleich ringt Michael Sommer seinen Kontrahenten Martin Büsser nieder. Als kurz vor Schluss aber bei einem Ausschluss für Solenthaler auch noch Pascal Vögeli eine Strafe nimmt, beweist Winterhur seine Klasse im Powerplay und trifft bei 5-3 durch den routinierten Diethelm zum Ausgleich (57.).

 

So geht es in die Overtime, wo beide Teams ihr Heil in der Offensive und den Sieg suchen. Bülach scheitert an Oehninger, Winterthur an der Latte (P. Grolimund, 62.) und bei einem Penalty von M. Guidotti an Zucchetti (64.). Im Penaltyschiessen gelingt den Eulachstädtern dann ein Treffer mehr als den Eisbären und nimmt den Zusatzpunkt mit nach Winterthur.

 

Unter dem Strich eine starke Leistung der Büli-Boys, leider belohnen sie sich aber wie bereits am Mittwoch gegen die Pikes nicht mit mehr Punkten. Es springt zu wenig Beute für einen grossen Aufwand heraus. Bülach ist voll dabei, am Ende jubelte aber wieder der Gegner. Am kommenden Samstag kommt es in Chiasso (3. Platz) bereits zum nächsten Topspiel. Bülach muss dort nun gewinnen, ansonsten rutscht man ab ins Mittelfeld.

 

 

Bülach beendet seinen Lauf

 

Bülach, 19. Oktober 2011  –  Gegen die diesmal beileibe nicht in gewohnter Verfassung agierenden Pikes verpassen es die Eisbären mit einer nachlässigen und wenig inspirierten Leistung, ihre Siegesserie weiter auszubauen und wichtige Punkte für eine nachhaltige Etablierung in der vorderen Rangliste zu sammeln. Trotz der 3:4 Niederlage nach Pentaltyschiessen bleibt Bülach zwar auf dem 2. Tabellenplatz, die Konkurrenz konnte aber deutlich aufschliessen.

 

Es war kein Abend für Feinschmecker, beide Teams werden sich nicht wirklich gerne an diesen Abend zurückerinnern. Wenig Dynamik im Spiel, kaum einmal ein gelungener Spielzug auf beiden Seiten, harmlose oder das Tor verfehlende Abschlüsse. Einzig im Powerplay wurden beide Teams wirklich gefährlich und konnten je zweimal einnetzen. Die Punkteteilung geht damit völlig in Ordnung. Nur von der Spannung lebte das Spiel im Schlussdrittel, in der Verlängerung und im Penaltyschiessen.

 

Captain Lukas Baumgartner wurde in der Overtime ein Penalty zugesprochen, er scheiterte jedoch am Gästehüter. Raphael Zeller hatte es da in der 36. Minute noch besser gemacht, nachdem er einen vom Referee zu Unrecht ausgesprochenen Penalty eiskalt versenkte. Auch im Shootout zeigten sich die Pikes mit ihren beiden Topskorern Peer und Strasser kaltblütiger, welche Zucchetti keine Chance liessen. Auf Seiten der Gastgeber traf lediglich Benjamin Solenthaler.

 

Am kommenden Samstag gastiert dann der Derbyrivale aus Winterthur in der Hirslen (17:30 Uhr). Um dort zu bestehen, müssen die Büli-Boys deutlich mehr auf ihr Match brennen und mehr Herzblut zeigen als heute. Das beste bisherige Saisonspiel ist gefragt, ansonsten wird es nicht reichen.

 

 

Overtime-Sieg in Chur -- Eisbären weiter ungeschlagen

 

Chur, 15. Oktober 2011  –  In einem hart umkämpften und temporeichen Spiel gewinnt der EHC Bülach in der Verlängerung auch sein viertes Saisonspiel mit 3:2 Toren.

 

Der Aufsteiger aus Chur zeigte, warum er die letztjährige 2. Liga Meisterschaft völlig dominierte und auch in der 1. Liga bereits zwei der ersten drei Partien gewinnen konnte. Es war das bisher härteste Spiel für Bülach, welches als Leader zu den Bündnern reiste. Bülach startete zwar in den ersten Minuten vor einer zahlreichen Kulisse von 857 Zuschauern gut in die Partie, übergab aber schnell mit zwei fahrlässigen Strafen den Hausherren das Heft in die Hand. In dieser Druckphase fiel auch die Führung für Chur (9. Minute), welches Brenno Zucchetti Mal für Mal unter Beschuss nahm.

 

Ein ähnliches Bild ergab sich im zweiten Drittel, Chur stand hinten sehr kompakt und spielte schnell nach vorne. Bereits kurz nach Wiederbeginn konnte Bülach den Puck im Slot nicht klären und der Bündner Captain Neininger erzielte seinen zweiten Treffer des Abends (21.). Die Gäste konnten sich aber nun öfters befreien und kamen ihrerseits auch zu guten Abschlüssen, agierten aber nicht zwingend genug, so dass sich der Churer Goalie Mazza mehrmals auszeichnen konnte.

 

Im letzten Drittel präsentierten sich die Gäste aber dann als intaktes Team und von ihrer besten Seite. Mit einer tollen Raktion kam das Team von Christian Wohlwend aus der Garderobe und zeigte, dass man nicht gewillt war, die erste Saisonniederlage einzustecken. Angriff über Angriff rollte auf das Tor von Mazza, insgesamt wurden zwanzig Schüsse aus allen Lagen abgefeuert. Mit Erfolg! Zuerst konnte Ramon Schaufelberger mit einem platzierten Weitschuss seinen dritten Saisontreffer erzielen (49.). Kurz darauf ein Powerplay für Bülach, und Christian Bentele lenkt einen erneuten Weitschuss von Schaufelberger vor dem Tor entscheidend zum Ausgleich ab (51.). Der erste Saisontreffer im bisher schwächelnden Powerplay kam somit zur rechten Zeit. Die Eisbären spielten voll auf Sieg und wurden fast belohnt. Nach einem Timeout eine Minute vor Schluss forcierte Coach Wohlwend seine Offensivkräfte und Corsian Riatsch hatte 20 Sekunden vor Schluss den Matchpuck auf der Schaufel, scheiterte aber freistehend vor dem stark haltenden Mazza.

 

Somit ging es in die Overtime, wo weiterhin Bülach Druck machte. Bereits im ersten Shift flog Vögeli durch die gegnerischen Abwehrreihen und bezwang Mazza mit einem haltbaren Schuss zum Sudden Death (60:25).

 

Die Eisbären gewinnen also auch ihr viertes Spiel in der neuen Spielzeit und kehren nach einem dreiwöchigen Roadtrip endlich in die heimische Höhle zurück. Dort erwartet man in der kommenden Woche die Pikes Oberthurgau (Mittwoch, 20:00 Uhr) sowie den Derbyrivalen aus Winterthur (Samstag, 17:30 Uhr). Spannendes und hochklassiges Eishockey ist garantiert, kommen Sie und unterstützen Sie die Büli-Boys, damit weitere Siege eingefahren werden können.

 

 

 

Eisbären weiterhin mit weissem Fell

 

Arosa, 08. Oktober 2011  –  Der EHC Bülach kann auch sein drittes Saisonspiel erfolgreich gestalten und gewinnt auswärts im verschneiten Arosa beim amtierenden Meister mit 2:1 Toren.

 

Beide Teams liefern sich ein hart umkämpftes Spiel, welches eher durch seine grosse Spannung geprägt ist als durch spielerische Höhepunkte. In einem Schlagabtausch auf Augenhöhe brillieren vor allem die Torhüter beider Mannschaften, welche auch zurecht als beste Spieler ihres jeweiligen Teams ausgezeichnet werden. Der überragende Brenno Zucchetti behält in diesem Privatduell das bessere Ende für sich, kann er doch einen Schuss mehr stoppen als seine Gegenüber, der langjährige Nationallige Goalie Klingler.

 

Nach verschneiter Anreise startet Bülach fantastisch in die Partie und hat bereits in den ersten beiden Einsätzen mehrere Grosschancen (Künzli, Sommer, Riatsch). Aus dem Nichts kann aber der Aroser Captain Marco Schlup mit einem kuriosen - da abgefälschten - Treffer die Bülacher zum ersten Mal in dieser Saison in Rückstand bringen (6.). Die Eisbären reagieren aber prompt, Raphael Eisenegger schlenzt die Scheibe nur 34 Sekunden später gekonnt zum Ausgleich ins Netz.

 

Im zweiten Abschnitt lässt die Überlegeneheit der Gäste aber nach und Arosa kommt viel besser ins Spiel. Bülach kommt nur noch zu einigen Kontern, diese haben es aber in sich. In der 32. Minute kracht ein Slapshot von Thomas Auböck zwar noch ans Lattenkreuz, Ken Künzli zielt in der 37. Minute dann aber noch genauer und vollendet nach feinem Doppelpass mit Ramon Schaufelberger zur Führung.

 

Im Schlussabschnitt setzt Arosa dann alles auf eine Karte und Bülach unter Druck. Zudem schwächen sich die Gäste mit zu vielen Strafen selbst, Arosa kann mehrmals ein gefährliches Powerplay aufziehen, auch in doppelter Überzahl.  Brenno Zucchetti ist aber heute nicht mehr zu überwinden und sichert Bülach den Sieg. Aber auch auf der Gegenseite kann Klingler die Unterländer Stürmer einiger bester Chancen berauben, so dass die Partie bis in die Schlusssekkunden auf des Messer's Schneide steht.

 

Die Eisbären kommen so im dritten Spiel zum dritten Sieg und übernehmen die Tabellenspitze. Vor allem kämpferisch kann das Team von Christian Wohlwend überzeugen und zwingt durch grossen Einsatz ab und zu auch das nötige Quäntchen Glück auf seine Seite. Am kommenden Samstag (20:00 Uhr) steht dann bereits das nächste Auswärtsspiel an, diesmal gegen den exzellent gestarteten Aufsteiger aus Chur. Dort wird die Eisbären der nächste heisse Tanz erwarten.

 

 

Zweiter Sieg in zweitem Spiel

 

Uzwil, 01. Oktober 2011  –  Der EHC Bülach gewinnt auch sein zweites Saisonspiel beim EHC Uzwil verdient und souverän mit 4:1 Toren.

 

Den Eisbären gelingt wiederum ein Start nach Mass. Corsin Riatsch fängt in Unterzahl einen Pass der Uzwiler Verteidigung ab und bedient Pascal Vögeli, welcher eiskalt zum frühen Führungstreffer der Gäste nach nur 51 Sekunden einschiesst. Uzwil kann aber zügig antworten und bedankt sich für einen groben Schnitzer eines Bülacher Stürmers bei der eigenen Angriffsauslösung mit dem Ausgleich durch Frick (6.). Keine zwei Zeigerumdrehungen später lanciert jedoch Captain Lukas Baumgartner via Bande Thomas Auböck, welcher auf Ramon Schaufelberger ablegt, der aus dem Slot erfolgreich einnetzt (8.). 

 

Bülach zeigt sich deutlich verbessert zur Auftaktpartie, man spielt in der Defensive einfacher und schneller nach vorne, und die Stürmer kommen regelmässig zu besseren Torchancen als noch vor einer Woche gegen Ceresio. Christian Bentele und Ramon Schaufelberger verfehlen jedoch zweimal im Powerplay das leere Tor und so dauert es bis zur 37. Minute, als Corsin Riatsch mit einem Energieanfall die Verteidung der St. Galler umkurvt und auch Hüter Juliano Gallmann überlistet. Ein wichtiges Tor kurz vor der zweiten Drittelspause.

 

Im letzten Abschnitt erwarten die Zuschauer einen Sturmlauf der Gastgeber, es sind aber die Eisbären, welche defensiv kompakt stehen und selber immer wieder gute Chancen herausspielen können. Uzwil kommt eigentlich nur in Überzahl zu gefährlichen Abschlüssen, Brenno Zucchetti hinterlässt aber einen sicheren Eindruck. Der Sieg kommt so nie in grosse Gefahr, Michael Burch kann kurz vor Schluss noch Ergebniskosmetik betreiben (60.).

 

Unter dem Strich eine bessere Leistung der Eisbären als noch vor Wochenfrist. Uzwil war aber auch der grosse Substanzverlust durch die abgewanderten Spieler anzumerken, welche das St. Galler Team über viele Jahre geprägt hatten (Ammann, Tanner, Homberger, Lipp, etc). Mit zwei Auftaktsiegen ist den Bülachern damit ein guter Start gelungen, die bisherigen Gegner waren dabei aber noch nicht die ultimativen Gradmesser. Das sollte sich in der nächsten Partie beim amtierenden Meister aus Arosa ändern. Die Schanfigger werden sicherlich eine Reaktion zeigen wollen auf die 1:2 Niederlage in Chur (vor 2'246 Zuschauern!). Die Bündner Hauptstädter werden dann übrigens der darauffolgende Gegner der Büli-Boys sein, wiederum muss man dann auswärts antreten. Die Aufgaben für die Eisbären werden damit nun stetig schwieriger, das Team von Christian Wohlwend muss also weiter hart an sich schaffen, um sich dort durchsetzen zu können. Positiv sicherlich, dass Bülach für diese Partien wieder auf Louis Widmer und Michael Sommer bauen kann, welche nach einer jeweiligen 5-wöchigen Verletzungspause ihre Comebacks bestreiten werden können.

 

 

 

Bülach startet mit einem Sieg in die neue Meisterschaft

 

Bülach, 24. September 2011  –  Der EHC Bülach gewinnt sein Auftaktspiel gegen den HC Lugano-Ceresio vor einer guten Kulisse von 375 Zuschauern mit 4:1 Toren.

 

Nachdem Jürg Hintermeister, der Stadtrat und Sportminister in Bülach, die neue Meisterschaft mit einer Ansprache an die Zuschauer und einem symbolischen Bullyeinwurf die neue Saison eröffnet hatte, legten die Eisbären los wie die Feuerwehr und erzielten bereits nach 144 Sekunden durch Ramon Schaufelberger den ersten Saisontreffer. In der Folge des Spiels taten sich die Eisbären aber schwer und lieferten eine eher zerfahrene Vorstellung ab. Vielleicht wollten die Büli-Boys zuviel auf einmal und vernachlässigten daher ihre Struktur und ihr Positionsspiel.

 

Nach dem Ausgleichstor durch Bianchi (8. Minute) konnte Alexander Kobert die erneute Führung realisieren (12.). Sein Treffer sollte sich letztlich als der Gamewinner herausstellen. Danach flachte das Spiel stark ab, dank dem überragenden Goalie Brenno Zucchetti und den offensiv recht harmlosen Gästen konnte Bülach das Resultat bis in die Schlussphase halten. Im letzten Drittel machte Bülach dann auch endlich mehr Dampf und erspielte sich klarere Chancen. Corsin Riatsch (52.) erzielte die Vorentscheidung und spätestens nach dem wunderschönen vierten Treffer durch Thomas Auböck (58.) war die Messe gelesen.

 

Zum ersten Mal seit der Saison 2004/05 konnte Bülach daher wieder mit einem Sieg in die Saison starten. Um aber in den nächsten Partien bestehen zu können, die Eisbären treten nun dreimal in Folg auswärts an (Uzwil, Arosa, Chur), braucht es eine deutliche Leistungssteigerung in allen Bereichen.

 

 

 

 

EHC Bülach verpflichtet Raphael Eisenegger – Luca Sparascio neu im Perspektivkader

 

Bülach, 15. September 2011  –  Der EHC Bülach hat sein Kader zwei Wochen vor Beginn der Meisterschaft nochmals verstärkt und Raphael Eisenegger (Jg 1990) für die kommende Saison verpflichtet.

 

Der grosse und kräftige Stürmer (1,88 m / 90 kg) stammt aus dem Nachwuchs des EV Zug, wo er sämtliche Juniorenmannschaften durchlief. Dort konnte er mit starken Leistungen auch entscheidend zum Gewinn der Bronzemedaille der EVZ-Elite beitragen und wurde mit einem Aufgebot für die U-20 Nationalmannschaft belohnt. Das brachte ihm zudem einen NLB-Vertrag beim EHC Visp ein, wo er sich letzte Saison aber in seinem ersten Profijahr noch nicht durchsetzen konnte.

 

Dass er auf 1. Liga Niveau eine Verstärkung darstellen sollte, hat er als konstanter Skorer bei seinen bisherigen Stationen bereits unter Beweis gestellt. Als EVZ-Junior debütierte er per B-Lizenz in der 1. Liga in Weinfelden (2008-09) und spielte im Folgejahr für Herisau (2009-10). Auch letzte Saison wurde er dann vom EHC Visp zum Sammeln von Spielpraxis für mehrere Matches beim EHC Saastal eingesetzt. Bei diesen drei Stationen kam er in insgesamt 30 Partien auf ebenso viele Skorerpunkte (16 Tore, 14 Assists).

 

Sportchef Sebastian Schumacher kommentiert die Nachverpflichtung wie folgt: „Nach den Langzeitausfällen von Pascal Lamprecht (Fussbruch) und Michael Sommer (Innenbandriss im Knie), sowie weiteren Verletzungen einiger Spieler haben wir gemerkt, dass unser Kader noch zu knapp besetzt ist. Mit Raphael konnten wir nicht nur an Tiefe auf den Flügelpositionen, sondern auch an Qualität und offensiver Potenz dazugewinnen. Er hat sich im zweiwöchigen Try-out auch als guter Typ für unser Team präsentiert, weshalb wir den Transfer umgesetzt haben. Dies war nur möglich, da er bei uns die Möglichkeit sieht, sich wieder Richtung oben zu entwickeln, und deutlich höher dotierte Angebote der Konkurrenz ausgeschlagen hat.“

 

Auch in der Defensive hat sich der EHC Bülach in der Tiefe verstärkt. Mit Luca Sparascio (1991) wurde ein Perspektivspieler für die kommenden zwei Jahre verpflichtet. Auch Sparascio kann Gardemasse vorweisen (1,90 m / 94 kg) und spielt ein einfaches und körperbetontes Eishockey. Der Zürcher, welcher die letzten beiden Saisons bei den Elite Junioren in Rapperswil verbrachte, ist in der bevorstehenden Saison für das Partnerteam des EVDN vorgesehen, um sich dort durch gute Leistungen für einen Platz im Bülacher 1. Liga Kader anzubieten.

 

 

Christian Wohlwend erweiter sein Trainer-Engagement in Bülach

 

Bülach, 9. September 2011  –  Der EHC Bülach freut sich mitteilen zu dürfen, dass sein Headcoach der 1. Liga Mannschaft, Christian Wohlwend (34), auf die kommende Saison hin in Bülach zusätzlich auch das Traineramt auf der Juniorenstufe übernehmen wird.

 

Wohlwend kann in seinem jungen Alter bereits auf eine 5-jährige Laufbahn als Cheftrainer zurückblicken. Nach einer Saison mit den Elite Junioren des HC Thurgau (2006/07), sowie zwei Spielzeiten beim EHC Wallisellen in der 2. Liga (2007/08 und 2008/09), steigt der ehrgeizige Bündner gerade mit den Eisbären in seine dritte Saison. Zusätzlich wird er nun, wie in der 1. Liga im Duo mit Sportchef Sebastian Schumacher, das Junioren-Top Team übernehmen.

 

Wohlwend wird sich nun gezielt seiner Trainerkarriere widmen, da er eine berufliche Zukunft im hauptamtlichen Trainergeschäft verfolgt. Für die kommende Saison wird er daher sein Engagement als Trainer erhöhen und das Pensum bei der international ausgerichteten Athletenmanagementfirma 4sports reduzieren. Dabei wird er keine Agentenfunktion mehr ausüben, sondern ausschliesslich in der Betreuung des bestehenden Portfolios und bei verschiedenen organisatorischen Aufgaben tätig sein. 4sports unterstützt und begleitet Wohlwend auf diesem Weg.

 

Mit dieser Massnahme bezweckt der EHC Bülach eine deutliche Qualitätssteigerung auch im Nachwuchsbereich, mit dem Ziel die eigenen Junioren wieder besser auszubilden und an das 1. Liga Niveau heranzuführen, so dass sie nach Abschluss ihrer Juniorenkarriere in das Fanionteam integriert werden können. Die jüngsten Beispiele der Nachwuchsspieler Remo Sägesser (Jahrgang 1990) und Robin Ganz (1992), welche es unter dem Duo Wohlwend/Schumacher in das 1. Liga Kader schafften, sollen so zur Regelmässigkeit werden und dem eigenen Nachwuchs in Bülach sportliche Ziele und eine spannende Perspektive bieten.

 

Der frühere Junioreninternationale und langjährige Profispieler (Rapperswil und Kloten in der NLA, Thurgau und Chur in der NLB) hat sich in seiner bisherigen Trainertätigkeit als erstklassiger Ausbildner ausgezeichnet und bei all seinen Stationen immer Erfolg gehabt. Mit der Elite des HC Thurgau schaffte er es mit einem Rumpfkader in die Aufstiegsspiele zur Elite A, in Wallisellen erreichte er zweimal den 2. Platz und das Playoff-Halbfinale. Auch in Bülach konnte er bisher viel bewegen und führte das Team nach einem Fast-Abstieg in der Saison vor seiner Amtsübernahme zu zwei Playoff-Teilnahmen, mit anhaltender und deutlicher Aufwärtstendenz.

