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1. LIGA NEWSKaderplanung abgeschlossen -- Zwei junge Verteidiger für Bülach
Bülach, 2. Mai 2012 – Mit Mike Arnold (1992) und Luzi Schneider (1993) wechseln zwei junge Verteidiger zum EHC Bülach. Beide Spieler unterschrieben einen 2-Jahres Vertrag bis ins Jahr 2014. Die Kaderplanungen des 1. Liga Vizemeisters sind damit abgeschlossen.
Mike Arnold wechselt von den Elite Junioren des HC Davos nach Bülach. Der 19-jährige Verteidiger beendet derzeit sein Matura am Sportgymnasium Davos und wird im Herbst ein Jurastudium an der Uni Zürich beginnen. Als 15-jähriger wechselte er zum HCD und konnte dort während 5 Saisons eine gute Ausbildung geniessen. In seinem abgelaufenen letzten Juniorenjahr durfte er immer wieder mit der NLA Equipe trainieren und auch ein Freundschaftsspiel unter Arno del Curto gegen den HK Poprad bestreiten.
Luzi Schneider spielte in der abgelaufenen Saison für die Elite Junioren der Kloten Flyers und konnte dabei bereits in 3 Partien für den EHC Bülach in der 1. Liga überzeugen. Der 18-jährige Verteidiger wird für den Sommer 2013 seinen Maturaabschluss anstreben und anschliessend ein Studium in Agrarwissenschaften aufnehmen.
Sportchef Sebastian Schumacher: „Wir sind sehr zufrieden, wie wir die zehn Abgänge in unserer 1. Mannschaft kompensieren konnten. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber das Ergebnis passt nun. Die Mannschaft wird mit neuem Elan und neuer Dynamik in die kommende Saison starten. Der Altersdurchschnitt wird dabei von 26,6 Jahren auf 23,5 Jahre reduziert werden, was unserer Philosophie entspricht. Die 1. Liga muss eine Ausbildungsliga sein für junge und hungrige Spieler, die sich weiterentwickeln wollen. Gepaart mit unseren gestandenen Routiniers haben wir eine gute Mischung beisammen, und auch menschlich wird die Chemie stimmen. Nun ist es ganz klar das Ziel, auch die Junioren aus unserer hauseigenen Elite-B Mannschaft Schritt für Schritt in die 1. Mannschaft zu integrieren und somit wieder ein Fanionteam mit möglichst vielen Eigengewächsen ins Rennen zu schicken.“
Auch Ernst Meier, Präsident des EHC Bülach, ist erfreut ob der gemachten Entwicklung: „Der Vorstand und die sportliche Leitung haben in den letzten drei Jahren gut gewirtschaftet. Es wird saubere und kontinuierliche Arbeit geleistet, wo nicht mehr Geld ausgegeben wird als auf der Ertragsseite eingenommen wird. Das Budget für die 1. Mannschaft war in diesen Jahren immer auf identischem Level und das gilt auch für die nächste Saison. Der sportliche Erfolg dagegen und die Attraktivität des Teams wurden stetig gesteigert. Auch in der kommenden Saison werden wir wieder eine schlagkräftige Truppe stellen, die den Fans und dem Verein viel Freude bereiten wird. Bülach ist zu einer Adresse geworden wo man nicht des Geldes wegen spielt, sondern wegen des professionellen, sportlich ambitionierten und harmonischen Umfelds, ganz nach unserem Vereinsmotto: ONE TEAM – ONE SPIRIT.“
Sandro Marzo verstärkt Bülach
Bülach, 18. April 2012 – Mit Sandro Marzo (1989) kann der EHC Bülach seinen letzten Neuzugang für die Offensivabteilung präsentieren.
Der 22-jährige Flügelstürmer wechselt mit einem 2-Jahres Vertrag bis 2014 von Wetzikon ins Unterland. Marzo stammt aus der ZSC Organisation und gehörte auf der Novizenstufe den nationalen Auswahlteams an. Mit den Elite-A Junioren des ZSC gewann er die Meisterschaft und schloss sich danach der 1. Liga Mannschaft des EHC Dübendorf an, wo er von Beginn weg stark aufspielte und überzeugte. In der Saison 2010-11 zwang ihn dann eine Knieverletzung zu einer einjährigen Pause. Diese ist aber inzwischen ausgeheilt, Marzo spielte in der letzten Saison in Wetzikon voll durch und konnte auch dort wieder überzeugen, wurde zum besten Skorer seiner Mannschaft, konnte den Abstieg aber nicht verhindern.
Der pfeilschnelle Flügel ist der sportlichen Leitung der Eisbären bestens bekannt, absolvierte er doch als Juniorenspieler bereits mehrere Partien in Wallisellen für Sportchef Sebastian Schumacher. Dieser ist demnach überzeugt von den Qualitäten des neuen Stürmers: „Sandro hat viel Speed, Drive und Energie. Er ist zwar eher klein, hat aber ein grosses Kämpferherz, macht seine Checks fertig und spielt auf den Körper. Damit passt er sehr gut zu uns. Ich finde, er ist zudem flexibel einsetzbar und kann verschiedene Rollen ausfüllen, das macht ihn wertvoll für unsere Mannschaft. Er will wieder in einer erfolgreichen Mannschaft spielen und seinen Teil dazu beitragen. Ich meinte, das wird ihm bei uns gelingen.“
EHC Bülach und OxyGym verlängern ihre Partnerschaft
Bülach, 20. April 2012 – Der EHC Bülach und das in Bülach führende Fitnesscenter OxyGym haben ihre auf die Saison 2011-12 geschlossene Partnerschaft für eine weitere Saison verlängert. Somit wird das offizielle Trainingscenter des EHC Bülach weiterhin den Spielern der 1. Mannschaft und der Elite-B Junioren seine Trainingsinfrastruktur zur Verfügung stellen.
Beide Teams absolvierten bereits letzten Sommer viele schweisstreibende Einheiten im OxyGym und die Ergebnisse der abgelaufenen Saison zeigen, dass sich das rentiert hat. Während die 1. Mannschaft den Titel des Vizemeisters nach Bülach holte, so feierten die Junioren gar den Meistertitel und den Aufstieg.
Sportchef Sebastian Schumacher kommentiert: „Das OxyGym hat unsere Spieler exzellent betreut im Sommer. Es war eine lange Saison und speziell die Playoffs waren körperlich sehr herausfordernd für unsere Spieler. Es zeigte sich deutlich, dass wir im Sommer eine gute Basis gelegt hatten und dem Challenge jederzeit gewachsen waren. Dafür bedanken wir uns beim OxyGym und freuen uns sehr, auch dieses Jahr wieder dort trainieren zu dürfen.“
Das OxyGym bietet als Teil dieser Partnerschaft wiederum vergünstigte und innovative Trainingsmöglichkeiten für die 1. Liga Mannschaft und das Elite-B Team des EHC Bülach. Beide Mannschaften werden zum Beispiel als Teil ihres Sommertrainings einmal wöchentlich verschiedene Gruppenlektionen im OxyGym besuchen. Das Programm wird sehr abwechslungsreich sein und beinhaltet zum Beispiel Lektionen im Cycling, im Bodypump, im Fit (Kick-) Boxing oder auch im Power Yoga. Zudem werden die Spieler in ihrer individuellen Trainingsplanung sowie in Ernährungsfragen von einem Personal Trainer beraten.
Patric Widmer, Inhaber des OxyGym, freut sich ebenfalls über die Verlängerung der Partnerschaft: „Der Nummer 1 Sportclub in Bülach mit dem Nummer 1 Trainingscenter in Bülach, das war die Idee und das hat wunderbar gepasst. Auch für uns ist es eine Freude, mit ambitionierten und trainingsfleissigen Sportlern zusammen zu schaffen und sie dabei zu unterstützen, das gewünschte Fitnesslevel zu erreichen. Wir sind stolz, dass wir unseren Beitrag leisten konnten zu so mega erfolgreichen Saisons der beiden Teams, welche sich bei uns im OxyGym im Sommer körperlich in Schwung gebracht haben.
Renato Schwarz verstärkt Bülacher Verteidigung
Bülach, 13. April 2012 – Mit Renato Schwarz (1989) verstärkt der EHC Bülach seinen Defensivcorps für die nächsten zwei Saisons. Der 22-jährige Verteidiger wechselt mit einem 2-Jahres Vertrag bis 2014 von den GCK Lions ins Unterland.
Schwarz stammt aus der ZSC Organisation, wo er bereits als 18-jähriger in der NLB bei den GCK Lions debütierte, für die er bis und mit letzter Saison insgesamt 73 Spiele bestritten hat. Der kräftige Verteidiger (1,86m / 96kg) war zu dieser Zeit auch Mitglied der U-18 und U-20 Nationalmannschaften, bevor sein steiler Aufstieg von einer Augenkrankheit unterbrochen wurde, welche ihn in der Saison 2009-10 zu einer Spielpause zwang. Schwarz kämpfte sich aber zurück und figurierte in den letzten beiden Saisons wieder im NLB Kader der GCK Lions, wo er in beiden Jahren je rund die Hälfte aller Spiele bestritt. Zudem kam er in der 1. Liga beim EHC Dübendorf zum Einsatz.