 

Präsident Ernst Meier ist hocherfreut über diese Entwicklung: „Christian Wohlwend ist Trainer mit Leib und Seele, ich kann seine Entscheidung nur begrüssen. Er wird die 1. Mannschaft weiterhin erfolgreich in vorderen Regionen der 1. Liga etablieren und bei den Junioren ein neues Zeitalter einläuten. Wir freuen uns sehr, dass er seine Fachkompetenz nun auch unseren jüngeren Spielern weitergibt und sie Richtung 1. Mannschaft entwickeln wird.“

 

 

EHC Bülach mit gutem Start in die Vorbereitung

Bülach, 30. August 2011  –  Der EHC Bülach ist gut in die Vorsaison gestartet und kann nach der ersten Hälfte der Vorbereitungsphase auf ordentliche Resultate zurückblicken.

 

Nach nur zwei Eistrainings und einer 0:3 Auftaktniederlage gegen die bereits voll im Saft stehenden SCL Young Tigers, steigerte sich die Mannschaft von Christian Wohlwend in den folgenden beiden Partien gegen Elite Junioren zusehends. So schlug man auswärts jeweils die beiden letztjährigen Playoff Finalisten der Elite Meisterschaft, die GCK Lions mit 5:1 Toren und die Kloten Flyers mit 4:3 Toren.

 

Letzte Woche startete man dann ins Trainingslager nach Garmisch in Bayern, wo man sich fokussiert und detailliert auf die bevorstehende Meisterschaft vorbereiten konnte. Hier wurden taktische Spielzüge eingeübt, an der individuellen Technik gefeilt, sowie auch abseits der Eisfläche im physischen Bereich geschafft. Dass die Spieler bereits zu einer echten Einheit zusammengewachsen sind, konnte man nicht zuletzt im Testspiel gegen die höherklassige österreichische Profimannschaft aus Innsbruck feststellen, welche dank einer leidenschaftlichen und beherzten Mannschaftsleistung mit 3:2 Toren bezwungen wurde.

 

Am morgigen Mittwoch startet dann die zweite Phase der Vorbereitung, in welcher man durchwegs auf 1. Liga Mannschaften treffen wird, um die Weichen endgültig Richtung Meisterschaftsstart zu stellen und sich den letzten Feinschliff zu holen. Nach dem Derby gegen den EHC Winterthur (Mittwoch, 20:15 Uhr in Kloten) reist man noch nach Zuchwil, bevor man in der heimischen und über die Sommermonate teilrenovierten Hirslen die Gegner aus Lyss, Aarau und Burgdorf empfängt.

 

Meisterschaftsstart ist dann das Heimspiel am 24. September um 17:30 Uhr gegen den HC Lugano-Ceresio.

 

 

 

RYFFEL AG wird Offizieller Transportpartner des EHC Bülach

Bülach, 04. Juli 2011 – Der EHC Bülach und die Ryffel AG mit Hauptsitz in Uster haben eine dreijährige Partnerschaft beschlossen, nach der Ryffel der Offizielle Transportpartner des EHC Bülach wird.

 

Die Ryffel AG ist ein führender Anbieter in der Transport- und Reisebranche und wird dem EHC Bülach Sonderkonditionen für seine Auswärtsfahrten garantieren, sowie eine grosse Werbefläche im Saisonprogramm buchen. Ausserdem wird Ryffel der 1. Mannschaft einen zusätzlichen Kleinbus für die Reise ins Trainingslager gratis zur Verfügung stellen.

 

Die Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt in der Kostenkontrolle des Clubs, wird man doch in der nächsten Saison mit mindestens 10 Carfahrten auf den Stufen 1. Liga, Junioren und Novizen budgetieren müssen. Diese Zahl kann mit weiteren Partien, je nach Saisonverlauf mit Playoffs oder Relegationsspielen, auf allen Stufen noch zügig weiter steigen.

 

Zusätzlich wird die Ryffel AG ein Sponsorenkonto für den EHC Bülach eröffnen, welches dem Club eine prozentuale Rückvergütung auf sämtliche von EHC Bülach getätigten Buchungen durch Mitglieder und/oder Sponsoren gutschreibt. Auf alle Buchungen, die den EHC Bülach unterstützen, werden zudem keine Buchnungsgebühren erhoben.

 

Die Ryffel AG ist ein breit aufgestelltes Unternehmen mit höchster Servicequalität, welches nebst Personentransporten (Reisecars für Gesellschaften sowie Linienbusse und Postautos für den Öffentlichen Verkehr) auch folgende Dienstleistungen erbringt:

 

Reiseorganisation und Reisevermittlung (vier Reisebüros sowie Internet-Reisebüro), Privat- und Firmenumzüge, Autovermietung (offizielle Lokalstation Europcar), Recycling- und Entsorgungslogistik.

 

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte www.ryffeluster.ch und www.ferien-und-reisen.ch. Danke, dass Sie unseren neuen Partner schätzen und berücksichtigen werden.

 

 

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Ein Bülacher für Bülach – Marcel Kündig komplettiert Eisbärenkader

Bülach, 13. April 2011 – Der EHC Bülach verpflichtet vom EHC Arosa den Stürmer Marcel Kündig und hat seine Kaderplanungen für die bevorstehende 1. Liga Saison damit vorerst abgeschlossen.

Marcel Kündig (32) ist ein Bülacher Eigengewächs, durchlief er doch ab den Piccolos alle Nachwuchsstufen der Eisbären. Schon früh figurierte er im 1. Liga Kader und schaffte es auch als junger Spieler in den Nati-B Kader in der Saison 1997-98. Anschliessend wechselte der flinke Flügel nach Arosa, wo er während der letzten 13 Jahre eine neue Heimat fand. In Arosa konnte sich Kündig zu einem starken 1. Liga Spieler entwickeln, der regelmässig und konstant skorte.

Nun verlegt Marcel seinen Lebensmittelpunkt aber wieder ins Unterland und ist sehr motiviert, bei seinem Heimatclub noch einmal so richtig Gas zu geben.

Sportchef Sebastian Schumacher: „Marcel wird als aufgestellter Typ und auch als kämpferischer Hockeyspieler sehr gut in unser Team passen. Er wollte trotz anderer und finanziell lukrativerer Angebote von 1. Liga Spitzenteams unbedingt wieder für Bülach spielen, um mit dem Heimatclub nochmals sportlichen Erfolg zu erreichen. Wir meinen, das war eine gute Entscheidung und freuen uns auf ihn. Unsere Kaderplanung für die neue Saison ist damit für den Moment abgeschlossen, und wir sind zuversichtlich, dass wir wiederum eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken werden können. Die Eisbären werden wieder jagen und ich denke, dass sich unsere Fans sehr auf diese Mannschaft freuen können.“

 

Eisbären verpflichten Benjamin Schenk -- Pat Siegenthaler mit Comeback

Bülach, 31. März 2011  –  Die Kaderplanungen des EHC Bülach für die neue 1. Liga Saison neigen sich dem Ende zu. In der Verteidigung wird Pat Siegenthaler sein Comeback geben, im Sturm wechselt Benjamin Schenk von den Elite Junioren des HC Davos nach Bülach.

Pat Siegenthaler (22) trug bereits seit der Saison 2006-07 das Eisbären Dress, bevor er in der abgelaufenen Saison eine berufs- und studienbedingte Pause einlegte. Das Bülacher Eigengewächs machte unter Coach Christian Wohlwend grosse Fortschritte und stellte einen sicheren Wert in der sattelfesten Eisbären Defensive dar. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass sich der zweikampfstarke Verteidiger in der kommenden Saison nach einem guten Aufbau im Sommertraining wieder Schritt für Schritt seinen Platz in der Bülacher Defensive erarbeiten wird. Der Student der Wirtschaftsinformatik ist hochmotiviert, wieder anzugreifen und sich in den Teamerfolg einzubringen.

Benjamin Schenk (19) stammt ursprünglich aus Effretikon und jagte nachher in der Klotener Nachwuchsabteilung dem Puck nach, bevor er sich entschied zur Novizenstufe nach Davos zu wechseln und dort das Sportgymnasium zu besuchen. Nach fünf Jahren als Stammspieler in den Elite Mannschaften des HCD wird der Center nun im Sommer das Matura absolvieren und anschliessend in die Heimat zurückkehren, um ein Studium in Zürich zu beginnen. In Bülach wird er die Chance erhalten sich im Aktivenhockey zu beweisen, und die Verantwortlichen sind überzeugt, dass er trotz seines jungen Alters eine wichtige Rolle einnehmen kann.

 

OXYGYM wird offizielles Trainingscenter des EHC Bülach

Bülach, 23. März 2011  –  Der EHC Bülach und das OXYGYM in Bülach haben eine „Win-Win“ Partnerschaft geschlossen, welche also für beide Parteien gewinnbringende Kooperationsaspekte beinhaltet.

Das OXYGYM bietet als Teil dieser Partnerschaft vergünstigte und innovative Trainingsmöglichkeiten für die 1. Liga Mannschaft und das Junioren-Top Team des EHC Bülach. Die 1. Mannschaft wird zum Beispiel als Teil ihres Sommertrainings verschiedene Gruppenlektionen im OXYGYM besuchen. Zusätzlich offeriert das OXYGYM allen Vereinsmitgliedern und Sponsoren ein „EHC Bülach Friends and Family Abo“ zu Sonderkonditionen.

Die Partnerschaft wird eine dynamische sein mit einem Schwerpunkt auf Aktivierung der Kooperation, mit Marketingmassnahmen und Promotions des OXYGYM im Netzwerk des EHC Bülach. Bereits in der letzten Woche wurde beim EHC Bülach „WINNER DINNER“ ein all-inclusive Jahresabo unter den anwesenden Sponsoren verlost.

Sportchef Sebastian Schumacher freute sich über die Partnerschaft: „Das OXYGYM bietet beste Trainingsmöglichkeiten für unsere Spieler während der Sommermonate. Wir werden dort profitieren können von einer sehr guten Trainingsinfrastruktur sowie der Beratung der  Personal Trainer und Ernährungsspezialisten. Patric Widmer und sein Team leben eine moderne Denkweise was Trainingsinhalte betrifft, was sich genau mit unserer Philosophie trifft.

Patric Widmer, Inhaber des OXYGYM ist ebenfalls angetan von der bevorstehenden Kooperation: „Der Nummer 1 Sportclub in Bülach mit dem Nummer 1 Trainingscenter in Bülach, das passt einfach. Es hat sich wieder etwas entwickelt beim EHC, deshalb freuen wir uns darauf, die 1. Mannschaft sowie die Junioren in ihrem Aufwärtstrend zu unterstützen. Bei uns haben sie alles, was sie brauchen, um die wichtigen körperlichen Grundlagen für eine erfolgreiche Eishockeysaison zu schaffen.“ 

 

EHC Bülach verpflichtet Ricardo Basarte

Bülach, 23. März 2011  –  Der EHC Bülach meldet eine weitere Neuverpflichtung für die kommende Saison. Vom EHC Frauenfeld wechselt der Flügelstürmer Ricardo Basarte (25) zu den Eisbären.

Der Weinkaufmann stammt ursprünglich aus der Elite Abteilung der ZSC Lions. Seine Aktivkarriere startete er beim EHC Dübendorf und beim EHC Wallisellen, wo er bereits zwei Jahre für Sportchef Sebastian Schumacher spielte, bevor er zum EHC Frauenfeld in die 1. Liga wechselte. Dort verbrachte er eine erfolgreiche Zeit und prägte die goldene Periode der Frauenfelder massgeblich mit. Die Krönung neben einer Halbfinal- und einer Finalteilnahme war sicherlich die Saison 2008-09, in welcher Basarte mit seiner Mannschaft den Amateur Schweizer Meistertitel feiern konnte.

Der in Wallisellen aufgewachsene und in Zürich wohnhafte Flügel hat sich nun entschieden, eine neue Herausforderung zu suchen und ist sehr motiviert mit den Eisbären eine erfolgreiche Epoche einzuläuten. Mit seiner Playoff Erfahrung wird er der Bülacher Mannschaft wichtige Impulse verleihen können.

Sportchef Sebastian Schumacher freute sich dementsprechend über den Neuzugang: „Ich kenne Basa sehr gut, habe auch noch selber mit ihm gespielt, er wird ein wichtiger Spieler für uns werden. Er ist die Personifizierung des ulitmativen Teamplayers, für ihn zählt nur der Erfolg der Mannschaft. Als Mensch hat er einen tollen Charakter, ist immer positiv und bei den Teamkameraden beliebt, Eishockey ist für ihn pure Leidenschaft. Als Spieler ist er eine Arbeitsbiene, sehr austrainiert, laufstark, bissig und hungrig. Basa ist dann am stärksten, wenn der Druck steigt und die Spiele eng werden. Speziell in den Playoffs hat er schon immer seine Bestleistungen abgerufen, er ist der Erste der sich für das Team opfert, sich in einen Schuss legt und dahin geht wo es weh tut. All dies wird ihn wertvoll für unser Team machen, wir freuen uns auf ihn.“

 

Michael Sommer und Corsin Riatsch werden Eisbären

Bülach, 14. März 2011  –  Der EHC Bülach gibt zwei weitere Neuverpflichtungen für die kommende Saison bekannt. Vom EHC Dübendorf wechseln die beiden Stürmer Michael Sommer (25) und Corsin Riatsch (21) zu den Eisbären.

Michael Sommer ist ein schneller und trickreicher Powerflügel mit Abschlussqualitäten. Er bestritt die letzten drei Saisons mit Dübendorf und hat sich in dieser Zeit zu einem konstanten und gefährlichen Skorer entwickelt. In der abgelaufenen Saison konnte er sich mit 16 Toren den fünften Platz unter allen 1. Liga Torschützen ergattern.

Corsin Riatsch stammt aus dem Bündnerland und wechselte zur Saison 2008-09 vom Hockey Club Engiadina zur Elite des ZSC, wo er aufgrund starker Leistungen prompt ins Dübendorfer 1. Liga Kader berufen wurde. Dort bildete der kämpferische, laufstarke und ebenfalls offensiv effiziente Center in den letzten beiden Saisons ein gefährliches Sturmduo zusammen mit Michael Sommer.

Sportchef Sebastian Schumacher: „Michael und Corsin sind eingespielte Sturmpartner und platzierten sich in den beiden letzten Spielzeiten jeweils unter den Top-20 Skorern der 1. Liga. Corsin ist ein hart arbeitender Center, eine Position welche in unserem Spielsystem eine tragende Rolle darstellt. Michael ist ein Vollstreckertyp, eine Tugend die wir in unserer Mannschaft sehr gut gebrauchen können, da wir uns mit dem Toreschiessen bisher tendenziell eher schwer getan haben. Beide sind exzellente Jungs, die toll in unser Teamgefüge passen werden. Wir freuen uns sehr, dass sich zwei solch vielversprechende Spieler für Bülach und damit für eine neue Herausforderung entschieden haben. Sie werden uns definitiv verstärken und wiederum eine neue, hungrige Dynamik in unser Team bringen.“

 

EHC Bülach verpflichtet Andre Eichmann

Bülach, 7. März 2011  –  Der EHC Bülach freut sich, die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison bekannt zu geben. Vom EHC Dübendorf wechselt der Verteidiger Andre Eichmann (28) zu den Eisbären.

Der routinierte und robuste Verteidiger ist in Bülach kein Unbekannter, trug er doch bereits in der Saison 2005-06 bereits einmal das Bülacher Dress. Ausser diesem kurzen Abstecher verteidigte Eichmann ausschliesslich für seinen Stammklub in Dübendorf.

Eichmann beobachtete den Bülacher Aufschwung in den letzten beiden Jahren und ist motiviert, mit seiner Erfahrung aus vielen sportlich erfolgreichen Jahren in Dübendorf nun ein wichtiger Bestandteil der aufstrebenden Eisbären zu werden.

Sportchef Sebastian Schumacher: „Andy ist ein läuferisch und technisch guter, und vor allem auch harter Verteidiger, der unserer starken Abwehr weitere Stabilität geben wird. Er sucht das Körperspiel, spielt einen guten ersten Pass und hat einen harten Schuss von der blauen Linie. Das könnte auch wichtig werden für unser Powerplay, welches wir in der kommenden Saison definitiv verbessern müssen. Auch menschlich ist er ein sehr guter Typ, ein Verteidiger also mit einem exzellenten Gesamtpaket, welcher uns verstärken wird. Ausserdem weiss er wie man gewinnt und wird diese Tugend bei uns mit einbringen. Wir sind sehr erfreut, dass er sich für Bülach und unser Konzept entschieden hat.“ 

 

EHC Bülach stellt Weichen für die Zukunft -- Personalplanung weit fortgeschritten

Bülach, 23. Februar 2011  –  Nach der Saison ist vor der Saison. Während die 1. Mannschaft des EHC Bülach leider im Playoff Viertelfinale ausgeschieden ist, haben die Verantwortlichen bereits die Weichen für die Zukunft richtungsweisend gestellt.

Wiederum angeführt von Trainer Christian Wohlwend wird die 1. Liga Mannschaft nächstes Jahr einen weiteren Steigerungsschritt in ihrem kontinuierlichen Aufstieg der letzten beiden Saisons unternehmen. Das Gros der Mannschaft wird hierbei weiterhin den eingeschlagenen Weg mitgehen und zusammenbleiben. Durch diese Kontinuität in der sportlichen Führung sowie im Teamkader ist der EHC Bülach davon überzeugt, auch in der nächsten Saison wieder für viele positive Resultate sorgen zu können.

Ohnehin weiterlaufende Verträge haben die Spieler (in alphabetischer Reihenfolge): Thomas Auböck, Lukas Baumgartner, Christian Bentele, Michael Burch, Robin Ganz, Dominik Gantner, Remo Sägesser, Ramon Schaufelberger, und Brenno Zucchetti.

Zu dieser Gruppe gesellt sich eine Vielzahl an Spielern, welche ihren Kontrakt bereits verlängert haben: Carlo Fäh, Dieter Frenzel, Alexander Kobert, Ken Künzli, Pascal Lamprecht, Lasse Leeger, Benjamin Solenthaler, Pascal Vögeli, und Louis Widmer.

Somit haben die Eisbären bereits 18 ihrer Stammkräfte weiterhin an Bord. Ziel der kommenden Wochen wird es sein, weitere Vertragsunterzeichungen und Neuzuzüge zu präsentieren.

Sportchef Sebastian Schumacher ist erfreut über diese Entwicklung: „Unsere Jungs spielen mit Freude und Stolz für den EHC Bülach. Es wird keinen Spieler geben, welcher den Klub wechselt, sondern nur solche die aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen die Karriere beenden oder eine Pause einlegen müssen. Das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang heisst Kontinuität. Wir werden auch nächste Saison in unserem jetzigen Budgetrahmen bleiben müssen und vertrauen auf unser bestehendes Team. Rückschläge wie das frühe Aus in den Playoffs gehören zu einem Entwicklungsprozess dazu, wir werden als Einheit daran wachsen und im nächsten Jahr in ähnlichen Situationen bessere Entscheidungen treffen bzw. bessere Leistungen bringen. Alle zusammen, wir sind eine verschworene Gemeinschaft, ein eingespieltes Team und freuen uns auf den nächsten Schritt in unserer Entwicklung als Mannschaft. Man kann wieder mit uns rechnen.“

 

 

EHC Bülach zieht positive Saisonbilanz

Bülach, 22. Februar 2011 – Die 1. Mannschaft des EHC Bülach hatte sich für die abgelaufene Spielzeit wiederum  ambitiöse Ziele gesetzt. Ein Fortschritt in der angestrebten Entwicklung mit der Playoff Qualifikation, möglichst frühzeitig durch das Erreichen der Masterround, war die Devise. Nach beinahe zehn Monaten intensiver Arbeit kann die Mannschaft von Trainer Christian Wohlwend nun auf eine gelungene Saison zurückblicken, in der sie ihre primären Zielsetzungen erreichte. Lediglich das frühe Ausscheiden in den Playoffs bleibt als Enttäuschung festzuhalten.

In der Qualifikationsphase konnte man nicht nur die Masterround und damit die frühzeitige Playoff Qualifikation erreichen, sondern auch die Art und Weise beeindruckte. Die Eisbären konnten deutlich mehr Konstanz an den Tag legen und man etablierte sich schon zur Saisonhälfte in den Top 6. In der Tabelle ergab sich früh eine Zäsur zwischen den ersten und den letzten 6, und Bülach war oben dabei, sogar schon zur Weihnachtspause fest für die Playoffs qualifiziert. Dies muss eine neue Situation für die Eisbären gewesen sein, denn im Anschluss lieferte man wieder vermehrt schwankende Resultate, es schien als wüssten die Spieler nicht richtig umzugehen mit einer Phase von sieben Wochen zwischen Weihnachten und Playoff Start, in welcher der Druck um Punkte etwas nachgelassen hatte. Physisch zeigte man sich zwar in guter Verfassung, mental liess man aber etwas nach und prompt verschenkte man auch den ein oder anderen Punkt. Schade angesichts der Tatsache, dass man mit mehr Konstanz und Winner Mentalität sogar kurzzeitig an der Tabellenspitze schnuppern und durchaus einen Platz unter den Top 3 hätte erreichen können.

Vielleicht sind solche Erwartungshaltungen für den Moment aber noch etwas zu hoch gegriffen. Denn unter dem Strich lieferten die Eisbären eine starke Saison ab, was auch eine Analyse der sportlichen Performance zeigt:

- Insgesamt sammelte man 9 Punkte - also 3 Siege - mehr in der Qualifikation als in der Vorsaison.

- Man erhielt die mit Abstand wenigsten Gegentore nach der Qualfikation (50), sowie auch nach Abschluss der Masterround (64). Im Vergleich: Dübendorf kassierte als Zweitbester in dieser Kategorie 68 Gegentore, Weinfelden als Letzter 116 Gegentore.

- Insgesamt wurden 24 Gegentore weniger zugelassen, das entspricht 1.0 Gegentoren pro Spiel.

- Nebst den wenigsten Gegentoren in der gesamten Liga konnte Bülach auch dieses Jahr wieder den Fair Play Preis für die wenigsten Strafen erreichen: 301 Strafminuten in 22 Qualifikationsspieln sprechen eine deutliche Sprache. Im Vergleich: Frauenfeld kassierte als Zweitbester 350 Strafminuten, Chiasso als unfairste Mannschaft gar 654 Strafminuten.

- Die gute Defensivarbeit mit den wenigsten Gegentoren sowie die sehr disziplinierte Spielweise mit den wenigsten Strafen waren sicherlich die Basis und der Hauptgrund für das starke Abschneiden der Büli-Boys in der Qualfikationsphase.

Auch der Klub profitierte von den guten sportlichen Leistungen. Es war zu erkennen, dass sich das Team erneut ein grösseres öffentliches Interesse erspielt hat, was sich auch in den Besucherzahlen in der Hirslen niederschlug. Insgesamt kamen in dieser Saison fast 5’000 Zuschauer, der Schnitt konnte also nochmals um 26% gesteigert werden. Bereits in der Vorsasion war der Schnitt um 98% gesteigert worden. Damit ist der EHC Bülach der 1. Liga Club mit dem grössten prozentualen Zuschauerzuwachs in dieser Spielzeit. Ausser ihm konnte nur der Ligakrösus EHC Winterthur den Zuschauerschnitt steigern, alle anderen Vereine haben an Zuschauern verloren.

Präsident Ernst Meier nimmt diese Entwicklung mit Freude zur Kenntnis: „Die guten Erfolge der abgelaufenen Saison motivieren uns für die weitere Zukunft und es freut uns, dass die Zuschauer auch das aufgewertete sportliche Niveau unserer 1. Mannschaft goutieren. Es wurde gut geschafft, im engen Rahmen unserer Möglichkeiten, und wir werden uns bemühen, den eingeschlagenen Trend auch in den kommenden Jahren zu bestätigen. Das geht nur mit dem tollen Einsatz und der Unterstützung unserer Klubmitglieder, der ehrenamtlichen Helfer, der Fans, und vor allem unserer Sponsoren. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle. Bleiben Sie uns gewogen und gehen Sie den erfreulichen Weg mit uns weiter.“

 

 

 

Die Eisbären beenden die Saison erhobenen Hauptes

 

Bülach, 19. Februar -- Die Enttäuschung ist gross. Die Eisbären unterliegen im vierten Spiel der Viertelfinalserie mit dem knappsten aller Ergebnisse mit 0:1. Damit ist die Saison der 1. Mannschaft des EHC Bülach beendet.

 

Das letzte Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison. Wieder einmal konnte Bülach eine tolle Reaktion voller Leidenschaft auf eine schwache Leistung zeigen. Wie so oft standen die Abwehrreihen gut und liessen nur ein einziges Gegentor zu. Und wieder einmal war es der ungenügende Torabschluss, der die Büli-Boys um die Früchte ihrer harten Arbeit brachte. Den Pikes reichte der Treffer des Bülacher Eigengewächses Nino Fehr aus der 7. Spielminute, um den Einzug ins Halbfinale zu realisieren. Bülach rannte immer wieder gegen Florian Kindschi im Gehäuse der St. Galler an, konnte ihn aber leider mit keinem der 33 Torabschlüsse bezwingen.

 

Sicherlich überwiegt in den Stunden der Niederlage die Enttäuschung. Schon bald werden die Eisbären sich aber wohl wieder fassen und auf eine gelungene Saison zurückblicken. Das Highlight war sicherlich die vorzeitige sichere Playoff Qualifikation bereits vor der Weihnachtspause. Mit mehr Konstanz in den Leistungen wäre sogar ein Platz in den Top 3 und Heimrecht in den Playoffs möglich gewesen. Das sollte auch das ambitionierte Ziel sein für die kommende Spielzeit: die diesjährige Saison bestätigen und aus den gemachten Fehlern lernen und wachsen. Mit mehr Konstanz während der Qualifikation sowie mehr mentaler Stärke und totalem Willen in der Masterrunde und den Playoffs wird dies zu realisieren sein.  

 

 

 

 

Niederlage in Spiel 3

 

 

Romanshorn, 17. Februar -- Die Eisbären unterliegen im dritten Spiel der Viertelfinalserie in Romanshorn mit 2:6 Toren.

 

Bülach kommt in den ersten beiden Dritteln überhaupt nicht ins Spiel, die Pikes verdienen sich mit einer guten Leistung die 4:0 Führung. Positiv bleibt festzuhalten, dass die Eisbären im letzten Drittel ein deutliches Lebenszeichen abgeben, eine Reaktion zeigen, Präsenz markieren und mannschaftliche Geschlossenheit demonstrieren. Stephan Maag (42.) und Thomas Auböck (52.) erzielen jeweils im Powerplay die Treffer für die Büli-Boys. Kann man am Samstag in Runde 4 in Bülach (17:30 Uhr) an der Leistung des letzten Drittels anknüpfen, so ist der Ausgleich in der Serie unbedingt machbar.

 

 

Pikes gleichen aus

 

 

Bülach, 15. Februar Die Eisbären unterliegen daheim gegen die Pikes mit 2:4 Toren. Die Viertelfinalserie ist damit ausgeglichen worden.

Im ersten Drittel zeigen die Pikes die erwartete Reaktion, machen mächtig Druck auf die Gastgeber und erzielen in der 10. Spielminute die verdiente Führung. Der EHC Bülach kann aber gefährliche Konter setzen. Ramon Schaufelberger scheitert noch mit einem Alleingang, Dominik Gantner macht es dann besser und versetzt Pikes Hüter Kindschi gekonnt zum Ausgleich (17.).

Im zweiten Drittel dann ein umgekehrtes Bild, Bülach nimmt das Spieldiktat in die Hand und drückt auf die Führung, welche aber erst Schaufelberger mit einer feinen Einzelleistung kurz vor Drittelsende gelingt (38:00).

Im Schlussabschnitt schenken die Gastgeber die Führung dann leider her. Ein eklatanter Abspielfehler in der eigenen Zone ermöglicht den Ausgleich (44.), sowie zwei unnötige Strafen bescheren den Pikes einen Doppelschlag im Powerplay (55:19/55:56) und damit den Auswärtssieg.  

Bereits am Donnerstag haben die Büli-Boys die Chance zur Wiedergutmachung in Romanshorn. Wie in den ersten beiden Partien sollte es wieder ein heisser Tanz werden.

 

 

Runde 1 geht an die Eisbären

 

 

Romanshorn, 12. Februar Die Eisbären zeigen eine starke Leistung und landen einen 5:3 Auswärtssieg zum Auftakt der Viertelfinalpaarung gegen den EHC Pikes Oberthurgau.

Von Beginn weg entwickelte sich ein spannender Playoff Fight. Blieb man im ersten Drittel noch torlos, so setzten sich die Offensivformationen im zweiten Drittel immer besser in Szene. Zuerst gingen die Gäste in Führung, Michael Burch erzielte mit einem sehenswerten Schlagschuss in den Winkel die Führung (25:00). Dies war wohl ein Weckruf für die Hausherren, sie reagierten prompt und erzielten bereits im nächsten Angriff den Ausgleich (25:28). Nachdem anschliessend die Hechte vom Bodensee die Führung erzielten (33.), reagierten nun die Eisbären und kamen durch Ramon Schaufelberger nach tollem Zuspiel von Ken Künzli zum Ausgleich (38.).

Zu Beginn des Schlussdrittels konnten diesmal die Unterländer wieder in Führung gehen, zum zweiten Mal war Ramon Schaufelberger erfolgreich, diesmal in Überzahl (44:05). Erneut reagierten die Pikes sofort und vehement und erzielten den abermaligen Ausgleich (44:30). Das Spiel war nun an Spannung nicht zu überbieten, beide Teams mussten sich bei zahlreichen Torchancen auf ihre Goalies verlassen. In der letzten Spielminute spitzten sich die Ereignisse dann zu. Auf der einen Seite retteten Brenno Zucchetti und Dieter Frenzel das Unentschieden, auf der Gegenseite machte es Dominik Gantner besser und konnte auf feinen Pass von Thomas Auböck den vielumjubelten Führungstreffer erzielen (59:16). Oberthurgau nahm prompt ein Timeout und ersetzte Kindschi durch einen sechsten Feldspieler, diesmal sollte aber kein Ausgleichstreffer mehr gelingen. Im Gegenteil, Benjamin Solenthaler setzte in der letzten Spielsekunde den Schlusspunkt (59:59).

Runde 2 der Serie steigt bereits am Dienstag um 20:00 Uhr in der Hirslen.

 

Chancenlos beim Leader

 

 

Dübendorf, 05. Februar Die Eisbären waren beim starken EHC Dübendorf heute ohne Chance und verloren gleich mit 1:6 Toren.

Der souveräne Leader spielte von Beginn weg sein Selbstvertrauen und seine Klasse aus und liess den Gästen in den ersten beiden Dritteln kaum eine Chance. Ausser einem Breakaway in Unterzahl durch Michael Burch kurz vor der ersten Pause konnten die Büli-Boys keine wirklich nennenswerten Chancen verzeichnen. Dübendorf hingegen tauchte Mal für Mal gefährlich vor Brenno Zucchetti auf und schraubte den Vorsprung Schritt für Schritt hoch.

Im letzten Drittel nahmen die Gastgeber einen Gang raus, Bülach zeigte aber auch eine intakte Moral und meldete sich nochmals mit einigen tollen Torchancen zurück. Zu mehr als dem einzigen Treffer heute durch Ken Künzli (55.) reichte es aber nicht mehr.

Die Paarungen für die Playoff Viertelfinals stehen nun fest, Bülach trifft auf die Pikes Oberthurgau. Gegen die Hechte vom Bodensee hat man diese Saison zwar dreimal verloren, aber in jedem Spiel eine Chance auf den Sieg gehabt. Mit viel Leidenschaft und grossem Willen wird in dieser Serie alles möglich sein.

 

 

Wichtiger Heimsieg gegen Arosa

Bülach, 02. Februar -- Die Eisbären steigen mit einem Heimsieg in den wichtigen Februar. Arosa wird knapp mit 2:1 Toren geschlagen.

Die Hausherren zeigen sich nach der Pleite in Winterthur vom Samstag stark verbessert und schiessen im 1. Drittel durch Alexander Kobert in Unterzahl (8.) sowie Thomas Auböck nach einem schönen Breakaway (17.) eine 2:0 Führung heraus.

Im Mittelabschnitt ruhen sich die Büli-Boys dann zu sehr auf der Führung aus. Arosa kommt immer besser in Fahrt und wird durch den Anschlusstreffer kurz vor Drittelsende belohnt (40.). Im letzten Drittel entwickelt sich ein dramatisches Schlussfurioso. Die Gastgeber schaffen es nicht, die Führung auszubauen, auf der Gegenseite drückt Arosa auf den Ausgleich. Nebst einem wiederum starken Brenno Zucchetti hat man heute auch das nötige Glück, retter doch auch einmal der Pfosten (54.). So kämpfen die Bülacher die Führung mit allen Mitteln nach Hause.

Durch den Dreier springt die Mannschaft von Christian Wohlwend vom 6. auf den 3. Tabellenrang. Die Rangliste gestaltet sich aber nach wie vor sehr eng. Vor dem letzten Spiel der Masterround ist vom 2. bis hin zum 6. Rang noch alles möglich. Es braucht am Samstag beim souveränen Leader aus Dübendorf eine starke Leistung, um das Heimrecht in den Playoffs nun zu verteidigen.   

 

 

Erneuter Rückschlag

Winterthur, 29. Januar -- Die Eisbären lassen auf den klaren Sieg gegen Chiasso eine sehr schwache Leistung folgen und unterliegen in Winterthur mit 0:1 Toren. Schade schade, wäre doch mit einer besseren Leistung und einem Sieg der zweite Tabellenplatz möglich gewesen.

Bülach ist heute in allen Belangen unterlegen und das knappe Resultat täuscht. Ohne einen starken Brenno Zucchetti hätte es eine klare Niederlage setzen können. Selbst zwei fünfminütige Überzahlsituationen im letzten Drittel kann der EHC Bülach nicht nutzen. Das Tor des Tages durch den Ex-Bülacher Philipp Loser in der 53. Minute war nur eine Frage der Zeit.

Die Mannschaft muss nun dringend ihr Heimspiel gegen den zweitplatzierten EHC Arosa gewinnen, um sich das Heimrecht in den Viertelfinals noch sichern zu können.

Deutlicher Sieg gegen den Leader

Bülach, 26. Januar -- Die Eisbären zeigen sich diesmal deutlich verbessert im Abschluss und entthronen den Leader aus Chiasso mit einem klaren Verdikt von 6:2 Toren.

Abermals erwischen die Büli-Boys ein schlechtes erstes Drittel. Ramon Schaufelberger kann zwar bereits nach 25 Sekunden entscheidend durchbrechen und die Führung erzielen (1.), in der Folge haben die Tessiner Gäste aber Vorteile und münzen diese zu Drittelsende mit einem Doppelschlag auch in Tore um (19./20.). 

Die Eisbären zeigen aber in zweiten Abschnitt eine deftige Trotzreaktion. Michael Burch erzielt mit einem Abpraller den Ausgleich (21.), gefolgt von einem Dreierpack innert 160 Sekunden durch Alain Flotiront im Powerplay, Daniel Fehr und Remo Sägesser, wiederum im Powerplay (28./29./31.). In der Folge spielen die Hausherren die Führung gekonnt nach Hause, Pascal Lamprecht tut mit dem sechsten Treffer kurz vor Schluss noch etwas für die Statistik (56.).

 

 

Enttäuschung zum Auftakt der Masterround -- Skandalöse Schiedsrichterleistung

Romanshorn, 22. Januar -- Die Eisbären zeigen in Romanshorn erneut eine gute Leistung, bringen sich aber wieder selber um sichere drei Punkte und fahren letztlich mit leeren Händen nach Hause. Die Hechte behalten am Schluss mit 4:3 die Oberhand. Wer bis zur 52. Spielminute auswärts bei den Pikes 3:1 führt, der sollte auf einem guten Weg sein, um das Spiel zu gewinnen. Einige individuelle Fehler bzw. Undiszipliniertheiten sowie ein skandalöser Schiedsrichterauftritt drehen das Spiel aber letztlich noch in eine andere Richtung.

Im ersten Drittel agieren die Eisbären etwas zu passiv und liegen zur Pause mit 0:1 hinten. Im zweiten Drittel nimmt man dann das Spieldiktat in die Hand und weiss vor allem im Powerplay zu reüssieren. Alain Flotiront und Remo Sägesser bringen die Gäste per Doppelschlag in Führung (31./32.). Es spielt nun nur noch eine Mannschaft und spätestens nach Michael Burch's schönem Treffer zur 3:1 Führung (44.) stehen die Zeichen auf Sieg. Dann brechen aber alle Dämme und die Ereignisse überschlagen sich. Remo Sägesser nimmt eine unnötige Strafe wegen Spielverzögerung, welche den Anschlusstreffer ermöglicht (52.). Zwei vom Schiedsrichter mehr als gesuchte Strafen gegen Pascal Lamprecht sowie eine ebenfalls gesuchte Bankstrafe für Bülach ermöglicht den Pikes den Ausgleich (54.). Kurz vor Schluss kann dann Bülach nochmals im Powerplay antreten, Ken Künzli kann in diesem aber einen Alleingang inklusive Abpraller nicht verwerten. Im direkten Gegenzug erzielt Roland Korsch mit einem haltbaren Shorthander den Siegtreffer für die St. Galler (59.).

Eine bittere Niederlage für die Eisbären, ein Dreier wäre Pflicht gewesen und man hätte dadruch den dritten Rang erreichen können. So ist man weiterhin Fünfter und muss sich in den nächsten Partien gehörig anstrengen, um den angestrebten vierten Tabellenrang, welcher zum Heimrecht im Playoff Viertelfinale berechtigt, zu erreichen. Die Aufgaben werden nun nicht leichter werden, am Mittwoch gastiert bereits der souveräne Leader aus Chiasso in der Hirslen (20:00 Uhr).

Der Schiedsrichter der Partie, Marco Albertin, hat in diesem Zusammenhang aufgrund seiner katastrophalen Leistung sicherlich keine Erwähnung verdient. Wie kann es aber sein, dass die mit Abstand fairste Mannschaft der Qualifikation, welche in 22 Meisterschaftsspielen 300 Strafminuten erhalten hat, nun auf einmal in einem einzigen Spiel 81 Strafminuten aufgebrummt bekommt? Davon gleich vier Disziplinarstrafen gegen Bülacher Spieler, welche überhaupt nichts verbrochen haben? Wieso muss sich ein Schiedsrichter so zum Selbstdarsteller einer wichtigen 1. Liga Partie aufspielen? Wieso schickt er gerade nach der 3:1 Führung der Gäste deren Spieler reihenweise mit teils gesuchten Strafen auf die Sünderbank, um so dem Heimteam nochmals die Chance zu geben, die Wende im Spiel zu schaffen? Es bleibt ein fauler Beigeschmack zurück, und viele Fragezeichen. Alle der ca. 100 anwesenden Zuschauer (es bleibt das Geheimnis der Veranstalters wo die 254 Matchzuschauer gewesen sein sollen), inklusive der Pikes Fans, konnten nach dem Match nur noch den Kopf schütteln und die Frustration der Gäste nachvollziehen. Bülach hatte sich zwar selbst geschlagen, ist aber auch vollumfänglich verschaukelt worden.

 

Eine gute Leistung zum Abschluss der Qualifikation

Chiasso, 15. Januar -- In einem auf allerhöchstem  1. Liga Niveau geführten Playoff-Kampf unterliegen die Eisbären dem HC Chiasso im Penaltyschiessen mit 2:3 Toren. Die Zuschauer im Stadio Communale kamen von Beginn weg auf ihre Kosten. Chiasso und Bülach schenkten sich nichts und lieferten sich einen grossen Fight um die Platzierungen in der Masterrunde.

Das Spiel ging auf und ab, um jeden Zentimeter Eis wurde gekämpft und die Torhüter standen ununterbrochen im Mittelpunkt. Zurecht wurden Brenno Zucchetti und Mattia Canepa schliesslich auch zu den besten Spielern ihrer Mannschaft gewählt. Chiasso verzeichnete zwar mehr Torschüsse, Bülach erspielte sich aber die besseren Torchancen. Wären die Unterländer konsequenter mit ihren Chancen umgegangen, so wäre ein Dreier absolut möglich gewesen. Im letzten Drittel hatte Bülach den Matchpuck mehrfach auf dem Stock. Zu mehr als den Treffern von Dominik Gantner in Unterzahl (9.) sowie Michi Burch (38.) sollte es aber nicht langen. So kam es am Schluss zum Penaltyschiessen, in welchem Chiasso das bessere Ende für sich hatte.

Chiasso sicherte sich mit den zwei Punkten einen souveränen Qualifikationssieg in welchem man von Saisonbeginn weg die Leaderposition innehatte und souverän verteidigte. Einen solchen Durchmarsch eines Aufsteigers wird es in der 1. Liga bisher noch nie gegeben haben und ist als eine Sensation zu bezeichnen. Oder vielleicht auch nicht, bedenkt man dass im Tessin viele Dollars an die mit Nationalliga Akteuren gespickte Squadra fliessen.

Die Bülacher Eisbären hingegen haben aus ihren Möglichkeiten einiges gemacht und eine tolle Qualkifikationsrunde gespielt. Sind die Spieler in der Masterrunde und den Playoffs weiterhin so bissig und siegeshungrig wie heute in Chiasso, so liegt für die Mannschaft von Christian Wohlwend in dieser Saison noch einiges drin. Die Eisbären freuen sich auf zahlreiche Unterstützung in den kommenden Heimspielen gegen Chiasso und Arosa.