„Unsere Defensive ist unser Prunkstück. In drei aufeinanderfolgenden Jahren haben wir jeweils die wenigsten Gegentore in unserer Liga erhalten. Aufgrund von sechs Abgängen in der Verteidigung werden wir uns dort nun verjüngen und restrukturieren. Renato soll und will also trotz seines jungen Alters eine wichtige Rolle einnehmen und viel Verantwortung übernehmen“, erklärte Sportchef Sebastian Schumacher. „Er ist ein stabiler und robuster Verteidiger, der mit seiner höherklassigeren Erfahrung unsere Defensive sicher verstärken wird. Für ihn ist es sein erster Vereinswechsel, nachdem er bisher immer in der ZSC Organisation spielte. Die Luftveränderung wird ihm gut tun und er wird sich bei uns voll entfalten können.“
Eisbären verpflichten mit Nico Boner einen weiteren Center
Bülach, 11. April 2012 – Mit Nico Boner (1988) kann der EHC Bülach einen weiteren neuen Mittelstürmer in seinem Team begrüssen.
Der 24-jährige Polizist wechselt vom EHC Aarau nach Bülach. Boner durchlief die Elite Junioren in der ZSC Organisation und führte die Junglöwen 2007 und 2008 als Captain zu zwei aufeinanderfolgenden Meistertiteln. Anschliessend versuchte er sich zwar beim NLB Club EHC Olten, spielte aber die vier letzten Saisons durchweg beim 1. Ligisten der Gruppe Zentralschweiz, wo er bis zuletzt ebenfalls das Amt des Captains ausübte.
Boner ist bekannt als hart arbeitender Center, welcher mit viel Einsatz seine Defensivaufgaben erledigt. In Aarau konnte er aber auch offensiv stetig seine Ausbeute erhöhen, zuletzt seinen bisherigen Bestwert erreichen (23 Punkte in 20 Spielen) und sich so mit seinem Punkteschnitt in den Top-10 Skorern der 1. Liga Gruppe 2 etablieren.
Sportchef Sebastian Schumacher freut sich daher auch auf den Bülacher Neuzugang: „Nico hat als Juniorenspieler bereits bei mir in Wallisellen gespielt. Er ist ein Center wie für uns gemacht. Defensiv sehr engagiert und verlässlich, hart und gradlinig. Nun hat er auch ganz klar die offensive Dimension seines Spiels gefunden und ist somit ein kompletter Spieler. Zudem ist Nico ein super Mensch, immer fröhlich und sehr angenehm im Umgang. Nicht umsonst war er immer Captain bei seinen letzten Stationen. Man kann sich nur freuen, einen solchen Spieler im Team zu haben. Er wird unsere Mannschaft verstärken.“
Ein talentierter Center für die Eisbären -- Michael Dittli wechselt nach Bülach
Bülach, 4. April 2012 – Mit Michael Dittli (1989) kann der EHC Bülach seinen nächsten Neuzuzug für die Offensivabteilung präsentieren.
Der 22-jährige Center wechselt mit einem 2-Jahres Vertrag bis 2014 von Dübendorf ins Unterland. Dittli stammt aus Niederhasli und hat seine ersten Nachwuchsstufen beim EHC Bülach sowie beim EVDN durchlaufen, bevor er in die Leistungsmannschaften der ZSC Organisation wechselte. Dort wurde er mit den Elite-A Junioren Schweizer Meister und schloss sich danach der 1. Liga Mannschaft des EHC Dübendorf an.
Der als Privatkundenberater in einer Grossbank tätige Mittelstürmer ist der sportlichen Leitung der Eisbären bestens bekannt, absolvierte er doch als Juniorenspieler bereits einige Partien in Wallisellen, als Coach Wohlwend und Sportchef Schumacher noch dort tätig waren. Seither hat er sich zu einem guten Center in der 1. Liga entwickelt und bisher in jeder Saison seine Aufwärtstendenz bestätigt.
Sportchef Sebastian Schumacher freut sich daher auch auf den Bülacher Rückkehrer: „Michi hat sich in den letzten Jahren in Dübendorf gut entwickelt und in der 1. Liga etabliert. Da man in Dübendorf nicht bereit war, ihm mehr Verantwortung zu übertragen, wechselt er nun topmotiviert zu uns nach Bülach. Er ist ein läuferisch und technisch starker Mittelstürmer, der das Spiel gut lesen kann, und auch ein guter Bullyspieler. Bei uns ist er ganz klar für eine Rolle in einer offensiven Linie mit zwei starken Flügeln vorgesehen und soll auch Einsatzzeiten im Powerplay bekommen. Dadurch wird seine offensive Gefahr und Produktion, welche er eigentlich mitbringt, mehr zum Tragen kommen als bis anhin. Er wird sich bei uns sehr wohlfühlen und wir trauen ihm zu, dass er noch für einiges Aufsehen sorgen wird.“
Thomas Korsch verstärkt die Eisbären
Bülach, 3. April 2012 – Mit Thomas Korsch (1982) wechselt ein zweiter erfahrener 1. Liga Stürmer von Frauenfeld mit einem 2-Jahres Vertrag bis 2014 zu den Bülacher Eisbären.
Der 29-jährige Flügelstürmer spielte nach seiner Juniorenzeit in Winterthur mehrere Jahre mit Erfolg in der 1. Liga für den EHC Frauenfeld, unter anderem gewann er mit seiner Mannschaft in der Saison 2008-09 den Amateur Schweizer Meistertitel. Korsch kann auch auf einige Einsätze in der NLB beim HC Thurgau zurückblicken.
Der Kundenberater hat sich als kompletter Stürmer mit grossem Kämpferherz in der 1. Liga einen sehr guten Namen gemacht. Offensiv hat er dabei im Schnitt knapp einen Skorerpunkt pro Spiel realisieren können, während er aber auch seine Defensivaufgaben immer mit Hingabe und Bravour erledigt hat.
Sportchef Sebastian Schumacher ist überzeugt vom Bülacher Neuzugang: „Thomas ist ein kompletter Flügelstürmer, der spielerische Qualität in unsere Mannschaft bringen wird. Zudem ist er ein guter Mensch, ein Teamplayer, und ein Charakterspieler mit Führungsqualitäten, der konstante Leistungen zeigt und Verantwortung übernehmen kann und will. So gehörte er in Frauenfeld auch zum Captain’s Staff und war dort immer einer der Schlüsselspieler mit einer wichtigen Rolle im 1. oder 2. Block. Thomas weiss wie man gewinnt, und diese Mentalität deckt sich mit unseren sportlichen Planungen. Wir wollen Spieler mit einer solchen Gewinnermentalität in unserem Team haben. Wir sind froh, dass er sich für Bülach entschieden hat und sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft sehr verstärken kann.“
Ein echter Knipser für die Eisbären -- Thomas Jost verstärkt Bülach
Bülach, 30. März 2012 – Mit Thomas Jost (1983) wechselt ein echter Torjäger auf die neue Saison hin zu den Bülacher Eisbären.
Der 28-jährige Flügelstürmer spielte nach seiner Juniorenzeit in Winterthur mehrere Jahre mit Erfolg in der 1. Liga für den EHC Frauenfeld, unter anderem gewann er mit seiner Mannschaft in der Saison 2008-09 den Amateur Schweizer Meistertitel.
Thomas Jost ist der mit Abstand beste Torschütze der 1. Liga der letzten 6 Saisons (seit diesem Zeitpunkt werden Spielerstatistiken in der Regio League elektronisch erfasst). In dieser Zeitspanne gelangen ihm in 193 Spielen ganze 158 Tore. Zudem verbuchte er 94 Assists, was sich auf einen Gesamtstand von 252 Skorerpunkten addiert. Zwischendurch half der schussgewaltige Linksschütze auch beim NLB-Club HC Thurgau aus und konnte sich auch dort sofort unter die Torschützen einreihen.
Sportchef Sebastian Schumacher freut sich über den Zuzug von Jost: „Thomas ist genau der Spieler, der unsere Mannschaft weiterbringen wird. Er spielt Vollgas-Hockey, will immer gewinnen und vor allem Tore schiessen. Er wird uns damit helfen, unsere Defizite im Torabschluss zu verbessern. Auch unser Powerplay wird durch seine Qualitäten eine neue Dimension erhalten. Thomas will mit seinem Wechsel nochmals neue Impulse für seine Karriere setzen und wir sind froh, dass er sich bewusst für Bülach entschieden hat und bei ihm nicht der finanzielle Aspekt im Vordergrund stand. Er hat gespürt, dass er in Bülach viel Verantwortung bekommen wird und nochmals zu einer aufstrebenden Spitzenmannschaft wechseln kann. Ein ähnliches Projekt, wie er es schon aus Frauenfeld kennt und wo es im Meistertitel gipfelte. Ich bin überzeugt, dass er sich bei uns sehr wohlfühlen und florieren wird.“
Marc Hollenstein wird ein Eisbär -- Ein Bülacher für Bülach
Bülach, 29. März 2012 – Mit Marc Hollenstein (1991) präsentiert der EHC Bülach seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison 2012-13.
Der 20-jährige in Bülach wohnhafte Verteidiger wechselt somit zurück in seinen Ausbildungsclub, in welchem er bereits in verschiedenen Nachwuchsteams dem Puck nachjagte, bevor er die Novizen Elite und die Elite-A Junioren der Kloten Flyers verstärkte, welche er als Captain zur Vize-Meisterschaft führte. Anschliessend wechselte der Sohn der Kloten Legende Felix Hollenstein, welcher ebenfalls als junger Spieler seine Karriere in Bülach lancierte, für die abgelaufene Meisterschaft zum EHC Uzwil in die 1. Liga, weil er sich dort mehr Einsatzzeiten als in Bülach erwartete, wie er selber sagt. In Uzwil hat er sich nun definitiv seine ersten Sporen in der 1. Liga abverdient und sich im Aktivenhockey etabliert.
Mit dem Wechsel nach Bülach schliesst sich für den Carosserie-Spengler nicht nur ein Kreis, sondern er will sich nun auch als Stammspieler in einem 1. Liga Spitzenteam durchsetzen. Dass ihm das gelingen wird, davon sind die Verantwortlichen in Bülach vollends überzeugt.
Sportchef Sebastian Schumacher freut sich über den Zuzug von Hollenstein: „Marc ist sehr athletisch, schnell, beweglich und ein guter Läufer, zudem verteidigt er mit viel Einsatz und Stolz. Er ist kein Spektakelverteidiger, der zuviel Risiko nimmt, sondern er spielt einfach, schnörkellos und einen schnellen ersten Pass. Das passt sehr gut zu unserer Art, Eishockey zu spielen. Zudem ist Marc ein aufgestellter und lustiger junger Mann, der auch Verantwortung übernimmt und unser Team in der Garderobe bereichern wird. Eine familiäre Atmosphäre mit sportlichen Ambitionen und einer Leistungskultur ist ihm sehr wichtig, daher wird er sich bei uns wohlfühlen und prächtig weiterentwickeln.“
EHC BÜLACH stellt Weichen für die Zukunft -- Kaderplanung weit fortgeschritten
Bülach, 27. März 2012 – Nach der Saison ist vor der Saison. Um sich für den Challenge der kommenden Saison zu präparieren, sich auch nachhaltig in der 1. Liga Spitze zu manifestieren, hat die sportliche Leitung der 1. Mannschaft des EHC Bülach bisher ganze Arbeit geleistet und viele Schlüsselakteure des Teams weiterverpflichten können.
Folgende Spieler werden auch in Zukunft für den EHC Bülach verteidigen und stürmen:
GOALIES: LEEGER, Lasse (1990) ZUCCHETTI, Brenno (1985)
Im Goal kann man mit Brenno Zucchetti, welcher erneut eine überragende Saison spielte, und mit Lasse Leeger weiter auf sein bewährtes Duo zählen. Im dritten Jahr in Folge erhielt der EHC Bülach die wenigsten Gegentore der Liga, was natürlich im engen Zusammenhang mit den starken Leistungen seiner Torhüter steht.
VERTEIDIGER: AUBÖCK, Thomas (1983) BAUMGARTNER, Lukas (1984) -- Vertrag bis 2014 SÄGESSER, Remo (1990) WIDMER, Louis (1989)
In der Verteidigung wird es zu einer Neuorientierung und zu einer Verjüngung kommen, zum Grossteil bedingt durch Rücktritte einiger Spieler. So werden Pascal Lamprecht und Andre Eichmann beide ihre Schlittschuhe an den Nagel hängen. Pat Siegenthaler muss aus akademischen Gründen erneut seinen Rücktritt erklären, sein Studium und der Beruf lassen sich nicht länger mit dem Eishockey verbinden. Ähnliches gilt für Benjamin Solenthaler, welcher geschäftlich für ein halbes Jahr nach Australien gehen und anschliessend eine berufliche Beförderung erwarten darf, welche ein weiteres Engagement in der 1. Liga nicht zulässt. Er wird sich nach seiner Rückkehr dem Zweitligisten Wallisellen anschliessen. Mit Dieter Frenzel und Luca Sparascio hat man sich dagegen geeinigt, dass sie sich einen neuen Klub suchen werden.
STÜRMER: BASARTE, Ricardo (1985) EISENEGGER, Raphael (1990) KOBERT, Alexander (1987) RIATSCH, Corsin (1989) SCHAUFELBERGER, Ramon (1986) -- Vertrag bis 2014 SCHENK, Benjamin (1991) SOMMER, Michael (1985) VÖGELI, Pascal (1988)
Auch im Sturm gibt es aufgrund von Rücktritten kleine Veränderungen, viele Leistungsträger werden aber weiter für die Eisbären stürmen, das Grundkorsett steht. Michael Burch wird leider nach 10 Jahren in der 1. Mannschaft aufhören, er wird aber die 2. Mannschaft des EHC Bülach in der 3. Liga verstärken. Zurücktreten nach drei Saisons in Bülach wird zudem Christian Bentele, welcher aufgrund seiner beruflichen Belastung inklusive Studium seinen Abschied vom 1. Liga Hockey nehmen muss und sich ebenfalls wahrscheinlich der 2. Mannschaft in Bülach anschliessen wird. Gleiches gilt für Dominik Gantner, welcher nach einem nur dreimonatigen Comeback aufgrund seines intensiven Jobs wiederum zurücktreten wird. Ken Künzli dagegen hat sich entschlossen, nach Dübendorf zu wechseln. Somit verliert der EHC Bülach vier seiner arrivierten Stürmer.
Damit haben die Eisbären 14 ihrer Stammkräfte weiterhin an Bord. Ziel der kommenden Wochen wird es sein, die ersten Neuzuzüge zu präsentieren.
Sportchef Sebastian Schumacher ist für die Zukunft sehr positiv gestimmt: „Wir bedauern natürlich jeden Rücktritt und bedanken uns bei allen Spielern für den tollen Einsatz während der letzten Saison/s. Wir werden jeden einzelnen als Mensch und als Spieler vermissen. Aber es ist wie immer auch eine riesen Chance, die Mannschaft wieder neu zu verstärken und strategisch gut für die Zukunft aufzustellen. In der Verteidigung werden wir uns verjüngen, beweglicher und läuferisch noch stärker werden, was im modernen Eishockey mit der Nulltoleranz sehr wichtig ist. Die Defensive wird wieder unser Prunkstück sein. Im Sturm liegt mein Augenmerk darauf, dass wir unseren offensiven Output hinsichtlich Spielstärke, Speed und Produktion erhöhen, also scheibensicherer und treffsicherer werden. Da haben wir sicher das grösste Verbesserungspotenzial. Viele unserer bestehenden Stürmer können sich da noch steigern und wir werden uns auch mit Zuzügen in dieser Hinsicht verstärken müssen. Das ist besonders wichtig auch für das Powerplay, welches im abgelaufenen Jahr zu unkonstant war und zu oft hinter den Erwartungen zurückblieb, speziell in den Playoffs.“
EHC BÜLACH zieht positive Saisonbilanz
Bülach, 26. März 2012 – Die 1. Mannschaft des EHC Bülach hatte sich für die abgelaufene Spielzeit wiederum ambitiöse Ziele gesetzt. Nämlich die Bestätigung der vorangegangenen Saison mit dem Erreichen der oberen Masterround und der damit verbundenen frühzeitigen Qualifikation für die Playoffs. Zudem wurde in den Playoffs endlich einmal ein grosser Fortschritt erhofft, mit dem Minimalziel des Erreichens des Playoff Halbfinales.
Nach beinahe 11 Monaten intensiver Arbeit kann die Mannschaft von Trainer Christian Wohlwend nun auf eine exzellente Saison zurückblicken, in der sie ihre Zielsetzungen für die Qualifikationsphase erreichte und die Ambitionen für die Playoffs mit einer formidablen Vorstellung während 6 höchstspannender Playoff-Wochen gar noch übertraf. Letztlich die Krönung in Form des Meistertitels wurde knapp und im letzten Saisonspiel verpasst. Trotzdem darf man in Bülach stolz auf die beste Saison in der 1. Liga Zugehörigkeit nach dem Rückzug aus der NLB zurückblicken. Von Beginn weg manifestierte man sich zuerst auf dem 1. und nachher lange auf dem 2. Tabellenplatz. Nach der Punkteteilung mit Ablauf der Qualifikation und einer durchzogenen Performance in der Masterround startete man dann als Tabellendritter in die Playoffs, wo dann gar mit begeisterndem Powerhockey die 1. Finalteilnahme der Eisbären in der Playoff-Ära erreicht wurde. Bülach hat sich nun etabliert im Konzert der Grossen und darf sich in der kommenden Saison auf den Challenge freuen, diesen Stellenwert wiederum zu bestätigen und zu verteidigen.