Bülach schlägt auch Arosa

Bülach, 12. Januar -- Der EHC Bülach schlägt den direkten Konkurrenten aus Arosa mit 4:3 nach Verlängerung, verschenkt jedoch leichtfertig einen Punkt.

Die ersten beiden Drittel gehörten nur den Unterländern. Bülach dominierte die Bündner Gäste nach Belieben, präsentierte sich aber zu schwach in der Chancenverwertung, um die Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Christian Bentele nach einem Bully-Goal (15.) sowie Ramon Schaufelberger nach feiner Vorarbeit von Thomas Auböck im Powerplay (28.) konnten zwar eine Führung herausschiessen, Arosa zeigte sich aber kaltblütig und kam im ersten Überzahlspiel mit seinem erst siebten Torschuss prompt zum Ausgleich (37.).

Im letzten Drittel kamen die Gäste immer besser ins Spiel, da die Hausherren nachliessen. Ramon Schaufelberger konnte den Zweitorevorsprung mit einem Solo zwar wieder herstellen (49.), Arosa konnte aber weiterhin immer mehr Druck aufbauen. Im nächsten Powerplay erzielten die Gäste dann prompt den erneuten Anschlustreffer (52.). Und kurz vor Schluss wurden die Eisbären für ihre unkonzentrierte Chancenverwertung der ersten beiden Drittel bestraft. Wer sie vorne nicht macht, der bekommt sie dann hinten. Die alte Weisheit wurde wieder einmal wahr, und Arosa kam nach schlechtem Defensivverhalten der Bülacher 48 Sekunden vor dem Ende tatsächlich noch zum Ausgleich (60.).

Immerhin vermochten die Eisbären auf diese Enttäuschung zu reagieren und nutzten ein Überzahlspiel gleich zu Beginn der Overtime zum Siegestreffer. Thomas Auböck hatte nach einem Gewaltschuss von Pascal Lamprecht den Abpraller verwertet (62.).

 

Eisbären landen Kantersieg in Weinfelden 

Weinfelden, 8. Januar -- Die Eisbären melden sich nach der 0:1 Heimschlappe gegen Herisau zurück und gewinnen in Weinfelden deutlich mit 9:3 Toren.

Die Hausherren spielen ein gutes erstes Drittel, Bülach zeigt sich aber konsequent in der Chancenverwertung und geht mit einer 2:1 Führung in die Pause. Im zweiten Drittel spielt nur noch eine Mannschaft, die Eisbären entfachen ein Offensivfeuerwerk. Angeführt von Ken Künzli, dem heute ganze vier Treffer gelingen, können die Unterländer sechs Tore wunderbar herausspielen und gehen mit einer 8:1 Führung in die zweite Pause. Im letzten Drittel kann Weinfelden noch etwas Resultatskosmetik betreiben.

Unter dem Strich ein verdienter und wichtiger Sieg der Eisbären. Alle vier Sturmlinien tragen sich in die Torschützenliste ein und zeigen sich parat für die grossen Herausforderungen, die nun auf die Mannschaft von Christian Wohlwend warten. Am Mittwoch präsentiert sich der EHC Arosa in Bülach, bevor die Büli Boys am Samstag zum Tabellenführer nach Chiasso reisen müssen. Anschliessend startet die obere Masterrunde. 

 

Michael Novak ein Eisbär -- Boris Neher nach Bassersdorf 

Bülach, 7. Januar -- Die Eisbären vermelden zwei Mutationen im 1. Liga Kader. Neu im Bülacher Kader steht per sofort der Stürmer Michael Novak (22). Boris Neher hingegen schliesst sich temporär dem EHC Bassersdorf in der 2. Liga an.

Michael Novak stammt aus den Elite Junioren der Rapperswil-Jona Lakers und durfte während dieser Zeit auch einmal kurz NLA Luft schnuppern. Nach Ablauf der Juniorenstufe spielte er für die NLB Klubs Thurgau, Ajoie und Chaux-de-Fonds, bevor der schweizerisch-österreichische Doppelbürger letztes Jahr in die höchste Spielklasse Österreichs nach Zagreb wechselte. In der laufenden Saison stand er bisher beim VEU Feldkirch unter Vertrag.

Novak hat sich nun in Kloten niedergelassen und durch Mithilfe des EHC Bülach eine Arbeitsstelle in der Sportartikelbranche angetreten. Der Spieler unterzeichnete einen Vertrag bis Ende der Saison 2012.

Sportchef Sebastian Schumacher kommentierte den Transfer wie folgt: „Michael baut nun auf den Beruf und passt daher finanziell sehr gut in unser Konzept. Sportlich hat er in der Vergangenheit seine Qualitäten als Stürmer unter Beweis gestellt und ist motiviert, in Bülach nun wieder an frühere Tage anzuknüpfen. Er ist gross, stabil und schussstark. Ausserdem kann er sowohl Center als auch Flügel spielen. Wir sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft verstärken kann.“

 

Der Stürmer Boris Neher muss sich auf seine schulischen Abschlussprüfungen konzentrieren und wird auf eigenen Wunsch hin bis auf weiteres an den 2. Ligisten Bassersdorf ausgeliehen, kann jedoch jederzeit von den Eisbären in die 1. Liga zurückbeordert werden.

 

 

Niederlage zum Neujahrsauftakt gegen Herisau 

Bülach, 05. Januar -- Die Eisbären starten schlecht ins neue Jahr und unterliegen dem SC Herisau verdient mit 0:1 Toren.

Herisau präsentierte sich in starker Verfassung liess den Eisbären keinen Platz zur Entfaltung. Brenno Zucchetti war es zu verdanken, dass man mit einem torlosen Unentschieden in die zweite Pause ging. Im letzten Drittel spielte Bülach nun besser, Herisau erzielte erzielte aber durch Schumacher das Tor des Abends (54.). Der Ausgleich lag noch in der Luft, Bülach konnte aber nicht mehr reüssieren. Spätestens mit Dominik Gantner's unnötiger Starfe zwei Minuten vor dem Ende war das Spiel zugunsten der Appenzeller entschieden.

Es bleibt zu hoffen, dass die Eisbären die richtigen Lehren aus der Niederlage ziehen und bereits am Samstag in Weinfelden wieder an ihre guten Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen werden. Eine deutliche Leistungssteigerung ist unbedingt gefordert.

 

 

Eisbären verpflichten Marc Rüegg

 

Bülach, 31. Dezember -- Die Eisbären präparieren sich für die bereits erreichte Qualifikation der oberen Masterrunde und die Playoffs und verpflichten den 20-jährigen Verteidiger Marc Rüegg bis zum Saisonende.

Rüegg stammt aus der Junioren Elite der Kloten Flyers und stand in dieser Saison bei den NLB Clubs Langenthal und Basel unter Vertrag, wo sein Kontrakt jetzt jedoch zum Jahresende aufgelöst wurde. Mittels B-Lizenz bestritt der Verteidiger bereits einige Einsätze für die Eisbären und wird sich nun fest dem EHC Bülach anschliessen.

Sportchef Sebastian Schumacher freute sich über den Transfer: „Marc hat in seinen Einsätzen bei uns gezeigt, dass er ein guter 1. Liga Verteidiger sein kann und auch charakterlich gut in unser Team passt. Wir freuen uns über seine Verpflichtung und sind zuversichtlich, dass er unserer starken Defensive - mit den bisher wenigsten Gegentoren in der Liga - zusätzliche Stabilität verleihen wird“.

 

 

 

Auswärtssieg in Frauenfeld

 

Frauenfeld, 18. Dezember -- Die Eisbären zeigen erneut eine solide Leistung und gewinnen verdient in Frauenfeld mit 4:2 Toren.

 

Bülach startet zu unkonzentriert und ermöglicht den Hausherren so einen guten Start in den Match. Spätestens ab dem ersten Powerplay zu Drittelshälfte kommen die Büli-Boys aber besser in die Partie und erspielen sich erste Möglichkeiten. Alain Flotiront schiesst die Gäste mit einem Doppelschlag in Führung (15./16.). Kurz vor Drittelsende kann Marc Rüegg nachlegen, nachdem er einen sehenswerten Pass von Ken Künzli über die Linie drückt (19.).

 

Als Thomas Auböck im Powerplay in der 28. Minute das 4:0 erzielt, scheint die Partie entschieden zu sein. Frauenfeld macht einen niedergeschlagenen Eindruck. Die Gäste lassen in dieser Spielphase aber nach und ermöglichen den Einheimischen den Anschlusstreffer (39.) durch Dino Schlumpf.

 

Frauenfeld scheint nun für das 3. Drittel wieder etwas Mut geschöpft zu haben und speziell Thomas Jost, oftmaliger Ligatopskorer in den letzten Jahren, bringt seine Mannschaft immer wieder in gute Abschlussmöglichkeiten. Brenno Zucchetti rückt nun öfters in den Blickpunkt, löst seine Aufgaben aber souverän. Pargätzi betreibt zwar nochmals Resultatkosmetik (54.), zu mehr reicht es aber nicht mehr, da die gewohnt sattelfeste Bülacher Abwehr die Führung gekonnt verteidigt.

 

Erneut ein wichtiger Sieg der Eisbären. Die Mannschaft von Christian Wohlwend hat nun die Möglichkeit, im letzten Heimspiel dieses Kalenderjahres die Teilnahme an der oberen Masterrunde und die damit verbundene direkte Qualifikation für die Playoffs sicherzustellen. Das sollte Motivation genug sein, um die zuletzt aufstrebenden Oberländer aus Wetzikon am Mittwoch 22. Dezember in die Schranken zu weisen, und damit die freien Weihnachtstage zu nutzen, um auf eine erfolgreiche erste Saisonhälfte zu reflektieren.

 

 

Bülach demontiert den Schweizer Meister

 

Bülach, 11. Dezember -- Die Eisbären zeigen eine fantastische Leistung gegen den alten Derbyrivalen aus Winterthur und putzen die Topmannschaft aus der Eulachstadt aus der Hirslen. 5:1 lautet das überzeugende Schlussresultat vor der bisherigen Saisonrekordkulisse von 454 Zuschauern.

 

Die Eisbären demonstrieren von Anfang an, dass sie noch eine Rechnung mit Winterthur offen haben und revanchieren sich für das Ausscheiden aus den Playoffs sowie die harte 0:6 Niederlage im Hinspiel. Das Team von Christian Wohlwend legt los wie die Feuerwehr und erspielt bereits im Startdrittel eine deutliche 3:0 Führung durch Ken Künzli (9.), Christian Bentele (12.) und Alexander Kobert (14.). Bentele erzielt hierbei bereits einen vierten Treffer im vierten Spiel nach seiner zweimonatigen Verletzungspause.

 

Für das zweite Drittel hatten sich die Gäste sicher eine Reaktion vorgenommen, Bülach macht aber einen Strich durch die Rechnung und erzielt nach nur 25 Sekunden die endgültige Vorentscheidung. Daniel Fehr fälscht einen Hammer von der blauen Linie durch Pascal Lamprecht unhaltbar ab (21.). Es entwickelt sich ein schnelles Spiel mit vielen spannenden Duellen und Chancen auf beiden Seiten. Remo Oehninger steht aber nun besser als der zuvor spielende Andreas Götz, und auch Brenno Zucchetti agiert gewohnt sicher. Nur bei einer Überzahlsituation kann er den Abstauber von Eric Geiser nicht parieren (34.).

 

Es brennt aber nichts mehr an, die Büli-Boys spielen den Vorsprung gekonnt nach Hause. Remo Müller's 5:1 macht den Sack dann endgültig zu (54.).

 

Ein schöner Hockeyabend vor vielen zufriedenen Zuschauern, welcher dem Eisbärenfest mit einem vollen Tagesprogramm die Krone aufsetzt. Die Eisbären zeigen sich seit Wochen in starker Verfassung. Hoffentlich bleiben sie weiter hungrig und unterschätzen die beiden noch vor der Weihnachtspause kommenden Gegner nicht, denn sowohl Frauenfeld wie auch Wetzikon zeigten in den letzten Spielen stark ansteigende Form und haben wieder auf die Gewinnerstrasse zurückgefunden.

 

 

Erneut eine unnötige Niederlage

 

Dübendorf, 8. Dezember -- Die Eisbären verlieren auch in Dübendorf mit 2:3 nach Penaltyschiessen. Es wäre durchaus mehr möglich gewesen.

 

Bülach ist im ersten Drittel die klar bessere Mannschaft, steht sich aber selber wieder mit einer schwachen Chancenverwertung im Weg. Im zweiten Drittel haben die Gäste weiter Vorteile und erzielen endlich auch zwei Treffer durch Ken Künzli im Powerplay (22.), sowie Christian Bentele (27.).

 

Nach dem Ausfall von Stephan Maag bereits im ersten Abschnitt, nach Baumgartner und Auböck der dritte schwergewichtige Ausfall für die Eisbären, pfeifen die verbliebenen Verteidiger aus dem letzten Loch, retten sich aber mit viel Herz und Einsatz in die Overtime. Auch dort hat Dübendorf nun klare Vorteile, Lasse Leeger zeigt aber eine sichere Leistung. Im Penaltyschiessen ist er dann gegen Nikolic und Sommer chancenlos und so geht die Partie letztlich verloren.

 

 

Ärgerliche Niederlage gegen die Pikes

 

Bülach, 4. Dezember -- Die Eisbären verlieren ihr Heimspiel ärgerlich und äusserst knapp gegen den EHC Pikes Oberthurgau mit 1:2 Toren. Heute wäre mehr möglich gewesen. Die Eisbären scheitern aber an einer eklatanten Chancenverwertung.

 

Die Gastgeber zeigen ein starkes erstes Drittel, die Pikes staunen nicht schlecht. Leider gelingt es den Eisbären aber nicht, ausser der Führung durch Christian Bentele in doppelter Überzahl (6.) noch weitere Treffer nachzulegen. So kommen die Ostschweizer im zweiten Abschnitt besser ins Spiel und zeigen Bülach wie es geht. Peer und Zeller schliessen souverän ab (31./36.). Im letzten Drittel nochmals eine Schlussoffensive der Hausherren, aber auch die Pikes kommen nochmals gefährlich vors Tor. Doch beide Goalies, Zucchetti und Kindschi, sind sehr gut aufgelegt und auf dem Posten. Wenn man aber wie Dominik Gantner einen Alleingang nicht verwertet oder das leere Tor nicht trifft, dann kann man nicht gewinnen. Auch Remo Sägesser hat drei beste Abschlussmöglichkeiten, geht aber fahrlässig und überheblich mit seinen Chancen um.

 

Unter dem Strich eine gute Vorstellung der Bülacher, an Leidenschaft und Einsatzbereitschaft mangelt es nicht. Wenn man aber in die Top 6 will, muss man endlich anfangen mehr Tore zu schiessen. Die Pikes zeigen wie das funktioniert. Die Aufgaben werden nicht einfacher. Am Mittwoch reisen die Unterländer nach Dübendorf, am Samstag kommt es dann in der Hirslen zum ewigen Derby gegen den zuletzt sehr formstarken Amateur Schweizer Meister aus Winterhur.

 

 

Bülach gewinnt auch in Ceresio

 

Bellinzona, 27. November -- Die Eisbären gewinnen auch im Tessin und erreichen ein erneutes Shutout. 3:0 lautet das Endergebnis.

 

Bülach scheint Blut geleckt zu haben. Man startet bereit und willig in die Partie und geht von Beginn weg ein hohes Tempo mit schnellen Vorstössen. Aus einer erneut stabilen Defensive heraus erspielt man sich einige gute Abschlussgelegenheiten. Die Tessiner lassen aber ebenfalls immer wieder ihre Qualitäten aufblitzen und fordern Brenno Zucchetti einige Male mit gefährlichen Abschlüssen. Der starker Bülacher Rückhalt ist jedoch abermals auf dem Posten und erreicht bereits sein drittes Shutout in der laufenden Saison, das vierte insgesamt für die Mannschaft.

 

Rückkehrer Christian Bentele setzt offensive Akzente, als sein Vorstoss zwar noch gestoppt wird, Alexander Kobert steht aber wieder einmal richtig und staubt gekonnt ab (23.). In der 28. Minute scheitert Bentele am Pfosten, der Puck kullert auf der Torlinie, wird aber befreit. Ramon Schaufelberger macht es kurz darauf besser und nutzt diese Druckphase im Powerplay zum Ausbau der Führung (29.). Ceresio zeigt nochmals eine Reaktion, den Tessinern scheint aber nach und nach der Atem auszugehen ob des hohen Tempos und rigorosen Einsatzes der Unterländer.

 

Im letzten Drittel spielt nur noch Bülach. Man merkt deutlich, dass die Eisbären sich diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen wollen. Sie spielen weiter aggressiv nach vorne und suchen die Entscheidung. Bentele ist es schliesslich, der sein gutes Comeback mit dem spielentscheidenden Treffer perfekt macht, ebenfalls in Überzahl (51.). In der Folge geht es darum, dass die "0" weiter steht und man Zucchetti unterstützt, dieses Ziel zu erreichen. Mit Erfolg, die Eisbären realisieren den siebten Sieg im achten Spiel seit der Schmach in Winterthur (0:6) am 20. Oktober.

 

Am Wochenende erwartet die Mannschaft von Christian Wohlwend dann die starken Pikes aus dem Oberthurgau in der Hirslen, welche momentan den 2. Tabellenplatz belegen. Mit einem Heimsieg kann man die Ostschweizer punktemässig überholen. Spielen die Eisbären weiter so diszipliniert und couragiert, so kann man dieses Ziel erreichen. Aus dem Hinspiel, wo es wie in Winterthur ebenfalls eine heftige Schlappe setzte (2:6), hat man sicherlich noch eine gehörige Rechnung offen.

 

 

Dritter Sieg in Serie

 

Bülach, 24. November -- Die Eisbären schlagen den EHC Uzwil mit 3:2 nach Penaltyschiessen und gewinnen zum dritten Mal in Serie. Unter dem Strich ein glücklicher doppelter Punktgewinn für Bülach, zeigte man doch über weite Strecken eine zu passive Leistung.

 

So gleichen sich die Geschehnisse im Verlaufe einer Saison aus. Die Eisbären waren im Auftaktspiel der laufenden Saison in Uzwil während der ersten beiden Drittel die bessere Mannschaft, liessen sich aber im Schlussabschnitt und in der Overtime noch die Butter vom Brot nehmen und verloren 2:1 nach Verlängerung. Diesmal war es genau andersherum, die Ostschweizer waren in den ersten beiden Dritteln deutlich überlegen, Bülach schaffte aber im letzten Drittel ein Comeback und gewann im Penaltyschiessen noch die Partie. Die Reaktion im letzten Drittel war sicherlich löblich und zeigte, dass die Eisbären eine geschlossene Mannschaft mit intakter Moral sind. Die Performance in den ersten beiden Dritteln war aber schwach und aufgrund der Wichtigkeit dieser Affiche nur schwer nachzuvollziehen. Uzwil spielte bissig, konsequent und willig, Bülach hingegen reagierte nur und darf sich sehr wohl bei einem starken Lasse Leeger bedanken, dass man nicht höher in Rückstand geriet.

 

Im letzten Drittel brachte Michael Burch die Büli-Boys durch seinen wichtigen Anschlusstreffer kurz nach Wiederbeginn zurück ins Geschäft (41.). Nachdem Uzwil bei einem Pfostenknaller von Stephan Maag noch Glück hatte (47.), so zielte Ramon Schaufelberger platzierter und egalisierte die Partie in der Schlussphase (55.).

 

In einer Overtime, welche von beiden Parteien mit offenem Visier geführt wurde, waren die Abschlussversuche auf beiden Seiten zu ungenau. So kam es zum Penaltyschiessen, in welchem die Eisbären fette Beute machten. Solenthaler, Schaufelberger, Baumgartner und Flotiront erzielten herrliche Treffer. Auf der Gegenseite war Leeger ein starker Rückhalt, parierte zwei Versuche der Gäste und machte Bülach somit zum Sieger in dieser Partie.

 

Für Samstag in Ceresio bleibt zu hoffen, dass die Eisbären wieder von Beginn weg ihr gutes Gesicht zeigen und bereit sind für diesen abermals sehr wichtigen Match. Auch hier muss mit einem bissigen und willigen Gegner gerechnet werden, denn für die ambitionierten und gar aufstiegswilligen Tessiner ist es ein Muss, diese Partie zu gewinnen, wenn sie nochmals ins Rennen um die Playoff Plätze eingreifen wollen. 

 

 

Bülach besiegt den Leader

 

Bülach, 20. November -- In einem auf höchstem 1. Liga Niveau stehenden Spiel besiegten die Eisbären den bis anhin souveränen Leader aus Chiasso hochverdient mit dem Fussballergebnis von 1:0 Toren. Das Tor des Tages gelang Pascal Vögeli in der 43. Spielminute.