Besonders erwähnenswert ist sicherlich die Tatsache, dass auch die Zuschauer die tollen Auftritte der Eisbären wieder goutierten. Mit insgesamt 9’377 Matchbesuchern pilgerten 4'393 Zuschauer mehr als im Vorjahr in die Hirslen, was eine Steigerung von 88% bedeutet (bei 6 Heimspielen mehr als 2010-11). Der Zuschauerschnitt konnte somit im dritten Jahr in Folge signifikant gesteigert werden, und zwar auf 447 Zuschauer pro Partie, was eine Steigerung des Durchschnitts von 35% zum Vorjahr bedeutet. In der Saison 2008-09 hatte der Schnitt noch bei 139 Zuschauern pro Partie gelegen, 2009-10 bei 275, und 2010-11 bei 332 Matchbesuchern. Das Hockeyfieber und die Fankultur im Büli-Hockey leben wieder, so bildete sich spätestens in den Playoffs wieder eine lautstarke Fanschar, welche die Büli-Boys bei allen Spielen, auch auswärts, fantastisch unterstützte. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank dafür.
Auch in der kommenden Saison dürfen sich die Fans wieder auf eine talentierte, hungrige und kampfstarke Einheit freuen, welche das Potenzial besitzt, an den diesjährigen Resultaten anzuknüpfen und bei gutem Saisonverlauf vielleicht auch das eine entscheidende Spiel mehr zu gewinnen als dieses Jahr. Wie man den EHC Bülach der letzten Jahre kennt, wird das sicherlich das Ziel sein. Der Club wird in den nächsten Tagen und Wochen im Detail über die Kadernews informieren.
Präsident Ernst Meier nimmt die diesjährige Entwicklung mit Freude zur Kenntnis: „Die tollen Erfolge der abgelaufenen Saison motivieren uns für die weitere Zukunft und es freut uns, dass die Zuschauer auch das aufgewertete sportliche Niveau unserer 1. Mannschaft goutieren. Es wurde exzellent geschafft, im engen Rahmen unserer Möglichkeiten, und wir werden uns bemühen, den eingeschlagenen Trend auch in den kommenden Jahren zu bestätigen. Das geht nur mit dem tollen Einsatz und der Unterstützung unserer Klubmitglieder, der ehrenamtlichen Helfer, der Fans, und vor allem unserer Sponsoren. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle. Bleiben Sie uns gewogen und gehen Sie den erfreulichen Weg mit uns weiter.“
Überragende Eisbären erzwingen Finalissima
Bülach, 17. März -- Wer die Bülacher Eisbären abschreibt und nicht mehr an sie glaubt, dem unterläuft ein riesiger Fehler. Denn das Team glaubt immer an sich. Immer. Wie so oft in dieser Saison und in den diesjährigen Playoffs kämpfen sich die Jungs von Christian Wohlwend in die Finalserie zurück. Mit einem völlig verdienten 5:4 Heimsieg gleichen die Büli-Boys die Finalserie zum 2:2 aus. Es war ein wahres Hockeyfest vor einer Rekordkulisse, denn zum ersten Mal seit Nati-B Zeiten wurde wieder einmal die 1'000er Zuschauermarke geknackt.
Bülach zeigt sich von Beginn weg stark verbessert im Vergleich zum schwachen Auftritt am Donnerstag in Winterthur. Beide Mannschaften erspielen sich gute Torchancen, es ist aber Winterthur, welches durch ein Bülacher Eigengoal die glückliche Führung erzielt (18.). Ein Bülacher Verteidiger hatte einen Schuss von Diethelm ins eigene Tor abgefälscht.
Die Wunderkerzen, welche zu Beginn des Mitteldrittels für die Bülacher Jungs gezündet wurden, liessen definitiv den Funken auf die Mannschaft überspringen. Sie brannte sogar ein regelrechtes Feuerwerk ab und erspielte sich durch schönste Spielzüge Torchance um Torchance. Bereits zu Drittelanfang erzielte Pascal Vögeli in doppelter Überzahl mit dem ersten Bülacher Powerplaytreffer der Finalserie den Ausgleich (21.). In der Folge schrauben die Eisbären den Spielstand auf 4:1 nach oben. Ricardo Basarte und Thomas Auböck mit einem Traumtor reüssieren im Doppelpack innert nur 20 Sekunden (35./36.). Kurz vor Drittelsende legt dann Dominik Ganter nach einem schönen Spielzug mit Künzli und Auböck noch den vierten Treffer nach.
Es war klar, dass Winterthur jetzt nochmals alles nach vorne wirft. Sie scheitern aber direkt nach Drittelbeginn in der 42. Minute mit einem Pfosten- sowie einem Lattentreffer. Dafür kann erneut Dominik Gantner mit seinem zweiten Treffer am heutigen Abend gar das 5:1 herstellen (47.). Bülach jubelt aber wohl noch als Büsser nur 18 Sekunden später eine schöne Kombination zum zweiten Winterthurer Treffer nutzen kann (47:00). Kurz darauf nutzen die Eulachstädter auch eine Überzahl und verkürzen weiter (49.). Die Bülacher spielen das Resultat recht solide in Richtung Schlusssirene, als Winterhur zwei Minuten vor dem Ende aber per Bully-Goal nochmals auf ein Tor herankommt, wird es nochmals hektisch. Winterthur setzt alles auf eine Karte und nimmt Oehninger aus dem Tor, die Eisbären kämpfen aber den Sieg nach Hause und schaffen den wichtigen und verdienten Heimsieg.
Eine starke Leistung von Bülach, somit kommt es am Dienstag in Winterthur zur grossen Finalissima. Die Eisbären können ihre tolle Saison dort krönen und den Meistertitel nach Bülach holen. Für Winterthur als Liga-Krösus wäre eine Niederlage wohl eine grosse Katastrophe und alles andere als budgetiert.
Liebe Eisbären-Fans, kommt nach Winterthur und unterstützt unsere Boys wieder so lautstark und frenetisch wie in den letzten Matches. Dann wird der grosse Wurf klappen.
Winterthur erledigt seine Heimaufgabe und schnappt sich Spiel 3
Winterthur, 15. März -- Die Eisbären unterliegen im 3. Spiel der Finalserie mit 1:4 Toren in Winterthur. Der Sieg für die Eulachstädter ist verdient, sie zeigen heute mehr Laufbereitschaft und Konzentration.
Im 1. Drittel nehmen die Gastgeber das Spieldiktat an sich und beschäftigen die Gäste mit viel Defensivarbeit. Der Führungstreffer in der 13. Spielminute ist so nur eine Frage der Zeit. Das Zwischenresultat hätte auch höher ausfallen können, Brenno Zucchetti zeigt aber erneut eine sehr starke Leistung und lässt die gegnerischen Stürmer immer wieder verzweifeln.
Im 2. Drittel kommt Bülach langsam aber sicher besser in die Partie und auch selber zu guten Torchancen. Winterthur erzielt jedoch durch einen Weitschuss das 2:0 (33.). Der Treffer ist sehr kurios, befindet sich doch ein Loch im Aussennetz, durch das der Schuss ins Tor gelangt sein soll. Headschiedsrichter Boverio gibt den Treffer trotzdem. Das gibt Winterthur einen Schub und sie erhöhen nur 52 Sekunden später mit einem Doppelschlag auf 3:0 (34.).
Ein hartes Verdikt für Bülach, doch man mag sich noch daran erinnern, dass Winterthur ebenfalls vor nur fünf Tagen einen 3-Tore Rückstand nach dem 2. Drittel noch wenden konnte. So spielt Bülach im letzten Drittel klar sein bestes Drittel am heutigen Abend, das Abschlussglück und die bisher gezeigte Effizienz in der Chancenverwertung lässt man aber vermissen. Alexander Kobert gelingt es dann aber, seine couragierte und fleissige Leistung mit dem Anschlusstreffer zu belohnen (54.). So keimt im Gäste-Fanblock, welcher heute wiederum seine Jungs hervorragend und lautstark unterstützt, noch einmal Hoffnung auf. Diese wird aber nur 54 Sekunden später wieder verwischt, Winterthur kann den alten Toreabstand prompt wieder herstellen (55.).
Somit steht es in der Serie 2-1 für Winterthur. Alles ist noch möglich, wie man die Büli-Boys 2011-12 kennt, so werden sie am Samstag in der heimischen Hirslen nochmals eine Top-Leistung liefern und voll auf Sieg spielen. Mit einem Erfolg im Heimspiel kommt es dann am Dienstag zum entscheidenden Finalspiel um die Meisterschaft in Winterthur.
Die Bülacher Comeback-Boys gewinnen Spiel 2 nach 79:14 Minuten in der Overtime
Bülach, 13. März -- Vor der Saisonrekordkulisse von 719 Zuschauern machen die Eisbären ihrem Ruf als Comeback-Team wieder einmal alle Ehre und holen zweimal einen Rückstand auf. In der letzten Spielminute der Overtime schiesst Pascal Vögeli dann den vielumjubelten Gamewinner der Hausherren. Die Playoff Finalserie steht somit 1:1 unentschieden.