 

Die Eisbären kontrollierten bis auf ganz wenige Ausnahmen die gesamte Partie. Chiasso fand keinen Raum und keine Mittel um die beherzt aufspielenden Büli-Boys in Verlegenheit zu bringen. Bis auf eine Schlussoffensive konnte die mit Nationalliga Akteuren nur so gespickte Tessiner Squadra kaum zwingende Chancen herausspielen, die wenigen Hochkaräter machte der überragende Brenno Zucchetti allesamt zunichte und realisierte bereits den dritten Shutout für Bülach in der laufenden Spielzeit. Sein Gegenüber Giacomo Beltrametti, welcher auf eine Nationalliga Vergangenheit zurückblicken kann (Ambri, Neuchatel, Sierre) und auch in dieser Saison schon zweimal für Ambri in der NLA zum Einsatz kam, stand dem Bülacher Goalie aber in nichts nach und vereitelte viele gute Chancen der Gastgeber mirakulös. Nur gegen den Abschlussversuch von Pascal Vögeli war er machtlos, als dieser nach einem traumhaften Zuspiel von Thomas Auböck alleine auf die Reise geschickt wurde und eiskalt in den Winkel traf (43.).

 

Die Eisbären zeigten einen unbändigen Willen in jeder Aktion und demonstrierten viel Leidenschaft und eine geschlossene, kompakte Teamleistung. Der Funke sprang auch auf die Zuschauer über, welche den Einsatz der Mannschaft von Christian Wohlwend mit mehrfachem Szenenapplaus und einer Welle nach Spielschluss honorierten.

 

Bereits am Mittwoch müssen die Eisbären in der Partie gegen Uzwil (Hirslen, 20:00 Uhr) an die gezeigte Leistung anknüpfen und gegen Uzwil gewinnen, um den Anschluss an die Top 6 Plätze weiter zu halten.   

 

 

Wichtiger Sieg in Arosa

 

Arosa, 13. November -- Eine Reaktion auf das Weinfelden Spiel war gefordert. Und sie kam. Die Eisbären ergattern einen immens wichtigen Dreier in der Höhe von Arosa und schlagen die Schanfigger mit 3:2 Toren. Ein bemerkenswerter Erfolg, denn der letzte Punktgewinn Bülis in Arosa stammte vom 24. November 2001 (Endstand 2:2). Der letzte Sieg resultierte sogar vom 24. Februar 2001 (Endstand 5:1).

Von Beginn weg zeigten sich die Unterländer bereit und hielten der gewohnten Anfangsoffensive der Einheimischen stand. Carlo Fäh mit einem schönen Hocheckschuss (10. Minute) sowie Alexander Kobert mit einem Shorthander (13.), in welchem er bei einem Alleingang dem ehemaligen NLA und NLB Goalie Klingler keine Chance lässt, können gar eine 2:0 Führung herausspielen. Man hätte noch höher in Führung gehen können, Klingler war aber jetzt auf dem Posten. Arosa kann in der Folge etwas mehr Druck aufbauen und kommt durch Cola zum Anschlusstreffer (18.).

 

Bülach knüpft nach der Pause an seiner beherzten Leistung an und spielt weiter defensiv gut orientiert. Arosa drückt zwar, Brenno Zucchetti ist aber auf dem Posten. Es ergeben sich Kontermöglichkeiten für die Gäste, so auch einmal in Überzahl, als Alain Flotiront mit einem spektakulären Move erst einen einheimischen Verteidiger und schliesslich auch Klingler vernascht (25.). Der Schiedsrichter spricht in der zweiten Hälfte der des Mitteldrittels noch vier Strafen gegen Bülach aus, die Gäste wehren sich aber mit einem starken Boxplay sowie einem sicheren Zucchetti.  

 

Im Schlussabschnitt spielen die Eisbären gekonnt den Sieg nach Hause, der abermalige Anschlusstreffer von Ziegler kommt zu spät (60.).

 

Eine kompakte und kämpferische Mannschaftsleistung ist der Schlüssel zum Sieg. Es folgen nun zwei richtungsweisende Heimspiele gegen den Leader aus Chiasso sowie den EHC Uzwil. Können die Büli-Boys jetzt wieder Konstanz in ihre Leistungen bringen, so haben sie gute Chancen zu demonstrieren, dass die Heimniederlage gegen Weinfelden ein Ausrutscher war.

 

 

Enttäuschender Heimauftritt

 

Bülach, 06. November -- Die Eisbären leisten sich einen enttäuschenden Heimauftritt und unterliegen dem SC Weinfelden mit 1:3 Toren.

 

Die Gastgeber können nicht im Ansatz an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und bieten eine saftlose Vorstellung. Von Beginn weg vermisste man den Willen und die Leidenschaft, um den vierten Sieg hintereinander zu realisieren und sich so nachhaltig auf den vorderen Tabellenplätzen zu positionieren. Eine grosse Chance wurde somit leider verworfen.

 

Die Mannschaft von Christian Wohlwend sollte sich nun schleunigst wieder ihrer Stärken besinnen und zur Leidenschaft zurückfinden. Nur so wird sie Erfolg haben. Schliesslich warten nun zum Abschluss der Hinrunde niemand geringeres als die souveränen Tabellenführer aus Arosa und Chiasso.

 

 

Dritter Erfolg in Serie: Auswärtssieg in Herisau

 

Herisau, 03. November -- Die Eisbären gestalten auch das schwere Auswärtsspiel in Herisau siegreich und entführen zwei Punkte aus dem Appenzell. Sie siegen mit 5:4 in der Overtime.

 

Bülach startet auch in Herisau hellwach und legt ein furioses 1. Drittel aufs Parkett. Daniel Fehr und Pascal Vögeli überlisten per Doppelschlag den letztjährigen NLB Goalie Yves Herrmann mit Flachschüssen (4./6.). In der Folge führen die Unterländer weiter das Spieldiktat und zeigen ein gekonntes Powerplay, welches zweimal durch Lukas Baumgartner (11.) und Pascal Lamprecht (20.) erfolgreich abgeschlossen wird.

 

Kurz nach Wiederbeginn bietet sich Ken Künzli - wiederum im Powerplay - eine grosse Chance, er scheitert jedoch an der Latte (21.). Thomas Auböck erzielt in der 32. Minute den nächsten Treffer, das glasklare Tor wird von den schwachen Schiedsrichtern jedoch unverständlicherweise aberkannt. Den Anschlusstreffer der Hausherren geben sie aber dann, obwohl hier ein hoher Stock im Spiel war.

 

So fassen die Gastgeber wieder Mut für den Schlussabschnitt und machen jetzt Druck. Bülach beginnt auf einmal unnötige taktische Fehler zu begehen und ermöglicht Herisau so die Anschlusstreffer sowie letztlich gar den Ausgleich. In einer hektischen Schlussphase mit Chancen auf beiden Seiten bleibt es beim Remis. Herisau erspielt sich in der Overtime bis zu einer Strafe von Hendry Vorteile, im anschliessenden Powerplay lassen die Einheimischen jedoch Da Costa und Schaufelberger entwischen. Der junge Bülacher Stürmer entscheidet sich zum Schuss und gegen den Querpass und wählt damit die richtige Variante, sein platzierter Hocheckschuss macht Bülach letztlich zum Sieger (65.).

 

Unter dem Strich verschenken die Eisbären leider einen Punkt, aber man darf doch zufrieden sein mit einem Auswärtssieg in Herisau. Die Tabelle ist nach wie vor extrem eng beisammen, ein Sieg im Heimspiel gegen den direkten Verfolger Weinfelden muss am Samstag das Ziel der Equipe von Christian Wohlwend sein. Dazu braucht es abermals eine Topleistung der gesamtem Mannschaft.

 

 

 

Fondueplausch

 

Bülach, 1. November -- Neu können Sie vor, während und nach den 1. Liga Heimspielen im Restaurant Hirslen einen Fondueplausch geniessen...

 

Mehr Infos im Anhang...

 

 

 

Bülach gewinnt auch in Wetzikon

 

Wetzikon, 30. Oktober -- Die Eisbären nehmen ihre Aufgabe beim Tabellenletzten ernst und gewinnen in Wetzikon mit 2:0 Toren.

 

Bülach nimmt von Beginn weg das Spieldiktat in die Hand und setzt Wetzikon unter Druck. Bei besserer Chancenverwertung und zwingenderem Powerplay wäre schon eine frühe Führung möglich gewesen. Flavio Lüdke im Tor der Oberländer zeigt aber, warum er auf einige Jahre Nationalliga-Erfahrung zurückblicken kann. Auf der Gegenseite kommt Wetzikon zu keinen Torchancen, die Bülacher Defensive steht sicher.

 

Im Mitteldrittel schwächen sich die Eisbären mit vielen Strafen selbst, Wetzikon kommt durch diverse Überzahlmöglichkeiten immer besser ins Spiel. Die Unterländer verteidigen jedoch geschickt und mit viel Leidenschaft, zudem zeigt Lasse Leeger im Bülacher Tor eine starke Leistung.

 

Im Schlussabschnitt bleibt das Spiel bis zehn Minuten vor Schluss torlos, ein Krimi entwickelt sich. Bülach läuft weiter auf allen Zylindern und erzielt durch Ken Künzli nach feiner Vorarbeit von Kobert und Baumgartner den Gamebreaker (51.). Für Wetzikon ein Nackenschlag, die punktlosen Oberländer versuchen noch einmal heranzukommen, es fehlt aber deutlich an Selbstbewusstsein und Offensivkraft. Dies zeigt sich kurz vor Schluss, als die Gastgeber nochmals ein Powerplay zugesprochen bekommen, jedoch die Scheibe vertändeln und ein Break zulassen. Pascal Vögeli passt bei einer 2:1 Situation auf Remo Müller, welcher Lüdke mit einem Gewaltschuss in die kurze Ecke keine Chance lässt (58.). Die Messe ist gelesen, Bülach entführt drei wichtige Punkte aus dem Oberland.

 

Die Eisbären sind seit nunmehr 124 Minuten ohne Gegentor und beweisen, dass sie nach der deftigen Pleite in Winterthur ihr Defensivkonzept überarbeitet und die Stabilität wieder gewonnen haben. Auch die Leidenschaft der Spieler, vor allem der Verteidiger, war überzeugend. Diese Attribute müssen auch am Mittwoch in Herisau (20:00 Uhr) die Basis sein, um punkten zu können.  

 

 

 

Die Eisbären demontieren Frauenfeld

 

Bülach, 23. Oktober -- Die Eisbären reagieren auf die böse Niederlage in Winterthur und schlagen die Spitzenmannschaft aus Frauenfeld deutlich mit 5:0 Toren.

 

Bülach zeigt heute wieder sein wahres Gesicht und ruft seine Leistungsstärke ab. Frauenfeld hat ausser bei einigen höchst fragwürdigen Ausschlüssen der unglaublich schwachen Schiedsrichter praktisch keine Chance. Die Eisbären sind eng am Mann, spielen unangenehm und leidenschaftlich, und untermauern erneut ihre Heimstärke.

 

Die Gastgeber starten wieder furios und schiessen sich auch im dritten Heimspiel bereits im 1. Drittel wieder vorentscheidend in Front. Dem so lange verletzten Center Michael Burch war der Führungstreffer vergönnt, nach gutem Zusammenspiel mit seinem Pendant Daniel Fehr (9.). Boris Neher wird im Powerplay schön von Topskorer Alain Flortiont bedient und erhöht kaltschnäuzig auf 2:0 (14.).

 

Diesmal bleiben die Eisbären auch im zweiten Drittel konzentriert und spielen konsequent weiter. Benjamin Solenthaler zieht einfach mal ab und schon liegt die Scheibe zum dritten Mal im Netz (27.). Frauenfeld tut nun auch mehr für das Spiel, doch Brenno Zucchetti zeigt sich sicher und hält seinen Kasten sauber.

 

Auch im letzten Drittel lassen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Sie wollen heute einfach den Sieg. Toptorschütze Thomas Auböck macht mit seinen Saisontreffern vier und fünf in den letzten sieben Minuten den Sack endgültig zu (53./58.).

 

Unter dem Strich ein hochverdienter Sieg, dank einer überragenden Kollektivleistung. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft nun für einmal ihre gute Form in die nächste Partie rettet und den Tabellenletzten Wetzikon am kommenden Samstag nicht unterschätzt. Ansonsten gibt es wieder einmal ein böses Erwachen.

 

 

Ein weiterer Bülacher für Bülach: Da Costa ein Eisbär

 

Bülach, 22. Oktober -- Die Eisbären reagieren auf die lange Verletztenliste und die schwankenden Leistungen und verpflichten Luca Da Costa (21).

 

Der junge Stürmer ist wohnhaft in Bülach und wurde per sofort vom NLB-Klub HC Thurgau mittels B-Lizenz ausgeliehen. Da Costa absolvierte die Hockeyschule und einige Nachwuchsmannschaften in Bülach, bevor er die Stufe Elite-A Junioren in Kloten absolvierte und anschliessend ein gutes Rookiejahr in der 1. Liga in Uzwil zeigte. In Thurgau kam er bis anhin nur auf wenig Eiszeit, warum sich die beiden Klubs darauf einigten, den Spieler bei seinem Heimklub in Bülach in der 1. Liga einzusetzen.

 

Bereits am Samstag wird er gegen den EHC Frauenfeld sein Debüt bei den Eisbären geben.

 

 

Ein schwarzer Abend

 

Winterthur, 20. Oktober -- Die Eisbären blamieren sich in Winterthur und gehen sang- und klanglos unter mit 0:6 Toren.

 

Eine peinliche Darbietung, nach dem tollen Spiel gegen Dübendorf ist die Leistung unerklärlich. Am Samstag gibt es die Chance zur Wiedergutmachung im Heimspiel gegen ein starkes Frauenfeld.

 

 

Fette Beute für die Eisbären

 

Bülach, 16. Oktober -- Die Eisbären schlagen in einem fantastischen 1. Liga Spiel den grossen Favoriten Dübendorf mit 4:2 Toren. Ein wichtiger Dreier um den Anschluss an die Playoffplätze zu halten.

 

Bülach legt los wie die Feuerwehr und geht zwischen der 11. und 15. Spielminute mit einem Dreierpack in Führung. Zweimal Boris Neher (11./12.) und Thomas Auböck (15.) erzielen herrliche Treffer.

 

Das lässt eine Spitzenmannschaft nicht auf sich sitzen, Dübendorf reagiert heftig und dominiert das zweite Drittel. Dank aufopferndem Kampf der Eisbären sowie einem grandios parierenden Brenno Zucchetti resultiert aber nur ein Anschlusstreffer durch Nikolic (33.).

 

Im letzten Drittel dann ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ein junger Bülacher Verteidiger ermöglicht mit einem groben Fehler in eigener Überzahl einen Shorthander zum Anschluss durch Prader (45.). Bülach zeigt sich aber gefestigt und spielt konsequent weiter. Schliesslich erledigt es der Kapitän selber. Lukas Baumgartner schaltet sich in einen Konter ein und markiert den Endstand (53.).

 

Eine tolle kämpferische Leistung der Eisbären, bei der die zahlreichen Zuschauer begeistert nach Hause gingen. Auffallend vor allem die starke Defensive der Gastgeber. Spielt man nun weiter so kompakt und leidenschaftlich, so sind auch am Mittwoch in Winterthur Punkte möglich.

 

 

Deftige Schlappe bei den Pikes

 

Romanshorn, 9. Oktober -- Die Eisbären kassieren in Romanshorn eine deftige 2:6 Schlappe.

 

Wenn man den Stars der Pikes zuviel Raum lässt und nicht aggressiv angreift, dann hat man dort keine Chance zu gewinnen. Christian Strasser mit 4 Toren und 2 Assists, sowie sein Sturmpartner Daniel Peer mit 1 Tor und 4 Assists erlegen die Eisbären im Alleingang.

 

Zu viele unnötige Strafen, ein ganz schwaches Powerplay, viel zu viele offene Räume und mangelhafte Konzentration (zwei Shorthander!) ermöglichen den Hechten einen Samstagspaziergang.

 

Im Heimspiel gegen Dübendorf (Samstag, 17.30 Uhr in der Hirslen) wird eine massive Steigerung in allen Bereichen nötig sein, um eine realistische Chance auf Punkte zu haben. 

 

 

Gelungene Heimpremiere

 

Bülach, 2. Oktober -- Die Eisbären schlagen in ihrer Heimpremiere den HC Ceresio mit 4:2 Toren. Eine schwere Geburt, teuer bezahlt.

 

Die Eisbären starten gut und machen von Beginn weg Druck. Ramon Schaufelberger gelingt so schon früh die Führung (4. Minute). In der Folge schwächen sich die Gäste aus dem Tessin mit vielen Strafen immer wieder selber. Bülach agiert jedoch zu wenig konsequent und hat Mühe ein gutes Powerplay aufzuziehen. Bei doppelter numerischer Überlegenheit gelingt Marcel Felchlin mit einem Ablenker trotzdem ein weiterer Treffer (16.). 

 

Die Ansprache in der Gästegarderobe muss deutlich gewesen sein, die Tessiner zeigen sich deutlich verbessert, Bülach lässt ihnen zudem zuviel Raum. So resultiert der Anschlusstreffer (23.). Die schwachen Schiedsrichter übersehen hierbei eine deutliche Kickbewegung, das Goal hätte nicht zählen dürfen. Mit etwas Glück - Bülach zieht ein ganz schwaches Drittel ein - und einem erneut starken Brenno Zucchetti retten die Eisbären die Führung in die Pause.

 

Im letzten Abschnitt dann ein Finale furioso. Die Zuschauer kommen auf ihre Kosten und bekommen einen Krimi ala Hitchcock zu sehen. Nach einem zu Unrecht aberkannten Tor von Captain Lukas Baumgartner, die Schiedsrichter waren wieder einmal nicht auf der Höhe, wird es nochmals sehr spannend. Das Powerplay der Gastgeber funktioniert nun besser, so dass Dominik Gantner die Führung ausbauen kann (43.), und Thomas Auböck kann nach zwischenzeitlichem Anschluss der Gäste (46.) in der letzten Spielminute nach feinem Zuspiel von Alain Flotiront die Entscheidung realisieren (60.).

 

Der erste Dreier ist im Sack, auch wenn es ein harter Arbeitssieg mit wenig spielerischen Mitteln war. Leider füllt sich das Eisbären-Lazarett weiter, der Sieg ist teuer erkauft. Christian Bentele, der bisher starke Leistungen ablieferte, verletzt sich bereits im 1. Drittel schwer am Knie, es droht eine lange Zwangspause. Im zweiten Abschnitt erwischt es dann auch noch Marcel Felchlin, ebenfalls am Knie. Genaue Verletzungsabklärungen stehen noch aus. Die Mannschaft und der Verein wünschen den Kameraden alles Gute und eine rasche und bestmögliche Genesung.

 

Am kommenden Samstag reisen die Eisbären zum EHC Pikes Oberthurgau. Es wird eine engagiertere und konzentriertere Leistung vonnöten sein, um dort ebenfalls als Sieger vom Platz zu gehen.

 

 

 

Bülach verliert Auftaktpartie in der Overtime

 

Uzwil, 25. September -- Die Eisbären unterliegen zum Auftakt in Uzwil mit 1:2 nach Verlängerung.

 

Die Zuschauer sehen ein hochklassiges 1. Drittel zweier starker Mannschaften. Bülach erspielt sich Vorteile und die Führung durch Christian Bentele (15.), aber auch Uzwil bleibt stets gefährlich. Im ausgeglichenen zweiten Drittel dann einige Powerplay Möglichkeiten für beide Teams. Es fehlt jedoch noch an Feinschliff und Abstimmung, zudem ein sehr starkes Boxplay auf beiden Seiten. Ein hektisches drittes Drittel, es geht hin und her. Beide Mannschaften legen die kontrollierte Spielweise der ersten beiden Drittel ab. Uzwil mit Vorteilen. In der Overtime dann Uzwil am Drücker, Bülach kann sich kaum noch befreien. Uzwil verdient sich den Siegtreffer.

 

Fazit: Ein spannendes und interessantes Spiel zum Auftakt. Das Unentschieden nach 60 Minuten geht in Ordnung, der Siegtreffer für Uzwil ebenfalls. Es waren reichlich hochkarätige Chancen auf beiden Seiten vorhanden, zwei starke Goalies verhindern aber weitere Treffer und werden zurecht als Best Player für ihr jeweiliges Team gewählt.

 

Ausblick: Am Samstag gastiert der enorm verstärkte und aufstiegswillige HC Lugano-Ceresio zur Heimpremiere in Bülach (17.30 Uhr). Wenn die Eisbären ihren Torabschluss verbessern und die Fehlerquote reduzieren können, dann sind sie gut aufgestellt um den ersten Dreier der Saison einzufahren.

 

 

 

Fotoshooting in der Parkallee Bachenbülach

 

Bülach, 17. August 2010 – Am Montag, den 6. September, wird die 1. Mannschaft des EHC Bülach bei ihrem neuen Sponsor, dem beliebten Einkaufszentrum Parkallee in Bachenbülach, das Mannschaftsfoto für die kommende Saison schiessen.