Über das gesamte Spiel liefern sich beide Teams einen intensiven Abnutzungskampf mit bestenTorchancen auf beiden Seiten. Winterthur hat die etwas klareren Möglichkeiten, Brenno Zucchetti zeigt aber wiederum eine grandiose Torhüterleistung und entscheidet das Direktduell gegen Remo Oehninger abermals klar für sich.
Winterthur geht zuerst in Führung, wiederum sind sie im Powerplay erfolgreich. In den folgenden sechs Überzahlsituationen springt aber nichts zählbares mehr heraus, Bülach schient nun endgültig das passende Rezept für ein erfolgreiches Boxplay gefunden zu haben. In der 25. Minute gleicht Verteidiger Andre Eichmann mit einem Bully-Goal aus, Winti reagiert aber prompt und geht nur zwei Minuten später bereits wieder in Führung (26.).
Dass die Büli-Boys niemals aufgeben und allen Widerständen trotzen zeigt sich auch wieder in der hochspannenden Schlussphase, als Ramon Schaufelberger seinem eigenen Abpraller nachjagt und Remo Oehninger zum Ausgleich nur drei Minuten vor Schluss düpiert (57.).
In der Overtime haben beide Mannschaften mehrfach den Matchpuck auf dem Stock, Brenno Zucchetti macht aber den einen entscheidenden Save mehr als Oehninger. Pascal Vögeli, Toptorschütze der Bülacher in den bisherigen Playoffs, schlägt auch heute wieder zu als wohl alle Zuschauer bereits eine Entscheidung im Penaltyschiessen erwarten. Eiskalt bezwingt er den Gästegoalie in der letzten Spielminute mit einem trockenen Schuss unter die Latte.
Somit kommt es am Donnerstag zu einem richtungsweisenden Match in Winterthur. Der Gewinner dieser Partie kann am Samstag in Bülach Meister werden. Es wird interessant sein zu sehen, wie Winterhur mit dem Druck umgeht, in seinem Heimspiel unbedingt das starke und leidenschaftlich kämpfende Bülach schlagen zu müssen. Eine Heimniederlage in einem so wichtigen Match wäre wohl ein herber Rückschlag und ungewohntes Terrain für den verwöhnten diesjährigen Qualisieger.
Bülach verliert Spiel 1 nach klarer Führung
Winterthur, 10. März -- Die Eisbären starten famos in das erste Playoff Finalspiel und führen zur Spielmitte mit 3:0 Toren. Am Ende unterliegen sie dann aber doch noch mit 3:4 in der Overtime, ein brutales Verdikt. Die Special Teams machen heute den Unterschied, Winterthur erzielt alle vier Treffer in numerischer Überzahl.
Bülach hinterlässt im 1. Drittel einen ausgezeichneten Eindruck und zeigt sich konsequent im Abschluss. Winterthur hat zwar mehr Scheibenbesitz, die Gäste gehen aber effizient mit den sich bietenden Chancen um. Dominik Gantner schiesst die Eisbären früh in Führung (4.) und Michael Sommer legt kurz vor der ersten Pause nach (18.). Beide Spieler kamen dabei im Slot frei zum Abschluss und liessen sich nicht zweimal bitten.
Im 2. Drittel ein ähnliches Spiel. Winterthur bemüht sich, in der eigenen Halle das Spiel zu machen. Bülach kann sich aber auf einen überragenden Brenno Zucchetti stützen und seinerseits immer wieder gefährliche Gegenstösse fahren. So schliesst auch Corsin Riatsch bei einer Kontersituation eiskalt seinen Alleingang ab (28.). Thomas Auböck und Benjamin Schenk hätten in der Folge bei ihren Alleingängen die Gästeführung gar noch ausbauen können.
In der laufenden Saison konnten die Eisbären oftmals einen Vorsprung nach dem zweiten Drittel gekonnt nach Hause bringen. Diesmal wird man aber viel zu passiv, schwächt sich mit zahlreichen und auch sehr unnötigen Strafen selbst und lädt damit die Gäste ein, ihr gefährliches Powerplay aufzuziehen. Auch der Schiedsrichter lässt sich leider vom lautstarken Heimpublikum anstecken und sein Arm schnellt oftmals auch bei diskutierbaren Zweikämpfen und Spielsituationen in die Höhe, ein Szenario wie es nicht neu ist für eine Gastmannschaft in Winterthur. Die Gastgeber überzeugen mit einem gekonnten Überzahlspiel und machen so den Unterschied. Alle ihrer vier Treffer (42./47./58./71.) erzielen sie mit 1-2 Mann mehr auf dem Eis, wobei der Ausgleich ganze zweieinhalb Minuten vor Schluss fällt. Ein Glückstor, Guidotti schiesst Captain Baumgartner an die Brust und von dort kullert der Puck über die Linie. Schade für Bülach, heute wäre mehr drin gelegen. Wenn Corsin Riatsch in der 56. Minute seinen Matchpuck zum 4:2 verwandelt hätte, dann wäre die Messe wohl gelesen gewesen.
Somit ist eine spannende Serie lanciert. Beide Mannschaften agieren auf Augenhöhe, Büli muss nun seinen Heimvorteil ausspielen und mit Vollgas den Ausgleich in der Serie anstreben. Die Unterstützung der Büli-Fans in Winterthur war übrigens fantastisch. Das wird die Mannschaft von Christian Wohlwend auch im Heimspiel am Dienstag um 20:00 Uhr in der Hirslen benötigen, und es würde sie sicher beflügeln, den nächsten magischen Moment der Playoffs 2012 auf's Eis zu zaubern.
Eisbären schreiben Büli-Geschichte !! Erste Finalteilnahme in der Playoff-Ära !!
Herisau, 3. März -- Diese Eisbären 2011-12 sind unglaublich. Wieder einmal kehren sie einen Rückstand und setzen sich in einem Krimi in fremdem Stadion durch. Bülach gewinnt in einem hochspannenden Spiel mit turbulenter Overtime nach 80 Minuten 3:2 im Penaltyschiessen und zieht somit ins Playoff Finale ein.
Der Reihe nach. Im Auftaktdrittel trifft Herisau die Erwartungen und wirft bereits in den Anfangsminuten alles nach vorne. Im ersten Powerplay für die Hausherren ist es dann soweit, Lipp schiesst von der blauen Linie und Hendry fälscht vor dem Tor ab (7.). Auch in der Folge sucht Herisau weiter sein Heil in der Offensive, die Unterländer können sich nur gelegentlich befreien.
Auch im zweiten Drittel führt Herisau das Spieldiktat, in einem erneuten Powerplay treffen die Appenzeller abermals (24.). Dies nachdem Thomas Auböck kurz zuvor in einem Bülacher Powerplay nur den Pfosten getroffen hatte (22.). Herisau macht weiter Druck, Goalie Brenno Zucchetti steht aber stark zwischen den Pfosten und hinterlässt einen sehr nervenstarken und formidablen Eindruck. In der Schlussphase des zweiten Drittels kommen die Eisbären dann immer besser ins Spiel und hätten vor der zweiten Pause durchaus bereits den Anschluss erzielen können.
Im letzten Drittel dann ein umgekehrtes Bild. Es sind auf einmal die Gäste, welche wie so oft in dieser Serie im letzten Drittel noch einmal einen Gang höher schalten können und nun ihrerseits zu gefährlichen Abschlüssen vor Heimgoalie Fabio Haller kommen. In der 50. Spielminute ist es dann soweit, Alexander Kobert kann in Unterzahl (!) den Herisauer Verteidigern enteilen und bewzingt den wieder unsicher wirkenden Haller eiskalt zum Anschlusstreffer. Dieser Torefolg gibt den Büli-Boys dann nochmals mächtig Auftrieb, sie glauben wieder an ihre Chance und in der 56. Minute werden sie für ihre kämpferisch erneut hervorragende Leistung mit dem Ausgleich durch Ken Künzli belohnt, welcher sich im Slot entschlossen durchsetzt und Haller bezwingt.
So kommt es im Appenzell wie bereits am Dienstag zur Overtime. Diese ist aber dieses Mal nicht schnell vorbei sondern geht über die volle Distanz und ist an Turbulenz und Dramatik nicht zu überbeiten. Beide Mannschaften spielen voll auf Sieg und es ergeben sich auf beiden Seiten einige hochkarätige Chancen auf den Sudden Death. Michael Sommer (73.) und zweimal Corsin Riatsch (74.) haben den Matchpuck auf der Schaufel, scheitern jedoch. In der 76. Minute scheitert Thomas Auböck wiederum am Aluminium, diesmal an der Latte. Drei Minuten vor dem Ende erhält Riatsch dann eine 5-Minuten Strafe wegen eines Ellbogenchecks. Somit kommt es in den letzten Minuten zu einer Abwehrschlacht in Unterzahl. Erst trifft ein Herisauer Verteidiger den Pfosten, dann wird ein Herisauer Treffer wegen Torraum-Offside korrekterweise aberkannt. Brenno Zucchetti und seine Defensivsoldaten, welche erneut ohne Baumgartner, Lamprecht und Widmer antreten müssen, retten den EHC Bülach somit ins Penaltyschiessen.