Der Anlass wird für die Öffentlichkeit frei zugänglich sein und gerne lädt der EHC Bülach alle Fans und Besucher der Parkallee ein, an diesem Event teilzunehmen. Neben der Möglichkeit, das Fotoshooting live mitzuverfolgen, können die Fans ausserdem Autogramme von ihren Lieblingsspielern einholen und mit ihnen plaudern.

Als besonderes Goodie werden speziell zu diesem Event Freibillets für Heimspiele der 1. Mannschaft von den Spielern verteilt. Es hat so lange es hat, ein Besuch in der Parkallee lohnt sich also...

Die Mannschaft wird gegen 18:30 Uhr in der Parkallee eintreffen. Bis 19:00 Uhr wird das Teamfoto geschossen, anschliessend stehen die Spieler für weitere 30-45 Minuten zur Verfügung, bevor sie für das Eistraining in die Hirslen zurückkehren.

Bis dahin, die 1. Mannschaft freut sich bereits auf Sie!

 

 

EHC Bülach verpflichtet Pascal Lamprecht und komplettiert sein Kader

Bülach, 4. Juni 2010 -- Der EHC Bülach verpflichtet den Verteidiger Pascal Lamprecht (34) und hat damit sein Kader für die Spielzeit 2010-11 komplettiert.

Der stämmige Verteidiger entsprang der Juniorenabteilung des EHC Kloten und ist kein Unbekannter in Bülach, verteidigte er doch bereits in der Saison 1997/98 in der Nationalliga B für die Eisbären. Lamprecht ist ein Routinier, der auf eine beeindruckende Nationalliga Karriere zurückblicken kann. Insgesamt 15 Saisons und 630 Spiele absolvierte er in der Nationalliga A und B für den EHC Kloten, HC Genf-Servette, EHC Bülach, HC Thurgau, HC Lausanne, sowie zuletzt 5 Saisons für den HC Sierre. Zudem verteidigte Lamprecht für die Kölner Haie sowie die Krefelder Pinguine am Spengler Cup und ist mehrfacher Schweizer Meister und Nationalspieler im Inline Hockey.

Nach Ablauf seines Vertrages in Sierre hat er sich nun entschieden, den Einstieg ins Berufsleben zu finden und in der 1. Liga seine Karriere fortzuführen. Lamprecht wird der Defensive der Unterländer noch mehr Stabilität verleihen und auch das Aufbau- und Offensivspiel, sowie das Powerplay, entscheidend ankurbeln können.

Sportchef Sebastian Schumacher zeigte sich erfreut ob des letzten Transfers für die kommende Spielzeit: „Pascal ist ein hervorragender Hockeyspieler mit einem grossen Erfahrungsschatz, der mit seiner Routine und Präsenz sehr wichtig sein wird für unsere junge Mannschaft. Genauso wichtig ist mir aber, dass er für die bei uns üblichen und realistischen Konditionen für uns spielen wird, und dass er ein guter Typ und ein Teamplayer ist, der sich gut in unsere Gruppe einfügen wird. Er ist motiviert und hungrig, mit den Eisbären sportlichen Erfolg zu haben. Das stimmt mich positiv, denn für vergangene Erfolge kann man sich heute nichts mehr  kaufen, das Hier und Jetzt zählt. Er wird auch in der sich stetig professionalisierenden 1. Liga sehr gefordert werden und dort seinen Mann stehen müssen. Seine vorbildliche Einstellung wird ihm dabei zugute kommen.“

Die 1. Mannschaft befindet sich zurzeit im schweisstreibenden Sommertraining und die Spieler zeigen Biss und Willen. Am 9. August erwartet die Mannschaft von Christian Wohlwend das erste Eistraining, bevor Vorbereitungsspiele gegen die Elite Junioren der Kloten Flyers und der ZSC Lions anstehen, sowie anschliessend die Partien gegen die 1. Ligisten Winterthur, Dübendorf, Zuchwil, Aarau, Lyss, Pikes oder Zunzgen-Sissach (Turnier in Romanshorn), und Burgdorf. Am 25. September reist das Team dann zum ersten Meisterschaftsspiel nach Uzwil.

 

 

EHC Bülach benennt Kader für die Saison 2010-11

Bülach, 31. März 2010 – Einen Monat vor Beginn der Sommertrainingsphase benennt der EHC Bülach sein Kader für die Spielzeit 2010-11. Sieben Abgängen stehen dabei derzeit vier Neuzuzüge gegenüber.

 

Die Teamstützen und wichtigen Leistungsträger konnten allesamt weiterverpflichtet werden, einige Verträge wurden auch gleich um zwei Jahre verlängert. Der EHC Bülach baut also auf Kontinuität im Team und im Staff und ist überzeugt, dass das eng zusammengewachsene Team in der kommenden Spielzeit gemeinsam einen weiteren Fortschritt realisieren wird. Die Mannschaft von Christian Wohlwend wird zudem punktuell verstärkt werden durch talentierte, junge und hungrige Neuzuzüge.

 

Den Verein verlassen werden Claudio Celio (Tessin), Serge Cornioley (Rücktritt), Raphael Dirren (EVDN), Nicolas Gehring (Rücktritt), Mirco Scherzinger (Teamleiter 1. Liga), Nico Unterladstätter (EVDN), und Roman Unterluggauer.

 

Neu zu den Eisbären hinzustossen werden (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Alain Flotiront (1982), Center: Der quirlige Berner stammt aus dem SCB Nachwuchs und spielte bisher in der NLB für Biel, sowie in der 1. Liga für Sierre, Unterseen-Interlaken und Lenzerheide, bevor er in den letzten Jahren zu einem gefürchteten 2. Liga Skorer in Rheintal und Herisau avancierte. Mit knapp 70 Skorerpunkten aus 31 Partien war er der entscheidende Mann für den Aufstieg des SC Herisau in die 1. Liga im Jahre 2009. Nach einem Umzug in die Region wird sich der Immobilienbewirtschafter nun den aufstrebenden Eisbären anschliessen.

 

Alexander Kobert (1987), Stürmer: Der gross gewachsene Flügelstürmer spielte zwei Saisons unter Sportchef Schumacher und Trainer Wohlwend in Wallisellen, wo er sich schnell zu einem Leistungsträger entwickelte. Kobert ist bekannt für seine Athletik, seinen nimmermüden Einsatz, sowie grossen Siegeswillen und Teamfähigkeit. In Bülach wird der Fluglotse nun den nächsten Schritt in seiner Karriere unternehmen und sich in der 1. Liga etablieren.

 

Pacal Vögeli (1988), Stümer: Ein talentierter Aussenstürmer und typischer Energy-Player, der sich in den letzten beiden Saisons in Dübendorf in der 1. Liga bewährt hat. Sein gradliniges und konsequentes Spiel wird er nun in Bülach in die Waagschale werfen und seine positive Entwicklung auf das nächste Level bringen. Er ist ein beliebter Teamplayer und topmotivierter Jäger, der vom Naturell her sehr gut zu den Eisbären passen wird.

 

Louis Widmer (1989), Verteidiger:  Der stabile Verteidiger konnte den Schweizer Meistertitel mit den Elite Junioren des ZSC gewinnen und ist ein talentierter 1. Liga Defender, der in Bülach die Chance erhalten wird, sich entscheidend weiterzuentwickeln. Durch seine guten läuferischen und technischen Fertigkeiten ist er ein moderner Verteidiger und wird bei den Eisbären für Akzente und Impulse sorgen.

 

Ausserdem wurden die Bülacher Junioren Maik Schawalder (Goalie, 1991), Remo Sägesser (Verteidiger, 1990) und Robin Ganz (Stürmer, 1992) ins erweiterte Kader berufen, um an das 1. Liga-Niveau herangeführt zu werden.

 

Sportchef Sebastian Schumacher ist zufrieden mit dieser Entwicklung: "Rücktritte sind immer schade, aber auch eine gute Chance für etwas Neues. Wir sind sehr zufrieden mit den bisher getätigten Transfers. Damit liegen wir finanziell im Soll und verstärken unser Team wesentlich. Der Transfermarkt ist noch offen und es kann sein, dass wir uns nochmals aktiv zeigen, wenn ein Spieler verfügbar wäre, der unbedingt nach Bülach kommen möchte und uns entscheidend verstärken könnte.“ 

 

 

EHC Bülach verpflichtet Assistenztrainer

Bülach, 18. März 2010 – Der EHC Bülach verstärkt sein Trainerteam und verpflichtet Urs Lüthi als neuen Assistenztrainer für die 1. Mannschaft.

Urs Lüthi (43) trainierte zuletzt drei Saisons den Zweitligisten Bassersdorf und kann selber auf eine erfolgreiche Karriere als Spieler zurückblicken. Lüthi stammt aus dem Nachwuchs des EHC Kloten und stürmte im Aktivenbereich in der Nationalliga A für den EHC Kloten, den HC Ajoie und den HC Davos. Auch für den EHC Bülach schnürte er bereits in der 1. Liga die Schlittschuhe.

Sportchef Sebastian Schumacher freut sich auf die Zusammenarbeit: „Urs wird unser Kompetenzteam um Headcoach Christian Wohlwend und Goalietrainer Reto Pavoni mit seiner positiven und freundlichen Art gut ergänzen, sowie mit seiner Fachkompetenz verstärken.“

EHC Bülach zieht positive Saisonbilanz
Bülach, 03. März 2010 – Die 1. Mannschaft des EHC Bülach hatte sich für die abgelaufene Spielzeit ambitiöse Ziele gesetzt. Der Abstiegskampf sollte endlich der Vergangenheit angehören und wieder einmal die Playoff Qualifikation geschafft werden. Nach beinahe zehn Monaten intensiver Arbeit kann die Mannschaft von Trainer Christian Wohlwend nun auf eine gelungene Saison zurückblicken, in der sie ihre Zielsetzungen erreichte.

 

Nachdem man in der Qualifikationsphase mit nur einem Punkt an einer Top-6 Platzierung vorbeischrammte, so konnte man sich in der unteren Masterrunde noch den 1. Platz sichern und startete als Siebter der Setzliste gegen den Zweiten EHC Winterthur in die Playoff Viertelfinals. In einer hart umkämpften Serie scheiterte man letztlich knapp in 4 Spielen, konnte aber in drei der vier Partien eine exzellente Leistung abrufen und hätte diese Partien mit etwas mehr Glück – und Können - auch gewinnen können. Gereicht für das Halbfinale hat es also letztlich noch nicht, in Zukunft will man sich aber sicherlich in diese Richtung weiterentwickeln.

 

Auf sportlicher Ebene konnte man signifikante Verbesserungen erzielen, wie eine Analyse der sportlichen Performance zeigt:

  • Pro Spiel wurden +0.5 Punkte mehr erreicht (+44%) als in der Saison 08-09.
  • Insgesamt wurden 43 Gegentore weniger zugelassen (-34%).
  • Pro Spiel wurden somit 1.2 Gegentore weniger zugelassen (-28%).
  • Insgesamt 391 Strafminuten weniger als in der Vorsaison (-46%); pro Spiel 7.5 Strafminuten weniger.

 

Sportchef Sebastian Schumacher kommentierte diese Zahlen wie folgt: „Wir haben uns von Anfang an vorgenommen, diszipliniertes und taktisch cleveres Hockey zu spielen. Das ist uns schon ganz gut gelungen, auch wenn noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Wir sind bis auf wenige Ausnahmen immer kompakt und als Team aufgetreten, haben die Eigenfehler und Strafen reduziert. Das war die Basis, damit wir in 22 der 27 Meisterschaftsspiele immer bis zum Schluss in der Position waren, zu punkten. Wir haben zudem grosse Laufbereitschaft gezeigt und konnten aufgrund unserer vier Linien immer konstant Dampf machen. Obwohl wir körperbetont gespielt und gut gekämpft haben, waren wir das am wenigsten bestrafte Team der Liga. Das zeugt von Disziplin und gutem Positionsspiel, und auf diesen Tugenden werden wir auch in Zukunft aufbauen.“

 

Auch der Klub profitierte von den guten sportlichen Leistungen. Es war zu erkennen, dass sich das Team wieder ein grösseres öffentliches Interesse erspielt hat, was sich auch in den Besucherzahlen in der Hirslen niederschlug:

  • Insgesamt kamen 1'761 Zuschauer mehr in die Hirslen als in der Saison 08-09 (+66%), das gar bei 3 Heimspielen weniger als im Vorjahr.
  • Pro Spiel konnte man den Zuschauerschnitt somit praktisch verdoppeln; bei 275 Zuschauern pro Partie stieg die Anzahl Fans um 136 Zuschauer mehr pro Match (+98%).

 

Präsident Ernst Meier nimmt diese Entwicklung mit Freude zur Kenntnis: „Die guten Erfolge der abgelaufenen Saison motivieren uns für die weitere Zukunft uns es freut uns, dass die Zuschauer auch das aufgewertete sportliche Niveau unserer 1. Mannschaft goutieren. Es wurde gut geschafft, im engen Rahmen unserer Möglichkeiten, und wir werden uns bemühen, den eingeschlagenen Trend auch in den kommenden Jahren zu bestätigen.“

 

 

Eisbären mit unglücklichem Playoff-Aus

20. Februar -- Der EHC Bülach zeigte seinen Fans bei der diesjährigen Rekordkulisse von 425 Zuschauern nochmals ein grossartiges Hockeyspiel, welches an Spannung nur schwer zu überbieten sein dürfte. Letztlich verlor man unverdient mit 2:3 Toren nach Penaltyschiessen.

 

Die Gäste aus Winterthur gingen nach 25 Minuten in Führung, Bülach konnte aber rasch reagieren. Ramon Schaufelberger erzielte noch im zweiten Drittel im Powerplay den umjubelten Ausgleich (37.). Im letzten Drittel gingen dann die Hausherren erstmals in Führung. Die in den Playoffs stark aufspielende Flügelzange Müller/Bentele war für den Treffer besorgt, als Bentele einen Schuss Müller's entscheidend abfälschen konnte (47.). Es schien als könnten die Hausherren die Führung gekonnt über die Zeit bringen, bis man kurz vor Schluss aber eine unnötige Strafe fabrizierte. Winterthur zeigte seine Klasse und nutzte diese Chance eiskalt aus (58.).

 

So kam es zu einer 20-minütigen Overtime, in der die Eisbären näher am Sieg waren als die Gäste. Dominik Gantner zum Beispiel konnte mit einem seiner gefürchteten Tempovorstösse enteilen, scheiterte aber mit dem Matchpuck an Oehninger (69.). Somit musste das Spiel nach einem 80-minütigen Unentschieden im Penaltyschiessen entschieden werden. Die starken Goalies auf beiden Seiten parierten die jeweils ersten zwei Anläufe. Im dritten Anlauf für Bülach scheiterte Benjamin Solenthaler nach einem feinen Trick am Pfosten, im Gegenzug schlenzte Rene Vogler die Scheibe unter die Latte. Der Jubel und die Erleichterung auf Seiten der Gäste war gross, man merkte deutlich was für eine harte Nuss eine starke Bülacher Mannschaft für sie gewesen war.

 

Die Eisbären dürfen mit den gezeigten Leistungen und den Ergebnissen in der Saison 2009-10 unter dem Strich sehr zufrieden sein. Nachdem man in der letzten Saison nur knapp dem Abstieg entgangen war, so verpasste man in dieser Spielzeit nur um ein einziges Tor die Masterrunde der Top-6. Durch die nachträgliche Playoff Qualifikation via der unteren Masterrunde mischte man in den Playoffs munter mit und verpasste auch heute nur um ein Tor ein fünftes Viertelfinalspiel. Es sind also Nuancen, die noch fehlen. Eine gute Basis für weitere Fortschritte in der kommenden Saison. Während Winterthur mit der kompletten Armada in den Playoffs antreten konnte, wiegten auf Seiten der Bülacher die Ausfälle der Leistungsträger Burch (Hüft-OP, verpasste die gesamte Saison), Felchlin (Blinddarm-OP, verpasste die gesamten Playoffs) und Auböck (schied im ersten Drittel verletzt aus) schwer.

 

Die 1. Mannschaft dankt ihren Fans, Sponsoren und Funktionären sehr herzlich für die grossartige Unterstützung während der Saison und wünscht allen eine gute Zeit. Bis es dann schon bald wieder in der Hirslen "HOPP BÜLI" heissen wird...!

 

 

Winterthur geht wieder in Führung

18. Februar -- Der EHC Winterthur schlägt zurück und nutzt seinen Heimvorteil zu einem 5:1 Sieg. Die Eisbären konnten in keinster Weise an ihre gute Vorstellung vom Dienstag anknüpfen und blieben hinter den Erwartungen zurück. Nach einem 0:2 Rückstand nach 40 Minuten konnte Dominik Gantner mit einem Energieanfall den Anschlusstreffer erzielen (48.). Knapp sieben Minuten vor Schluss verpasste Carlo Fäh dann den Ausgleich als er mit einem Alleingang scheiterte, im Gegenzug erzielte Winterthur die Vorentscheidung (53.) mit einem glücklichen Treffer, da der Schuss von hinter der Torlinie geschossen wurde und vor dem Tor ins eigene Gehäuse abgefälscht wurde. Auch der vierte Treffer fiel auf diese Art und Weise. Glückliche Treffer für Winterthur, welche sich aber den Sieg erarbeitet und auch verdient hatten.

Am Samstag müssen sich die Eisbären mächtig steigern, um die Serie wieder auszugleichen. Anspiel in der Hirlsen ist um 17.30 Uhr.

 

Bülach gleicht aus

16. Februar -- Die Eisbären zeigen ein famoses Spiel und gleichen mit einem 4:2 Heimsieg in der Viertelfinal-Serie zum 1:1 aus. Dabei legten die Hausherren los wie die Feuerwehr und spielten Winterthur in der ersten Viertelstunde an eine Wand. Verdient ging man auch durch zwei Treffer von Dominik Gantner (9.) und Serge Cornioley (16.) in Führung. Durch eine unnötige Strafe sowie einen haarsträubenden Fehler in eigener Überzahl lud man die Gäste aber kurz vor Drittelsende wieder ins Spiel ein. Marc Schenk (18.) und Philippe Grolimund (20.) liessen sich nicht zweimal bitten. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken machten die Hausherren im zweiten Abschnitt aber wieder mächtig Dampf und feuerten Schuss um Schuss auf den Winterthurer Kasten. Ramon Schaufelberger erzielte dann auch im Powerplay die überfällige Führung (29.). Im letzen Abschnitt reagierte Winterthur und suchte seine Chance für den Ausgleich. Bülach verteidigte aber kompakt, mit viel Herz und mit einem überragenden Brenno Zucchetti im Goal. Remo Müller enteilte in der Schlussminute den Gegnern und krönte sein gute Leistung mit dem Endstand ins mittlerweile leere Gästetor (60.).

Bülach hat also seine Heimaufgbae mit Bravour erledigt. Der Ball liegt nun wieder bei den Eulachstädtern, welche ihrer Favoritenrolle nun im Heimspiel gerecht werden müssen. Wohl wird ihnen bei dem Gedanken an ein kampfstarkes und selbstbewusstes Eisbärenrudel eher nicht sein. Anspiel am Donnerstag in Winterthur ist um 20:00 Uhr, am Samstag empfangen die Eisbären den Rivalen dann um 17.30 Uhr in der Hirslen.

 

Spiel 1 geht an Winterthur

13. Februar -- Das erste Spiel der 1/4 Final Playoff Serie geht an den EHC Winterthur. Bis zur Mitte des letzten Drittels blieb es beim Spielstand von 1:1 aus dem ersten Drittel, beide Treffer wurden von den jeweiligen Teamcaptains erzielt. Marco Bussola hatte die Hausherren in der 8. Minute in Führung gebracht, in der 19. Minute konnte Lukas Baumgartner dann im Powerplay den Ausgleich erzielen. Das Spiel hätte anschliessend auf beide Seiten kippen können, in der 46 . Minute drehte sich das Spiel dann jedoch auf die Seite der Gastgeber. Ein Check gegen den Kopf von Ramon Schaufelberger wurde nicht geahndet. Schaufelberger - immerhin 1,88 Meter gross - brach sich dabei die Nase und blutete stark, der Schiedsrichter wollte aber keinen hohen Stock gesehen haben. Im Gegenzug kassierte Bülach eine Strafe für ein weitaus kleineres Vergehen, Winterthur reüssierte im Powerplay und erzielte die Führung (47.). Bülach erholte sich von dem Schock und erspielte sich noch mehrere gute Torchancen, ein Treffer wollte aber nicht mehr fallen. Eine halbe Minute vor Schluss erzielte Winterthur dann durch ein Eigentor (abgefälschter Schuss) den Endstand. 

Die Eisbären zeigten eine gute Teamleistung, standen aber letztlich mit leeren Händen da. Was blieb war die Gewissheit, dass man in dieser Serie etwas erreichen kann, wenn man nun am Dienstag im Heimspiel seine Heimstärke ausspielen kann. Anspiel in der Hirslen ist um 20:00 Uhr.