Entgegen der bisher gezeigten Leistungen im Penaltyschiessen in dieser Saison agieren die Büli-Boys diesmal eiskalt und zeigen grosse Nervenstärke. Sie schiessen ihre Penalties traumhaft sicher, als hätten sie noch nie etwas anderes gemacht. Christian Bentele eröffnet den Torreigen, Benjamin Solenthaler verlädt Haller mit einer üblen Körpertäuschung und auch Remo Sägesser schlenzt gekonnt in den Winkel. Als dann Ramon Schaufelberger nur das Lattemkreuz trifft, muss Zucchetti unbedingt gegen den Herisauer Captain Ammann halten. Und der Chemiedoktorand zwischen den Bülacher Pfosten enttäuscht sein Team nicht und bleibt Sieger in diesem Duell.
Unter dem Strich hat heute die glücklichere Mannschaft gewonnen. Aber wie sagt man so schön, das Glück ist mit dem Tüchtigen. Und das sind die Eisbären allemal, sie demonstrieren erneut, dass sie ein wahres Team sind, das niemals aufgibt, wo jeder für jeden geht, und wo Ausfälle von absoluten Leistungsträgern intern kompensiert werden. Über die geamte Serie gesehen ist Bülach verdient ins Finale eingezogen.
Nun wartet auf die Mannschaft und die Fans im Finale ein absoluter Leckerbissen. Im "S-Bahn Derby" treffen die Eisbären auf den Qualisieger und alten Rivalen EHC Winterthur. In der laufenden Meisterschaft konnte Bülach zweimal in Winterthur gewinnen, während das Heimspiel im Penaltyschiessen verloren wurde. Möge die altehrwürdige Hirslen aus allen Nähten platzen. Let the Games begin...
Starke Eisbären siegen in Spiel 3
Bülach, 1. März -- Der EHC Bülach knüpft an seine gute Leistung vom Dienstag an und schlägt den SC Herisau im 3. Spiel in der heimischen Hirslen verdient mit 4:1 Toren.
Wieder sollte es einen Treffer in der Startphase geben, diesmal wieder für die Gäste. Durch eine frühe Bülacher Strafe nach nur 8 Sekunden erhalten die Appenzeller ein Powerplay, welches sie gleich zum Führungstreffer nach nur 27 Sekunden nutzen. Bülach ist aber parat und kann sich in der Folge einige gute Chancen erspielen, im ersten Drittel leider noch ohne Erfolg. Auch Herisu kommt vor allem im Powerplay zu einigen Chancen, Goalie Brenno Zucchetti macht aber ein starkes Spiel, steht sehr sicher und entschärft alle Herisauer Abschlussversuche.
Im zweiten Drittel legen die Eisbären auch ohne ihren krankheitsbedingt fehlenden Captain Lukas Baumgartner nochmals einen Gang zu und erzielen ihrerseits im Powerplay den verdienten Ausgleich, Ramon Schaufelberger trifft von der blauen Linie (30.). Dieser Treffer verleiht den Hausherren zusätzliches Vertrauen und sie übernehmen mehr und mehr das Spieldiktat. So ist der Führungstreffer von Remo Sägesser in der 49. Minute die logische Konsequenz, er schliesst eine schöne Kombination im Powerplay eiskalt ab. Dass der Treffer den Gästen weh tat und sie verunsicherte, zeigt sich in den folgenden drei Minuten, als die Eisbären zwei Shorthander innert kürzester Zeit erzielen können. Sowohl Corsin Riatsch als auch Ken Künzli können den Gästeverteidigern jeweils in Unterzahl enteilen und mit herrlichen Treffern den aus Bülach stammenden Gästegoalie Haller bezwingen (51./53.).
Bülach führt somit mit 2:1 Siegen in der Serie. Bereits am Samstag steigt das 4. Spiel in Herisau (20:00 Uhr).
Bülach gleicht aus - 1:1
Herisau, 28. Februar -- Der EHC Bülach zeigt sich deutlich verbessert im Vergleich zur Auftaktpartie und gewinnt das Auswärtsspiel in Herisau durchaus verdient mit 4:3 in der Overtime. Pascal Vögeli war der entscheidende Goalschütze in der 63. Minute.
Die Eisbären finden im 1. Drittel wieder zu ihrer defensiven Grundordnung zurück und auch in punkto Einsatz und Leidenschaft steht eine andere Mannschaft im Vergleich zur 2:7 Schlappe vom Samstag auf dem Feld. Ken Künzli erzielt schon früh den Führungstreffer (2.). Herisau erzielt in der 9. Minute aus dem Nichts und mit seinem ersten Torschuss den Ausgleich. Nur 13 Sekunden später jubeln aber bereits wieder die Gäste. Ramon Schaufelberger bringt die Unterländer mit seinem lang ersehnten 1. Playofftreffer wieder in Führung (9.).
Im zweiten Drittel hat es dann Headschiedsrichter Maddaloni auf die Bülacher abgesehen und schickt sie reihenweise auf die Strafbank. In einer Überzahlsituation kann Butty ausgleichen (26.), ansonsten funktioniert das Boxplay sehr gut. In der 36. Minute hat dann Michael Sommer den Führungstreffer auf dem Stock, er scheitert jedoch und im Gegenzug bringt Rohner die Appenzeller mit einem platzierten Schuss an den Innenpfosten erstmals in Führung (36.).
Wie schon öfter in dieser Saison machen die Eisbären aber im letzten Drittel noch einmal mächtig Dampf und kehren ein Spiel. Corsin Riatsch tanzt in der 56. Minute gekonnt Heimgoalie Haller aus und es steht unentschieden. In der Schlussminute hat dann Michael Sommer den Matchpuck auf der Schaufel, scheitert jedoch an Haller. Bülach lässt sich aber nicht beirren, nimmt den Schwung aus dem Schlussdrittel mit in die Overtime, und erzielt nach nur 154 Sekunden den Siegtreffer. Pascal Vögeli krönt seine engagierte Leistung mit einem wunderschönen Gamewinner, sein Slapshot schlägt hinter Haller im Torgiebel ein (63.).
Die Serie ist somit ausgeglichen. Bereits am Donnerstag (20:00 Uhr) steigt Spiel 3 in Bülach, die Zuschauer können sich sicher wieder auf einen spannenden Schlagabtausch freuen.
Deutliche Niederlage im 1. Halbfinale
Bülach, 25. Februar -- Bülach verliert die 1. Partie im 1. Liga Playoff Halbfinale gegen den SC Herisau diskussionslos mit 2:7 Toren. Zur absoluten Unzeit ziehen die Büli-Boys ihre schwächste Saisonsleistung ein.
Die Eisbären waren in Gedanken wohl noch nicht im Halbfinale angekommen, sondern ruhten sich noch auf dem buchstäblich in letzter Sekunde erreichten Sieg über die Pikes aus. Nach kollektivem Tiefschlaf lagen die Hausherren bereits nach den ersten zwei Einsätzen nach nur 71 Sekunden mit 0:2 in Rückstand. Nach 26 Sekunden düpierte Aerni die Bülacher Verteidiger und Brenno Zucchetti zum ersten Mal, und direkt im Anschluss doppelte Hendry nach. Als dann Butty im ersten Powerplay der Gäste zum dritten Treffer einschob (12.), war die Vorentscheidung bereits gefallen. Ken Künzli reagierte nochmals mit dem Anschlusstreffer (13.) und die Zuschauer hofften erneut auf die Comeback-Qualitäten der Mannschaft von Christian Wohlwend. Spätestens nach dem vierten Gästetreffer durch Hendry noch vor der ersten Pause (18.) schien die Messe aber gelesen.
Im Mitteldrittel konnten sich die Eisbären zwar nochmals steigern und mehrere Chancen herausspielen, es sollte aber kein Anschlusstreffer mehr fallen. Die Hypothek aus dem verschlafenen ersten Drittel war heute zu gross. Herisau hatte im letzten Drittel einfaches Spiel, konnte die Führung verwalten und den Toreabstand noch weiter systematisch vergrössern.
Ein schwarzer Abend für die sonst so kampfstarken Eisbären. Und dies in einem Playoff Halbfinale. Die Enttäuschung war gross, von ganz vorne bis ganz hinten präsentierten sich die Hausherren heute sehr schwach. Das Team muss sich nun wieder zusammenraufen und mit deutlich mehr Energie, Wille und Leidenschaft nach Herisau reisen. Dass ihm das zuzutrauen ist, haben die Büli-Boys in dieser Saison bereits mehrfach eindrücklich demonstiert.
Magischer Abend in Bülach -- Eisbären ziehen ins Halbfinale ein
Bülach, 21. Februar -- Die Eisbären schaffen es tatsächlich, sie zwingen den EHC Pikes Oberthurgau über die volle Distanz von 5 Spielen in die Knie und schicken die St. Galler in die Ferien. Im Entscheidungsspiel gewinnt die Equipe von Christian Wohlwend den Match knapp aber verdient mit 4:3 Toren.
Wie so oft starten die Büli-Boys im ersten Drittel stark in die Partie und können bereits in der 5. Minute durch einen Slapshot ihres überragenden Captains Lukas Baumgartner in Führung gehen. In der Folge verpassen es die Eisbären trotz Spielüberlegenheit jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Kurz vor Drittelsende landet die Scheibe dann auf einmal beim lauernden Gästecaptain Strasser, welcher alleine auf Zucchetti zulaufen und den Puck versenken kann (18.).
Im zweiten Drittel haben beide Teams Spielanteile und Chancen, es fällt aber lange kein Tor. Kurios, dass die Pikes bei einem 4-minütigen Ausschluss gegen Eichmann wegen hohen Stocks im Powerplay nicht reüssieren können, dafür aber wiederum kurz vor der Pause in Unterzahl einen Shorthander landen können. Roland Korsch nutzt eine Unaufmerksamkeit und ist mit einem Sonntagsschuss aus recht weiter Entfernung erfolgreich (38.).
Die Eisbären starten also mit einer grossen Hypothek ins letzte Drittel. Was sicher aber jetzt abspielen soll, ist der absolute Wahnsinn. Von den Fans so frenetisch angefeuert wie seit Jahren nicht mehr und von Wunderkerzen begleitet setzen die Büli-Boys zum Schlussspurt an. Auch das eigentlich vorentscheidende 3:1 der Pikes in der 46. Minute bringt die Gastgeber nicht aus dem Konzept. Sie marschieren immer weiter nach vorne und dominieren das gegnerische Starensemble nach Strich und Faden. Die St. Galler kommen im Schlussdrittel zu lediglich zwei Torschüssen, einer davon findet wie beschrieben aber gerade den Weg ins Tor. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Anschlusstreffer fällt. Und siehe da: Ken Künzli kann in der 52. Minute verkürzen. Als dann Michael Sommer in der 56. Minute im Powerplay vor dem Tor einen Schuss von Baumgartner unhaltbar ablenkt, ist der Jubel riesig. Bülach ist aber noch nicht zufrieden und wirft weiterhin alles nach vorne, die Eisbären spielen voll auf Sieg und fletschen ihre Zähne. Die Stimmung erreicht dann ihren Höhepunkt, als Alexander Kobert in den letzten Sekunden durchbricht und sich seinen Alleingang nicht mehr von der Schaufel nehmen lässt. Elegant umkurvt er Gästehüter Schläpfer und schiebt bei Spielzeit 59:50 flach ein zum Gamewinner dieser Serie, welcher alle Dämme brechen lässt. Unter riesengrossem Jubel der Zuschauer ziehen die Eisbären damit erstmals seit 2007 wieder in das Playoff-Halbfinale ein.
Dort wartet nun mit dem SC Herisau ein Gegner, den die Eisbären in dieser Saison zweimal besiegen konnten (4:3 auswärts, 6:4 daheim), bei einer Niederlage (2:3 daheim). Da Bülach in der Qualifikation als Tabellendritter besser abschnitt als Herisau auf dem 4. Platz, dürfen die Jungs auch diese Serie wieder daheim beginnen. Los geht's bereits am kommenden Samstag (25. Februar) um 17:30 Uhr. Ein Zuschaueraufmarsch wie heute gegen die Pikes wäre wünschenswert, die Mannschaft hat es sich verdient und man hat gesehen, wieviel zusätzliche Motivation und Energie das den Boys verleiht.
Knappe Overtime Niederlage in Spiel 4
Romanshorn, 18. Februar -- Die Eisbären liefern einen super Match in Romanshorn, verlieren aber leider in der Overtime mit 4:5 Toren. Ein Sieg wäre heute durchaus verdient gewesen.
Bülach spielt wieder ein sehr gutes 1. Drittel und geht nach Treffern von Benjamin Schenk (10.) und Pascal Vögeli (13.) verdient mit einer 2:0 Führung in die Pause. Bei einer Strafe gegen Schaufelberger nutzen die Hechte aber diese Überzahlsituation und kommen wieder ins Spiel (26.). Benjamin Schenk krönt anschliessend seine super Leistung mit seinem zweiten persönlichen Treffer und stellt den alten Abstand wieder her (31.). Kurz vor der Pause dann ein Rückschlag, Bülach stellt sich in der Verteidigung zu wenig clever an und ermöglicht Zeller einen letzten Schuss in diesem Drittel, welcher Zucchetti leider durch die Arme rutscht. Zu allem Überfluss weiss der Bülacher Goalie nicht genau, wo die Scheibe liegt und drückt sie mit seinem eigenen Bein über die Torlinie (40.).
Im Schussdrittel liefern sich beide Teams dann einen offenen Schlagabtausch. Zuerst gleichen die Pikes durch Strasser aus (45.), Pascal Vögeli bringt die Eisbären nach einer tollen Kombination im Powerplay dann aber wieder in Führung (51.). Die Pikes werfen jetzt noch einmal alles nach vorne und werden durch den erneuten Ausgleich belohnt (56.). Somit geht es wie bereits am Dienstag wieder in die Overtime, diesmal mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Nach einer unnötigen Bülacher Strafe erzielt Andreas John mit seinem dritten Treffer an diesem Abend im Powerplay den Gamewinner.
Somit kommt es am Dienstag (20:00 Uhr) zum entscheidenden fünften Spiel der beiden Kontrahenten. Beide Mannschaften agierten bisher auf Augenhöhe und auch im Entscheidungsspiel werden wieder Nuancen über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Spiel 3 geht an die Pikes
Bülach, 16. Februar -- Die Pikes können in Bülach mit 4:1 Toren gewinnen und verkürzen die Serie somit auf 1:2 Spiele.
Bülach erwischt einen fantastischen Start und geht bereits im ersten Einsatz nach 30 Sekunden durch Pascal Vögeli mit 1:0 in Führung. Bereits im Gegenzug fällt aber postwendend der Ausgleich. Bülach ist in der Folge die bessere Mannschaft, kann aber kein Kapital aus diesem Übergewicht schlagen. Vor allem die vier zugesprochenen Powerplays werden zu wenig konsequent genutzt.
Im zweiten Drittel kommen dann die Pikes immer besser ins Spiel und erzielen kurz vor der 2. Sirene den verdienten Führungstreffer. Auch im letzten Drittel erwischen die St. Galler den besseren Start und erzielen nach einem Fehler in der Bülacher Verteidigung die Vorentscheidung (41.). Diesmal können die Eisbären die Hypothek nicht mehr gerade biegen und verlieren nach einem weiteren Treffer in der Schlussphase (56.) mit 1:4 Toren.
Somit kommt es am Samstag zum 4. Spiel in Romanshorn.
Bülach gewinnt auch das 2. Spiel
Romanshorn, 14. Februar -- Die Eisbären können auch das zweite Spiel der Viertelfinalserie gegen die Pikes für sich entscheiden. In einem wahren Krimi besiegen sie Romanshorn mit 3:2 in der Overtime.
Bülach startet in den ersten 10 Minuten verheissungsvoll, geht aber zu leichtfertig mit seinen Chancen um. Dadurch kommen die Pikes besser ins Spiel, können aber auch nichts Zählbares verbuchen. So geht das torlose Pausenresultat in Ordnung.
Im zweiten Drittel müssen die Büli-Boys einige Unterzahlsituationen hintereinander überstehen. Das Boxplay funktioniert wieder gut und auch Brenno Zucchetti ist wieder auf dem Posten. Aus dem Nichts erzielt dann Corsin Riatsch mit einem abgefälschten Schuss die Führung für die Gäste (38.). Der Jubel ist gerade erst verflogen, da können auch die Pikes nach einem Bülacher Eigentor jubeln und postwendend den Ausgleich erzielen (39.).
Im letzten Drittel macht Bülach auf einmal wieder mächtig Druck, Ken Künzli (46.) und Corsin Riatsch (47.) haben den Führungstreffer auf dem Stock, scheitern aber alleine vor Schläpfer. Gegen den Spielverlauf nutzen dann die Pikes die einzige Unachtsamkeit in der Bülacher Deckung, als Steven Lüthi vor dem eigenen Tor vergessen wird und Zucchetti gekonnt bezwingt (52.). Das war der Weckruf für die Schlussoffensive der Unterländer. Lässt man kurz vor dem Spielende noch ein Powerplay ungenutzt verstreichen, so gelingt Remo Sägesser gerade einmal 6 Sekunden vor der Schlusssirene der vielumjubelte Ausgleich. Nachdem Coach Wohlwend eine Minute vor Schluss Brenno Zucchetti durch einen 6. Feldspieler ersetzt hatte, erkämpfte sich Raphael Eisenegger durch entschlossenen Einsatz in der gegnerischen Ecke die Scheibe. Ken Künzli bedient mustergültig Sägesser im hohen Slot, welcher trocken in die rechte obere Ecke einschlenzt.