 

Die Termine des Playoff Viertelfinales im Überblick

1/4 Finale #1:  Samstag, 13. Februar, 17.30 Uhr: EHC Winterthur - EHC BÜLACH
1/4 Finale #2:  Dienstag, 16. Febuar, 20.00 Uhr: EHC BÜLACH - EHC Winterthur
1/4 Finale #3:  Donnerstag, 18. Februar, 20.00 Uhr: EHC Winterthur - EHC BÜLACH
1/4 Finale #4:  Samstag, 20. Febuar, 17.30 Uhr: EHC BÜLACH - EHC Winterthur
1/4 Finale #5:  Sonntag, 21. Februar, 16.00 Uhr: EHC Winterthur - EHC BÜLACH  

 

 


Bülach schafft die Playoffs

6. Februar -- Was für ein Krimi in der Hirslen. Die Eisbären liefern eine Meisterleistung ab und besiegen den EHC Arosa mit dem knappsten aller Ergebnisse durch das goldene Tor von Ramon Schaufelberger nach toller Vorarbeit von Thomas Auböck (31. Minute) mit 1:0 Toren. Vor einer begeisterten Kulisse demonstrieren die Büli-Boys im Saisonfinale, wie sie sich als Mannschaft dieses Jahr weiterentwickelt haben. In der entscheidenden Partie knüpfen sie an die starke Leistung gegen Weinfelden an und agieren taktisch clever, defensiv kompakt, offensiv geduldig und reduzieren die Eigenfehler auf ein Minimum. Arosa kommt selten gefährlich zum Abschluss, die Eisbären hingegen tauchen immer wieder gefährlich vor dem Tor der Bündner auf. Gästegoalie Flavio Lüdke kann sich immer wieder mit sicheren Paraden hervorheben, auf Seiten der Bülacher, welche von ihrem Kapitän Lukas Baumgartner magistral angeführt werden, unterstreicht auch Brenno Zucchetti seinen Ruf als Goalie für grosse Spiele.

Im Viertelfinale kommt es nun zum knisternden Derby gegen den EHC Winterthur, welcher natürlich als Favorit in die Serie startet. Mit den Eisbären wird aber zu rechnen sein. In der Verfassung des Saisonfinales in der Quali-Masterrunde, geprägt von elementarer Kampfesbereitschaft und einem starken Nervenkostüm, werden die Eisbären ein gefährliches Raubtier sein.

 

 


Playoff Chancen weiter intakt

03. Februar -- Nach der naiven Vorstellung der Eisbären in Wil, wo man gleich dreimal einen Zweitorevorsprung noch preisgab, im Penaltyschiessen zehn Versuche nicht verwertete und letztlich 5:6 n.P. verlor, nutzte man heute seinen Heimvorteil und landete mit einem knappen 4:2 Heimsieg einen immens wichtigen "Dreier".

Die Gäste aus Weinfelden stellten eine starke Equipe, wieder griff man auf vier NLB Spieler zurück und auch der langjährige NLA-Profi und jetzige Trainer Rolf Schrepfer schnürte die Schlittschuhe und griff voll mit ins Geschehen ein. Mit Routine und Klasse nahmen die Gäste zuerst geschickt den Eisbären den Anfangswind aus den Segeln und kontrollierten das Spiel. Etwas glücklich, durch ein Buebetrickli sowie einen abgelenkten Weitschuss gingen die Gäste dann auch mit einem Doppelschlag (10./11. Minute) in Führung. Das weckte die Kampfkraft der Hausherren und Benjamin Solenthaler konnte per Abstauber schon wenig später den erhofften Anschluss herstellen (13.). Spätestens ab dem 2. Drittel übernahmen die Hausherren das Spieldiktat und zeigten grossen Willen, den entscheidenden Match auf ihre Seite zu lenken. Dominik Gantner erzielte früh im zweiten Abschnitt den Ausgleich (23.) und Marcel Felchin gelang mit der Drittelsirene die mental ach so wichtige Führung (39:59). Auch im letzten Drittel machte Büli weiter Dampf und liess nichts mehr anbrennen. Die Fehlerquote war gering, die Defensive stand relativ kompakt. So führte es zu einem Stichentscheid in der letzten Spielminute. Schrepfer nahm seinen Goalie raus, Carlo Fäh opferte sich an der Bande hart bedrängt mit einem Befreiungsschlag auf, welcher Ken Künzli auf die Reise schickte, so dass er ins leere Gehäuse einschiessen konnte (59:08). Der Kuchen war gegessen, das Spiel entschieden. Die Bülacher freuten sich zurecht, am Samstag steht aber gegen den EHC Arosa die Meisterprüfung an. Mit einem Sieg ist man in den Playoffs, das von allen ersehnte Ziel wäre doch noch erreicht. Bei einer Niederlage würde es nicht reichen. Der Tisch ist also gedeckt für eine spannende Partie, Anspiel in der Hirslen ist wie immer um 17:30 Uhr. Hoffentlich werden die Büli-Boys tatkräftig von den Fans unterstützt.

 

Klarer Auswärtssieg in Wetzikon

27. Januar -- Der EHC Bülach reagiert auf die schwache Vorstellung gegen Herisau und meldet sich mit einem deutlichen 6:1 Auswärtssieg in Wetzikom zurück. Die Mannschaft präsentierte sich über 60 Minuten als kompakte und verschworene Einheit, vor allem das Kollektiv war stark. Es war früh ersichtlich, dass die Eisbären sich viel vorgenommen hatten. Sie legten los wie die Feuerwehr und setzen dem Spiel mit drei frühen Toren durch Künzli (2.), Schaufelberger (7.) und Auböck (8.) den Stempel auf. Wetzikon wechselte bereits nach dem 0:2 den Goalie, aber auch das sollte nichts nützen. Ramon Schaufelberger hätte mit einem Pfostenschuss (11.) und einem verschossenen Penalty (12.) bereits die Vorentscheidung herbeiführen können, so kamen die Oberländer aber noch einmal zum Anschlusstreffer (36.). Das Spiel hätte sich in dieser Phase wieder öffnen können, doch Routinier Stephan Maag nutzte eine taktische Schwäche der Gastgeber und schoss nur 17 Sekunden vor Drittelsende eiskalt zum vorentscheidenden 1:4 ein (40.). Wetzikon zeigte im letzten Drittel nochmals Moral und suchte den Abschluss. Brenno Zucchetti war aber wiederholt auf dem Posten und demonstrierte eine klasse Leistung. Seine Kameraden dankten es ihm und stellten durch Bentele in Überzahl (47.) sowie nach herrlichem Sololauf von Remo Mülller (50.) den Endstand her.

 

Am kommenden Samstag reisen die Eisbären nun nach Wil zum Duell der Raubtiere (17.30 Uhr). Die Wiler Bären sind angeschlagen und daher wahrscheinlich besonders gefährlich. Das Team von Christian Wohlwend muss an die konzentrierte Leistung von heute anknüpfen, um am Samstag den nächsten kleinen Schritt für die nachträgliche Playoff Qualifikation zu tun.

 

Fehlstart in der Qualirunde

23. Januar -- Der EHC Bülach leistet sich zum Beginn der Quali-Masterrunde einen Fehlstart und verliert zu Hause gegen den SC Herisau mit 1:2. Die Gäste werden sich über ihren Coup freuen, auch wenn man objektiv festhalten kann, dass dies ein gestohlener Sieg war. Sie können sich bei ihrem Torhüter Mathis bedanken, der eine Menge Paraden zeigte und der mit Abstand beste Spieler auf Seiten von Herisau war. Die Bülacher fanden heute kein Mittel, um das Abwehrbollwerk der Gäste zu knacken und werden mit ihrer Leistung sehr unzufrieden sein. Bereits am Mittwoch müssen sich die Eisbären wieder massiv steigern, um sich in Wetzikon die heute verpasste Punkteausbeute wieder zu krallen. Spielbeginn ist um 20.15 Uhr.    

 

Die Partien der Quali-Masterrunde im Überblick

Samstag, 23. Januar, 17.30 Uhr: EHC BÜLACH - SC Herisau
Mittwoch, 27. Januar, 20.15 Uhr: EHC Wetzikon - EHC BÜLACH
Samstag, 30. Januar, 17.30 Uhr: EC Wil - EHC BÜLACH
Mittwoch, 3. Februar, 20.15 Uhr: EHC BÜLACH - SC Weinfelden
Samstag, 6. Februar, 17.30 Uhr: EHC BÜLACH - EHC Arosa

 

Penalty-Sieg gegen Winterthur zu wenig für die Masterrunde

16. Januar -- Der EHC Bülach konnte mit einer erneut starken Leistung den EHC Winterthur mit 5:4 nach Penaltyschiessen in die Knie zwingen, für das Erreichen der Masterrunde war dies jedoch leider ein Punkt zu wenig. Uzwil klassierte sich in der Abschlusstabelle einen Punkt vor den Unterländern, welche somit als Tabellensiebter aus der Pole Position in die Quali-Masterrunde starten. Erster Gegner wird am kommenden Samstag um 17.30 Uhr in der Bülacher Hirslen der SC Herisau sein.

Die Eisbären lieferten der Topmannschaft aus Winterthur, welche sich nicht schonte und auf Sieg spielte, einen hervorragenden Kampf. Thomas Auböck konnte die Eisbären nach einem 0:1 Rückstand in Führung schiessen (14./22.), anschliesend drehten aber die Gäste auf und gingen durch drei aufeinanderfolgende Treffer bis zur 36. Minute mit 4:2 in Führung. Die Hausherren fighteten sich jedoch zurück in die Partie. Ramon Schaufelberger konnte noch vor der Pause eiskalt einen Penalty versenken, und Stephan Maag gelang früh im letzten Drittel im Powerplay der Ausgleich (44.). Zu mehr reichte es leider nicht mehr, auch wenn die zahlreichen Zuschauer (400 = Saisonrekord) einen abwechslungsreichen Kampf auf Biegen und Brechen zu sehen bekamen. Im Penaltyschiessen konnte Serge Cornioley den dritten und letzten Versuch auf Bülacher Seite verwerten, nachdem Brenno Zucchetti die drei Versuche der Gäste mit tollen Paraden vereiteln konnte.

  

Punkt im Derby in Dübendorf

09. Januar -- Grossartig kämpfende Eisbären entführen einen Punkt beim Leader Dübendorf, verlieren aber letztlich unglücklich mit 3:2 in der Overtime. Auch ein Blitzstart der Gastgeber konnte ein kompakt auftretendes Team aus Bülach nicht von seiner Mission abhalten, heute etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Die 919 Zuschauer im Chreis bedeuteten die Saisonrekordkulisse in Dübendorf, und sie sahen ein temporeiches und spannendes Spiel mit sehr viel Abwechslung. Ken Künzli egalisierte in der 33. Minute den Spielstand, und Dominik Gantner konnte in der 57. Minute den erneuten Ausgleich erzielen. Bülach hatte zusätzlich drei Lattenkracher zu verzeichnen (Müller 5., Auböck 50., Baumgartner 56.) und hätte den Match gewinnen können. Letztlich konnte man aber erhobenen Hauptes den Chreis verlassen in der Gewissheit, alles getan zu haben um weiterhin im Rennen um eine Top-6 Platzierung vertreten zu sein. Zu kalkulieren nutzt den Eisbären jetzt aber nichts, die Formula für den kommenden Samstag ist klar. Drei Punkte müssen her im Derby gegen den Nachbarn aus Winterthur, zusätzlich ist man angewiesen auf eine Niederlage der Konkurrenten Uzwil (Heimspiel gegen Dübendorf) oder Ceresio (auswärts in Weinfelden).  Für Spannung ist also gesorgt, und das Team von Christian Wohlwend hätte sich eine zahlreiche Unterstützung der Büli Fans verdient. Anspiel in der Hirslen ist um 17.30 Uhr.

  

Niederlage in Arosa

06. Januar -- Der EHC Bülach verliert in Arosa knapp mit 2:1 Toren. Die Eisbären konnten ihre Form vom Samstag in Ceresio nicht kompensieren und verloren den wichtigen Match. Die Schanfigger machten in den ersten beiden Dritteln nicht den besten Eindruck und Bülach hätte mit einer zielstrebigeren Leistung mehr erreichen können. Im letzten Drittel sahen die zahlreichen Zuschauer dann einen offenen Schlagabtausch, Bülach hatte den Ausgleich noch ein paar Mal auf dem Stock, Brenno Zucchetti vereitelte aber auch weitere Treffer der Hausherren und wurde zurecht zum Best Player ausgezeichnet. Am Samstag bestreiten die Eisbären um 17.15 Uhr das Derby beim Leader EHC Dübendorf, welcher gestern Frauenfeld mit 8:0 demontierte. Eine schwere Aufgabe, Bülach muss aber nun wieder einmal aufstehen, um im Rennen um den 6. Tabellenplatz zu punkten. Der Rückstand auf Ceresio beträgt wiederum nur einen Punkt. Dass man mit einer Reaktion der Mannschaft von Christian Wohlwend rechnen kann, haben die Büli-Boys schon mehrfach in dieser Saison bewiesen.  

 

Eisbären siegen in Ceresio !

02. Januar -- Der Auftakt in das neue Jahr ist dem EHC Bülach vollauf geglückt. Die Eisbären siegten dank einer starken Leistung verdient mit 4:2 Toren im Strichkampf beim HC Lugano-Ceresio. Die Unterländer übernahmen in einem hochintensiven und spannenden 1. Liga Match von Beginn weg das Spieldiktat und machten klar, dass man bereit war für einen harten Fight im 6-Punktespiel gegen den direkten Konkurrenten um den 6. Tabellenplatz, welcher zur Teilnahme an der oberen Masterround und somit zur direkten Playoff Qualifikation berechtigt. Das Team von Christian Wohlwend spielte ein hervorragendes 1. Drittel mit viel Drive und Tempo. Benjamin Solenthaler gelang in der 10. Spielminute in Überzahl die Führung, welche Ken Künzli kurz vor Drittelsende ausbauen konnte (19.). Thomas Auböck in Überzahl (10.) und Dominik Gantner in Unterzahl (15.) scheiterten zudem mit zwei Lattenkrachern. Im zweiten Drittel zeigten die Luganesi eine starke Reaktion. Begünstigt von vier Ausschlüssen der Unterländer zogen sie gefährliche Powerplays auf und der hervorragende Brenno Zucchetti stand vielfach im Brennpunkt des Geschehens. Nach dem Anschlusstreffer in der 26. Minute wurde er mit der Pausensirene bei 40:00 zum zweiten Mal geschlagen, beide Treffer fielen im Powerplay. Die Eisbären zeigten aber einen riesen Willen im Schlussdrittel und konnten die Intensität nochmals erhöhen. In der 46. Minute konnte der zum Best Player gewählte Bülacher Captain Lukas Baumgartner in Überzahl nach feinem Zuspiel von Ramon Schaufelberger mit einem fulminanten Direktschuss den Game-Winner erzielen. Büli stemmte sich in der Folge erfolgreich gegen die Tessiner Schlussoffensive und brachte den wichtigen Auswärtssieg heim, Thomas Auböck erzielte zwei Sekunden vor Schluss noch den Endstand ins leere Tor (59:58). Die Mannschaft von Christian Wohlwend hat nun zwei Punkte Vorsprung auf Ceresio, wird aber bereits am Mittwoch in Arosa (20:00 Uhr) wieder stark gefordert werden. Die Bündner sind das Team der Stunde in der 1. Liga und überzeugten zuletzt durch vier Heimsiege in Serie gegen die Topteams der Liga. 

 

Bülach mit Testspielsieg

30. Dezember -- Der EHC Bülach setzte sich zum Jahresausklang in einem Testspiel gegen den EHC Wallisellen mit 5:1 Toren durch. Die Treffer erzielten Schaufelberger (20.), Auböck (32.), Felchlin (33.), Müller (55.) und erneut Schaufelberger (58.). Das Tor der Eisbären wurde in der ersten Spielhälfte von Brenno Zucchetti und in der zweiten Hälfte von Lasse Leeger gehütet.

 

Bülach meldet sich zurück

22. Dezember -- Der EHC Bülach meldete sich mit einer guten Leistung zurück und schlug den EC Wil verdient mit 4:2 Toren. Den Gästen gelang ein Start nach Mass, nach nur 14 Sekunden zappelte der Puck nach einem Fehlzuspiel der Eisbären hinter Brenno Zucchetti im Netz. Die Hausherren hatten sich aber wohl viel vorgenommen und reagierten rigoros. Nur 50 Sekunden später enteilte Dominik Gantner und verwandelte wunderschön zum Ausgleich. Bülach riss das Spiel an sich und dominierte die Gäste. Ramon Schaufelberger reüssierte mit einer Doublette innert zwei Minuten (16./17.). Im Mitteldrittel machten die Hausherren weiter das Spiel und konnten in Unterzahl, wiederum war Gantner enteilt, den wichtigen vierten Treffer nachlegen (36.). Im Schlussdrittel versuchten die Gäste nochmals alles, Bülach zeigte sich aber willig und stabil und kämpfte den Vorsprung über die Zeit. Brenno Zucchetti zeigte eine starke Leistung und entschärfte die Schüsse der St. Galler, welche auf sein Tor durchkamen. Der zweite Treffer von Steve Fisch in Überzahl in der Schlussminute war nur noch Ergebniskosmetik. Aufgrund der gleichzeitigen Heimniederlage Ceresio's rückten die Unterländer wieder um einen Punkt an die Playoffränge heran. Somit kommt es nach einer kurzen Weihnachtspause bereits am 2. Januar zum direkten Strichkampf im Tessin. Für Spannung in der Resega wird gesorgt sein. Wenn die Eisbären wieder so willig wie gegen Wil auftreten, könnten Punkte machbar sein.    

 

 

Deftiger Rückschlag für Bülach

19. Dezember -- Der EHC Bülach erlebte einen herben Dämpfer beim SC Weinfelden und unterlag in aller Deutlichkeit mit 2:6 Toren. Die Eisbären zeigten eine sehr schwache Leistung, der Gegner wurde wohl aufgrund seiner Tabellenlage auf dem letzten Platz massloss unterschätzt. Verstärkt durch gute NLB Verteidiger des HC Thrugau agierten die Hausherren aber defensiv überlegen, sowie offensiv williger und zielstrebiger als die enttäuschenden Gäste. Der frühe Führungstreffer durch Thomas Auböck (4.) war wohl diesmal Gift, Bülach fühlte sich in der Folge zu sicher und ermöglichte dem Gegner einen komfortablen Durchmarsch. Im letzten Drittel war eine Reaktion auf den 1:3 Rückstand nicht mehr möglich, auch weil der Schiedsrichter die Gäste klar benachteiligte und offenbar an einem Heimsieg der Thurgauer interessiert war. Diese konnten durch ihre NLB Verteidiger immer wieder ein starkes Powerplay aufziehen und Lasse Leeger noch zweimal bei doppelter Überzahl innert 48 Sekunden überwinden. Der Kuchen war gegessen, der zweite Treffer der Eisbären durch Neuzugang Benjamin Solenthaler (55.) war leider nur noch Ergebniskosmetik. Bülach rutschte somit noch weiter unter den Strich. Am Dienstag im Heimspiel gegen Wil (20.15 Uhr) muss sich eine massiv verbesserte Mannschaft präsentieren, um in der Tabelle noch einmal näher an die Top 6 heranzukommen und sich so eine gute Ausgangslage für 2010 zu schaffen. Mit den Ostschweizern hat man aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen.

 

EHC Bülach verpflichtet Benjamin Solenthaler

17. Dezember -- Der EHC Bülach hat per sofort Benjamin Solenthaler (24) vom 2. Ligisten EHC Wallisellen übernommen. Solenthaler bestritt bereits diese Saison sieben Spiele für die Eisbären und konnte sich in diesen Partien positiv in Szene setzen. Solenthaler stammt aus der Nachwuchsabteilung der ZSC Lions, wo er bis zu den Elite-A Junioren spielte. Nach einem kurzen Gastspiel in der 1. Liga in Wetzikon schloss er sich dem EHC Wallisellen in der 2. Liga an, wo er in drei Jahren unter der Führung von Sebastian Schumacher und zuletzt auch Christian Wohlwend zum Leistungsträger avancierte. „Wir haben bereits erfolgreich zusammengearbeitet. Er wird eine Verstärkung für uns sein, was er ja auch in seinen bisherigen Einsätzen bei uns dieses Jahr gezeigt hat“, erklärte Schumacher. „Er weiss genau, was wir von ihm erwarten, und erledigt seine Aufgaben vollumfänglich und mannschaftsdienlich. Durch den langen Ausfall von Michi Burch bis zum Saisonende mussten wir unbedingt das Vakuum auf der Centerposition wieder füllen.“

Benjamin Solenthaler im Kurzportrait...

 

Die Eisbären schwimmen sich endlich frei

12. Dezember -- Die Eisbären explodierten im 1. Drittel und legten mit drei Treffern die Basis für den hochverdienten 4:2 Heimsieg gegen Wetzikon. Im zweiten Drittel verpassten es die Hausherren den Sack zuzumachen, die Gäste aus dem Oberland kamen nochmals ins Spiel. Lasse Leeger hinterliess jedoch einen exzellenten Eindruck und sicherte Bülach den wichtigen Heimsieg. Ob die Eisbären nun wieder auf der Erfolgsspur sind müssen sie am Samstag in Weinfelden beweisen (20.00 Uhr). Mit einem Sieg wäre man wieder im Rennen um eine Platzierung über dem Strich.