So kommt es zur Overtime und beide Mannschaften suchen beherzt den Sudden Death. Es kommt zu verschiedenen brenzligen Situationen, beide Goalies snd aber auf dem Posten. Als die Pikes in der 72. Minute eine Strafe nehmen müssen, können sich die Büli-Boys nochmals gefährlich im gegnerischen Drittel positionieren. Vögeli spielt einen schönen öffnenden Pass auf Auböck, welcher direkt abzieht, zwar das Tor verfehlt, aber dafür seinen vor dem Tor lauernden Mitspieler Corsin Riatsch trifft, von dessen Brust die Scheibe ins leere Gehäuse springt.
Die Eisbären haben somit schon am Donnerstag einen Matchball zum Einzug ins Halbfinale. Das Erreichen des Halbfinales ist jetzt näher gerückt, aber alles andere als bereits realisiert. Es wird wieder eine Top-Leistung brauchen, um diese Partie siegreich zu beenden.
Heimsieg zum Playoff Auftakt: Eisbären gehen 1:0 in Führung
Bülach, 11. Februar -- Die Eisbären nutzen das in der Meisterschaft hart erkämpfte Heimrecht und besiegen den EHC Pikes Oberthurgau im 1. Viertelfinale knapp mit 3:2 Toren.
Im ersten Drittel scheinen die Hausherren etwas nervös und zerfahren, vielleicht wollte man zuviel. Dass die Gäste mit einem glücklichen Treffer schon nach 131 Sekunden in Führung gehen, hilft auch nicht gerade für einen geordnete Eingewöhnung in den Playoff Modus.
Ab dem zweiten Drittel zeigen die Büli-Boys dann aber ihr gewohntes Tempohockey. Bereits im ersten Einsatz lassen die Gastgeber durch zwei gute Checks uns zwei gute Torchancen aufhorchen, es sind aber wieder die St. Galler, welche mit einem harmlosen Rückhandschlenzer ein Tor bejubeln können (22.). Das ist nun endgültig der Weckruf für die Eisbären und sie zeigen wie schon so oft in dieser Saison ihren unbändigen Willen und ihren tollen Teamgeist. Mit einem Doppelschlag kann man ausgleichen. Erst hämmert Captain Lukas Baumgartner bei 4 vs 4 Feldspielern ein wahres Geschoss in den Torgiebel (24.) und nur 79 Sekunden später vollendet Pascal Vögeli bei doppelter Überzahl ein schönes Zuspiel von Ken Künzli (25.). Bülach hat nun das Momentum und macht weiter Druck. Auch das Überzahlspiel funktioniert gut, kurz vor der Drittelspause kann Pascal Lamprecht nach feinem Zuspiel von Remo Sägesser mit einem platzierten Slapshot den Game-Winner erzielen (38.).
Wie so oft in den Playoffs ist das letzte Drittel dann an Spannung nicht zu überbieten. Bülach hat einige Male die Vorentscheidung auf der Schaufel, aber auch die Pikes kommen vor allem in Überzahlsituationen, verursacht durch den sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter, zu aussichtsreichen Abschlüssen. Brenno Zucchetti zeigt aber in dieser Phase, warum er der Torhüter mit dem niedrigsten Gegentorschnitt und der besten Fangquote der Liga ist. Er steht wie eine Wand und sichert den Eisbären den Auftaktsieg in dieser Serie.
Romanshorn steht nun bereits mit dem Rücken zur Wand, das auswärtsstarke Bülach kann sich am Dienstag (14.2.) mit einer beherzten Partie in eine vorentscheidende Position manövrieren. Am Donnerstag (16.2.) kommt es dann um 20:00 Uhr zum nächsten Heimspiel in der Hirslen.
Eisbären siegen auch in WetzikonWetzikon, 7. Januar 2012 – Der EHC Bülach erfüllt gekonnt seine Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten aus Wetzikon. Das Team von Christian Wohlwend zeigt eine gute Leistung uns setzt sich verdient deutlich mit 5:1 Toren durch.
Wetzikon sucht im 1. Drittel den Körperkontakt und macht den Gästen durch zahlreiche harte Checks das Leben schwer. Trotzdem spielen die Büli-Boys zielstrebig nach vorne und gehen durch Ramon Schaulfeberger in der 11. Spielminute in Führung. Auch Ken Künzli, Raphael Eisenegger, Christian Bentele sowie nochmals Schaufelberger kommen zu grossen Chancen, scheitern aber allesamt alleine vor Heimgoalie Sarkis. Wetzikon zeigt sich etwas eiffizienter und macht aus einer seiner wenigen Torchancen sehr viel, als Elsener in Unterzahl enteilen und Büli-Goalie Lasse Leeger mit einem Shorthander verladen kann (12.).
Man hat das Gefühl, dass sich Bülach deutlich steigern muss, um sich nicht eine negative Überraschung einzuhandeln. Und die Reaktion folgt. Ab dem zweiten Drittel, bis zum Spielende, übernimmt Bülach das Spieldiktat und erspielt sich viele aussichtsreiche Einschussmöglichkeiten. Rückkehrer Dominik Gantner gelingt mit seinem 1. Saisontreffer das Führungsgoal (27.) und die omnipräsenten Corsin Riatsch (30.) und Pascal Vögeli (36.) schrauben die Führung in der Folge auf 4:1 hoch. Auch im letzten Drittel kann Wetzikon nicht mehr reagieren, zu hoch ist das Tempo, welches die Unterländer anschlagen. Raphael Eisenegger gelingt hierbei noch ein weiterer Treffer für die Gäste (54.).
Die Eisbären bestätigen also ihre gute Form im neuen Jahr und bestreiten nun zum Abschluss der Qualifikation noch zwei Heimspiele gegen direkte Verfolger (Mittwoch gegen Herisau, Samstag gegen Frauenfeld). Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft ihre gute Auswärtsperformance nun auch auf das heimische Hirslen-Eis transportieren und den eigenen Zuschauern überzeugendes Tempohockey bieten kann, bevor es dann ab dem 21. Januar in die Masterround geht. Dieter Frenzel erleidet KnieverletzungBülach, 6. Januar 2012 – Der Bülacher Verteidiger Dieter Frenzel (33) hat im Auswärtsmatch am Mittwoch in Dübendorf einen Innenbandriss im Knie erlitten. Dieselbe Verletzung hatte er sich bereits einmal in der vergangenen Saison 2010-11 zugezogen.
Nach Captain Lukas Baumgartner, dessen Name derzeit ebenfalls noch auf der Verletztenliste zu finden ist, ist Frenzel der zweite Defensivakteur, der passen muss. Die Ausfalldauer wird auf 4-6- Wochen geschätzt. Es bleibt zu hoffen, dass sich der routinierte Verteidiger bis zum Start der Playoffs wieder rehabilitieren und in Form bringen kann. Der EHC Bülach wünscht seinem Eigengewächs natürlich eine möglichst rasche Genesung. Auswärtssieg im SpitzenkampfDübendorf, 4. Januar 2012 – Die Eisbären starten furios in das neue Jahr 2012. Gleich im ersten Duell setzt sich das Team von Christian Wohlwend in Dübendorf verdient mit 3:1 Toren durch und bestätigt somit den 2. Tabellenplatz.
Dübendorf startet zwar etwas besser in die Partie, Bülach kann sich aber nach den ersten 5 Minuten und einer überstandenen Strafe gleich zu Beginn befreien und seinerseits aus einer kompakten Defensive gezielt nach vorne spielen. Michael Sommer bezwingt kurz vor Drittelende den einheimische Schlussman Flavio Lüdke mit einem haltbaren Schuss durch die Beine zur durchaus verdienten Führung (20.).
Im zweiten Drittel macht Dübendorf dann mächtig Druck und hat mehr Spielanteile auf seiner Seite. Wüst erzielt im Powerplay den verdienten Ausgleich (23.). Gestützt auf einen wieder einmal bärenstarken Brenno Zucchetti können sich die Gäste aber auch aus dieser Umklammerung nach und nach wieder befreien. Louis Widmer stürmt von der Strafbank kommend - und herrlich lanciert von Andre Eichmann - alleine auf Lüdke zu und versenkt seinen Nachschussversuch (35.). Bei einem weiteren Konter doppelt dann Ramon Schaufelberger nach, als er von Raphael Eisenegger mustergültig bedient wird (39.).
Im letzten Drittel versucht Dübendorf nochmals alles, scheitert aber immer wieder an Zucchetti und der starken Abwehr der Gäste. Bülach bringt wie schon oft in dieser Saison eine Führung nach dem zweiten Drittel gekonnt nach Hause und gewinnt diesen eminent wichtigen 6-Punkte Spitzenkampf.
Bereits am Samstag steigt nun nach dem Formtest in Dübendorf der Charaktertest in Wetzikon. Die Eisbären dürfen den Tabellenletzten keinesfalls unterschätzen, schon im Hinspiel hatte man grosse Mühe mit den kampfstarken Oberländern. Erst 2.2 Sekunden vor Schluss hatte Remo Sägesser den Ausgleich erzielt und dann auch in der Overtime für den Siegtreffer gesorgt. Die Büli-Boys müssen also gewarnt sein. Mit einer beherzten Leistung wie in Dübendorf sollte man aber seiner Favoritenrolle gerecht werden können. |