 

Befreiungsschlag missglückt

08. Dezember -- Die Eisbären konnten auch in Uzwil nicht reüssieren und unterlagen mit 3:6 Toren. In einem harten und umkämpften Spiel war Bülach über die gesamte Spieldauer gesehen die aktivere und bemühtere Mannschaft, scheiterte aber wieder zu oft im Abschluss. Uzwil zeigte sich hingegen effizient im Powerplay, erzielte hier drei Treffer, und eiskalt vor dem Goal: drei der ersten fünf Schüsse fanden ihren Weg ins Netz. Endlich kehren die Eisbären nun am Samstag (12.12.) ins heimische Territorium zurück. Gegen Wetzikon wollen die Männer von Coach Wohlwend sicher wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden. Spielbeginn in der Hirlsen ist wie gewohnt um 17.30 Uhr.

 

Bülach verspielt drei Punkte in Herisau

05. Dezember -- Der EHC Bülach dominierte über grosse Strecken in Herisau und verliert trotzdem mit 3:4 in der Verlängerung. Es war zum Haare raufen, Bülach deckte den heimischen Goalie Mathis mit Schüssen ein, Herisau kam hingegen nur selten vor Zucchetti zum Abschluss. Durch mangelnde Effizienz im Abschluss verschenkte Bülach drei verdiente Punkte. Eine Minute vor Spielschluss vertendelte Bülach die Scheibe im Angriffsdrittel, die Verteidiger übersahen Dolana, der sich weggeschlichen hatte und eiskalt zum Ausgleich einschoss. In der Verlängerug strafte man sich zusätzlich mit zwei unnötigen Ausschlüssen und Herisau zeigte sich wieder effizient. So trat man enttäuscht die Heimfahrt mit nur einem mickrigen Punkt an. Bereits am Dienstag können die Eisbären in Uzwil reagieren (20.00 Uhr).

 

Bülach verliert wildes Spiel in Frauenfeld

28. November -- Der EHC Bülach unterliegt leider mit 6:7 Toren in Frauenfeld. Ein Punktgewinn war durchaus noch möglich. Die Eisbären zeigten im zweiten Drittel eine gute Reaktion auf ein bescheidenes Startdrittel. Man kontrollierte das Spieldiktat und ging mit einem 3:2 Vorsprung in den Schlussabschnitt. Die Hausherren drehten dann jedoch noch einmal auf, und Bülach liess sie gewähren: in nur zweieinhalb Minuten kassierte man vier Gegentore. Anschliessend lud Frauenfeld die Unterländer durch einige Undiszipliniertheiten noch einmal ins Spiel ein, und die Eisbären akzeptierten diese Einladung auch beinahe. Maag und Künzli sorgten mit ihren späten Treffern in der Schlussphase noch einmal für Spannung. Bülach hatte zweimal den Ausgleich auf dem Stock, agierte aber zu ungenau. So behielt der Amateur-Schweizermeister alle drei Punkte glücklich zu Hause. Am kommenden Samstag (5.12.) reisen die Eisbären nach Herisau. Anspiel ist um 20:00 Uhr. 

 

Erneute Heimniederlage

25. November -- Der EHC Bülach verliert sein zweites Heimspiel in Serie gegen eine Spitzenmannschaft und unterliegt gegen die Pikes aus Romanshorn mit 2:6, ein Resultat welches jedoch zu hoch ausfiel. Die Eisbären starteten zu passiv, was die Gäste durch einen schnellen Doppelschlag durch Christian Starsser innert der ersten drei Zeigerumdrehungen furios nutzten. Fortan entstand bis zum Spielende ein Abnutzungskampf mit vielen guten Chancen auf beiden Seiten. Die Pikes überzeugten durch individuelle Klasse und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, während die Bülacher reihenweise vor dem starken Gästegoalie Kindschi versagten. Zum Unvermögen kam auch noch Pech hinzu, Maag und Solenthaler, welcher kurz vor Ende noch einen Penalty verschoss, trafen nur den Pfosten. Ein Abend zum Vergessen für die Bülach-Boys. Die Tabellenlage im Strichkampf ist prekär. Bülach muss schnell wieder auf Kurs kommen und Punkte sammeln.

 

Bülach gewinnt den Krimi in Winterthur

21. November -- Die Mannschaft von Christian Wohlwend konnte sich für die enttäuschende Niederlage gegen Dübendorf rehabilitieren und schlug das Spitzenteam aus Winterthur vor knapp 900 Zuschauern im Deutweg 2:1 nach Penaltyschiessen. Aufgrund einer dominanten Leistung der Eisbären im letzten Drittel und in der Overtime wäre auch ein Dreier durchaus möglich gewesen. Den gesamten Spielverlauf betrachtend geht die Punkteteilung aber in Ordnung. Bester Mann der Unterländer war Goalie Brenno Zucchetti, welcher Winterthur mit einigen mirakulösen Paraden den Zahn zog, was sich bis ins Penaltyschiessen fortsetzte. Auf Seiten der Bülacher verwandelten Benjamin Solenthaler und Christian Bentele, wessen erfolgreicher Abschluss den Zusatzpunkt bedeutete. Zeit zum Feiern oder zum Verschnaufen bleibt den Eisbären aber keine. Bereits am Mittwoch kommt es um 20.15 Uhr in der Hirslen zum Direktduell im Strichkampf gegen die Pikes aus Oberthurgau. Dass man trotz der zwei erreichten Punkte zwei Plätze in der Tabelle abrutschte verdeutlicht sehr genau, wie eng und kompetitiv es in der 1. Liga dieses Jahr zur Sache geht.

 

Eisbären unterliegen deutlich im Derby

14. November -- Der EHC Bülach war nicht wiederzuerkennen im Vergleich zu den zahlreichen starken Leistungen in der bisherigen Meisterschaft. Offensichtlich hatte man zu grossen Respekt, anders ist die gelähmte und reagierende Leistung, speziell im 1. Drittel, nicht zu erklären. Bereits nach fünf Minuten lag man 0:2 hinten, Dübendorf baute den Vorsprung bis zur ersten Sirene noch auf 0:3 aus. Anschliessend präsentierte sich Bülach leicht verbessert, um den starken Leader aber nochmals in Gefahr zu bringen, kam letztlich zu wenig von den Gastgebern. Auch die Chancenverwertung liess heute extrem zu wünschen übrig. Das Team sollte diese deftige Niederlage schnell verarbeiten und beim bis anhin souveränen EHC Winterthur eine deutliche Reaktion zeigen. Wenn sich das Team wieder auf seine Stärken besinnt, könnte etwas drinliegen. Dazu müssen die Eisbären aber wieder kampfbereit und hungrig auf Beute sein, ansonsten ist der minimale Vorsprung auf den Strich bald bereits wieder verbraucht. Anpfiff in der Eishalle am Deutweg ist um 17.30 Uhr.  

 

Bülach schlägt auch Arosa -- Jetzt kommt Leader Dübendorf

11. November -- Der EHC Bülach gewinnt auch das fünfte Heimspiel in Serie und bezwingt das Tabellenschlusslicht aus Arosa mit 6:4 Toren. Die 320 Zuschauer in der Hirslen (bisheriger Saisonrekord) sahen ein kampfbetontes Spiel, in welchem ein kleinlich pfeifender Schiedsrichter sowie hart agierende Gäste keinen besseren Spielfluss aufkommen liessen. Bülach überzeugte zwar kämpferisch, spielerisch war die Partie jedoch bescheiden. Die Eisbären agierten wieder stark im Powerplay und nutzten die Undiszipliniertheiten der Bündner eiskalt aus. Es reichten zehn starke Minuten im Mitteldrittel, um die Partie zu entscheiden. Auch einige junge Spieler erhielten heute einen Einsatz und zeigten eine erfreuliche Leistung. Remo Sägesser, Raphael Huber (beide Jahrgang 90) sowie Boris Neher (1989) spielten munter mit und leisteten ihren Beitrag zum Heimsieg. Bereits am kommenden Samstag (14. November) steigt um 17.30 Uhr das nächste Heimspiel in der Hirslen gegen niemand geringeren als den Leader aus Dübendorf, welcher heute mit einem 8:3 Auswärtssieg in Frauenfeld eine deftige Duftmarke setzte. Die Eisbären werden bereit sein für ein heisses Derby und würden sich erhoffen, dass wieder viele Fans den Weg in die Hirslen finden, um den 4. der momentanen Tabelle wieder zu unterstützen.     

 

Eisbären überzeugen -- Vierter Heimsieg in Serie

07. November -- Der EHC Bülach reagiert auf die deftige Niederlage in Wil und erkämpft sich mit einer guten Leistung den vierten Heimsieg in Serie. Die Gäste aus dem Tessin waren chancenlos, als die Eisbären speziell ab dem 2. Drittel aufdrehten. Marcel Felchlin brachte die Hausherren mit einer beherzten Einzelleistung auf die Erfolgsspur, Ken Künzli sowie Nicolas Gehring mit zwei wunderschön herausgespielten Powerplaytreffern stellten die Weichen auf Sieg. Christian Bentele konnte mit einem Doppelpack im letzten Drittel den Heimsieg endgültig sicherstellen. Bereits am kommenden Mittwoch (11.11.) um 20.15 Uhr erwarten die Eisbären den Traditionsverein EHC Arosa in der Hirslen. Man sollte sich vom momentanen Tabellenstand der Bündner nicht blenden lassen, bestritten diese doch aufgrund des Umbaus ihrer Eishalle bisher ausschliesslich Auswärtsspiele.

 

Wil stoppt Bülacher Vormarsch

31. Oktober -- Der EC Wil gewinnt letztlich verdient und stoppt die Siegesserie der Eisbären. Bülach konnte einen 4:2 Vorsprung nach dem ersten Drittel nicht verteidigen, die wild anstürmenden Hausherren zeigten mehr Willen, das Spiel zu gewinnen und legten eine bemerkenswerte Effizienz an den Tag. Vier Powerplaytore bei fünf Gelegenheiten, schön herausgespielte Treffer und eine kaltschnäuzige Chancenverwertung wiesen die Eisbären in die Schranken. Am nächsten Samstag (7. November) um 17.30 Uhr kann das Team von Christian Wohlwend im Duell gegen den direkten Tabellennachbarn HC Lugano-Ceresio Wiedergutmachung betreiben. Ein Sieg ist Pflicht um sich in der vorderen Tabellenhälfte zu behaupten. Die Mannschaft hofft auf eine tatkräftige Unterstützung der Fans. 

 

Eisbären erlegen auch Weinfelden

26. Oktober -- Auch ein Block von NLB Spielern des HC Thurgau konnte den vierten Sieg in Serie des EHC Bülach nicht verhindern. Die Eisbären unterstrichen ihre zuletzt ansprechende Form, kamen wach aus den Startblöcken als Bentele bereits nach 19 Sekunden einschoss, und erspielten sich in der Folge viele gute Chancen. Es dauerte jedoch bis gegen Ende des zweiten Drittels als Unterluggauer den erlösenden zweiten Treffer nachlegen konnte. Zuvor hatte Goalie Brenno Zucchetti bei einer doppelten Überzahl für die Thurgauer den Vorsprung mit einigen grossartigen Paraden gerettet. Im letzten Drittel spielten die Eisbären die Führung gekonnt nach Hause, und Zucchetti realisierte seinen ersten Shutout der Saison. Nicht umsonst wurde der Keeper mit dem Athleticum Best Player Award ausgezeichnet. Dass auf Seiten der Gäste ebenfalls der Goalie diese Auszeichnung erhielt lässt erahnen, dass der Sieg auch noch etwas höher hätte ausfallen können. Am kommenden Samstag reisen die Eisbären zum EC Wil. Anspiel ist um 17.30 Uhr.    

 

Dritter Sieg in Serie -- Bülach gewinnt auch in Wetzikon

22. Oktober -- Es wurde das erwartet schwere Spiel. Wetzikon zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr mit einem neuen Gesicht und war ein harter Brocken für die Eisbären. Die Zuschauer sahen ein rassiges und kampfbetontes Spiel mit vielen guten Szenen beider Teams. Nach frühem Rückstand konnte Bülach bis zur zweiten Drittelpause die klareren Torchancen herausspielen und lag mit 3:1 in Führung. Wetzikon zeigte im letzten Abschnitt jedoch eine deutliche Reaktion und nutzte zwei unnötige Strafen der Unterländer eiskalt zu zwei Powerplay Treffern aus. Die Punkteteilung nach 60 Minuten war gerecht, auch wenn sich die Mannschaft von Christian Wohlwend sehr wohl bei einem starken Brenno Zucchetti bedanken darf, der sie bis ins Penaltyschiessen hexte. Solenthaler und Baumgartner trafen gekonnt für die Eisbären, die damit den Zusatzpunkt im Gepäck mit nach Hause nehmen durften. Der kommende Gegner SC Weinfelden trägt zwar momentan die rote Laterne in der 1. Liga, aber der Schein trügt gewaltig. Regelmässig laufen dort bereits wieder mindestens fünf Nati-B Spieler des HC Thurgau auf, unter anderem sogar der Captain Thurgaus, das Bülacher Eigengewächs Nino Fehr. Da der HCT am Wochenende spielfrei hat, muss davon ausgegangen werden, dass Weinfelden wieder mit einer starken Mannschaft antreten wird. Die Eisbären müssen bereit sein, ihre Krallen zu zeigen und ihr Territorium erfolgreich zu verteidigen.    

 

Eisbären krallen sich den ersten Dreier

18. Oktober -- Offensichtlich hatte die Mannschaft von Christian Wohlwend in der Trainingswoche intensiv am Torabschluss gefeilt. Aufgrund einer verbesserten Chancenverwertung und deutlich mehr Biss vor dem gegnerischen Tor konnten die Eisbären diesmal ihr spielerisches Übergewicht auch in Torerfolge umsetzen. Bülach spielte über die gesamte Spieldistanz schnelles und aggressives Eishockey, jedoch auch mit der nötigen Disziplin, musste man doch nur zwei Ausschlüsse hinnehmen. Thomas Auböck's Treffer zum 2:1 kurz vor dem zweiten Pausentee war wegweisend für eine Bülacher Demonstration im letzten Drittel, wo mit drei schön herausgespielten Toren der Knoten nun geplatzt zu sein scheint. Bereits am Mittwoch (20.15 Uhr) gastieren die Eisbären bei einem wiedererstarkten EHC Wetzikon, welcher am Samstag den favorisierten EHC Frauenfeld deutlich mit 5:2 distanzieren konnte. Ein erneutes Duell mit wegweisendem Charakter erwartet also die Unterländer, bevor am Samstag der SC Weinfelden in der Bülacher Hirslen gastiert (17.30 Uhr).   

 

Zweiter Saisonsieg mit bitterem Beigeschmack

11. Oktober -- 54:13 Schüsse für die Eisbären! Und trotzdem reichte es nicht zum angestrebten Dreier. Das Fazit ist also schnell gezogen. Bülach dominierte das Spiel deutlich über die vollen 60 Minuten plus Overtime. Schwächen im Abschluss sowie ein gut aufgelegter Gästegoalie Dintheer verhinderten jedoch den ersten Vollerfolg der Bülach Boys. In der Overtime klappte es dann plötzlich. Verteidiger Stephan Maag schoss, Thomas Auböck fälschte ab, und mit dem nötigen Glück, welches zuvor mehrmals vermisst wurde, ging der Puck über die Linie. So blieben zumindest zwei Punkte in der Hirslen. Die nächste Möglichkeit auf den ersten Dreier der Saison bietet sich den Eisbären bereits nächsten Samstag in einem erneuten Heimspiel, diesmal gegen den EHC Uzwil, welcher gestern mit einem überraschenden 5:4 Auswärtssieg beim Schweizer Meister Frauenfeld seine Klasse unter Beweis stellte. Die Aufgaben werden also nicht leichter, und der EHC sollte dringend konsequenter werden im Abschluss, um die Feldüberlegenheit auch in Tore und Punkte umzumünzen.

 

Ärgerliche Niederlage zum Heimauftakt

04. Oktober -- Die Mannschaft von Christian Wohlwend zeigte bei der 3:4 Heimniederlage gegen einen gefährlichen Amateur Schweizer Meister zwar, dass man mit den Spitzenteams der Liga auf Augenhöhe ist. Aufgrund einer miserablen Chancenverwertung stand man jedoch letztlich mit leeren Händen da. Die Büli-Fans und die mitfiebernden Sponsoren spürten aber deutlich, dass hier eine Mannschaft am Werk ist, die sich viel vorgenommen hat. Auch in dieser Partie, wie bereits eine Woche zuvor in Romanshorn, gaben sich die Eisbären nie auf und kämpften sich immer wieder zurück. Am kommenden Samstag gilt es nun im nächsten Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Herisau den ersten Saisonsieg nach regulärer Spielzeit zu realisieren und dreifach zu punkten.  

 

Heimpremiere gegen den Amateur Schweizer Meister

01. Oktober -- Am Samstag, den 3. Oktober, feiert der EHC Bülach um 17:30 Uhr seine Heimpremiere gegen den EHC Frauenfeld, den stark favorisierten amtierenden Amateur Schweizer Meister, welcher bereits im Auftaktspiel den Aufsteiger aus Herisau mit einer Packung nach Hause schickte. Die Eisbären würden sich über eine grosse Unterstützung der Fans freuen, wenn man das Schwergewicht der 1. Liga in der heimischen Hirslen herausfordert.    
Auswärtssieg zum Auftakt – Wiedereröffnung Einkaufszentrum Parkallee

28. September -- Voller Tatendrang nach dem Auswärtssieg bei den Pikes zum Auftakt der 1. Liga Saison 2009/10 nahmen die Spieler des EHC Bülach am Sonntag, den 27. September, an der Aktion «Der Kunde ist König» teil. Sie verteilten an die Kundinnen und Kunden rote Rosen, halfen beim Einpacken und Tragen der Einkäufe und hielten zusammen mit dem amtierenden Mister Schweiz und der schönen Zürcher Unterländerin und Vize-Miss Schweiz 2008, Rekha Datta, eine Autogrammstunde ab. Moderiert wurde der Anlass von Fernsehfrau Claudia Lässer.

Winterthur ging nach 25 Minuten mit 1:0 in Führung, Bülach kämpfte sich aber rasch zurück. Ramon Schaufelberger reüssierte in Überzahl zum Ausgleich (37.). Im letzten Abschnitt nahm sich dann Remo Müller ein Herz, umkurvte das Tor und suchte den Abschluss. Sein Sturmpartner Christian Bentele stand richtig und fälschte Müller's Schuss entscheidend ab (47.). Es hatte den Anschein, dass die Eisbären den Sieg gekonnt nach Hause spielen würden bis man sich kurz vor Schluss durch eine unnötige Strafe selber schwächte. Winterthur zeigte sich eiskalt und nutzte diese grosse Gelegenheit noch zum Ausgleich (58.). 

So kam es zur 20-minütigen Overtime, in der Bülach dem Sieg näher war als die Gäste. Dominik Gantner hatte bei einem seiner gefürchteten Tempovorstösse den Matchpuck auf der Schaufel, scheiterte aber an Oehninger (69.). So kam es nach 80 Minuten zum entscheidenden Penaltyschiessen. Die ersten beiden Schüsse jeder Mannschaft wurden von den Keepern pariert. Im letzten Bülacher Versuch scheiterte Benjamin Solenthaler am Pfosten, auf der Gegenseite schlenzte Rene Vogler die Scheibe unter die Latte. Der Winterthurer Jubel war gross, hatte man gegen Bülach doch einen schweren Stand und wurde voll gefordert. Während die Eulachstädter mit ihrer kompletten Armada antreten konnten, wiegten auf Seiten der Bülacher die Ausfälle der Leistungsträger Burch (Hüft-OP), Felchlin (Blinddarm-OP) und Auböck (schied im ersten Drittel verletzt aus) schwer. 

Die Eisbären verabschiedeten sich mit einer tollen Leistung von ihren Fans. Die Mannschaft wie auch ihre Supporter dürfen mit der Saison 2009-10 sehr zufrieden sein. Rettete man sich in der letzten Saison nur knapp vor dem Abstieg, so mischte man in dieser Saison munter in den Playoffs mit. Die Masterrunde der Top-6 verpasste man mit einem Tor, genau wie ein fünftes Spiel im Playoff Viertelfinale gegen Winterthur. Die Abstände waren gering, es entschieden Nuancen. Darauf lässt sich im Bülacher Lager für die kommende Spielzeit aufbauen. 

Die 1. Mannschaft bedankt sich herzlich bei allen Fans, Sponsoren und Funktionären für die grossartige Unterstützung und wünscht allen eine gute Zeit. Bis bald in der Hirslen wenn es wieder heisst: Hopp Büli! 

 

 

 

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